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Filmkritiken

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Thor (Chris Hemsworth) ist der Thornfolger nach dem Allvater Odin (Anthony Hopkins). Doch bei einem Angriff der Einwohner der Eisstadt Jotunheim schlägt Thor über die Stränge und legt ein Verhalten an den Tag, das nicht dem Thronfolger gerecht wird. Odin verbannt Thor auf die Erde.
Ohne Superkräfte versucht Thor auf der Erde mit einem Wissenschaftler-Trio (Natalie Portman, Stellan Skarsgard und Kat Dennings), seinen Hammer und damit seine Macht wieder zu erhalten. Odin hingegen verfällt in einen Gottesdämmerschlaf und die Gottesstadt Asgard ist ohne Führer… Den Rest, bitte…

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Nach Jahren kehrt Sidney Prescott (Neve Campbell) wieder zurück in die Stadt, die durch die Morde durch Ghostface bekannt wurde: Woodsboro. Hier möchte sie das Buch vorstellen, in dem sie ihren neuen Lebensanfang beschreibt, nachdem sie die Angriffe von Ghostface überlebt hat. Doch kaum ist Sidney wieder zurück, werden wieder Menschen gemordert, Ghostface ist wieder aktiv.
Dieses Mal ist aber irgendetwas anders… Den Rest, bitte…

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In der Sneak habe ich diesen englischen Film leider verpasst. Schade, denn die Kritiken der Hannoverschen Sneaker fielen großteils positiv aus. Doch zum Glück hat Kollege Phil mir nun kurz vor Erscheinen der DVD/BluRay ein Rezensionsexemplar zukommen lassen. Hier also ein recht exklusives Review.

Nowhere Boy
Veröffentlichung: 20.05.2011
© 2011 Senator Home Entertainment (senator.de/nowhere_boy)
mit freundlicher Unterstützung von Senator Home Entertainment / Panorama Entertainment

Story:

John (Aaron Johnson, “Kickass”) wächst in den 50er Jahren bei seiner Tante (Kristin Scott Thomas) in Liverpool auf. Durch einen Schulfreund bekommt er Kontakt zu seiner leiblichen Mutter (Anne-Maria Duff), die ein locker-unbeschwertes Leben pflegt und deren ganze Leidenschaft dieser neuen Musikrichtung namens “Rock’n'Roll” gilt. Bei ihren heimlichen Treffen lernt John nicht nur ebenfalls diese Musik lieben; er bekommt von seiner Mutter auch erste Lektionen im Banjo-Spielen. Mit der Schule steht John seit eh und je auf Kriegsfuß, so dass sein schicksalhafter Entschluss schnell feststeht: er will Rockstar werden. Beim Zusammenstellen seiner ersten Band lernt er den jüngeren, aber sehr talentierten Paul kennen. John und Paul – das kennen wir doch? Richtig! Es geht um John Lennon und Paul McCartney.

Filmkritik:

Zugegeben, anfangs benötigt der Film ein wenig Zeit, um Fahrt aufzunehmen. Die ersten Szenen wirken sehr plakativ, wenn auch teils gut auf den Punkt gebracht. Man bekommt schnell ein Gefühl dafür, in welchen Verhältnissen eines der größten Musik-Genies unserer Zeit aufgewachsen ist. Liverpool war eine reinrassige, unprätentiöse Arbeiterstadt – nicht zuletzt erkennbar am manchmal schwer verständlichen Dialekt der englischen Tonspur. Alles in allem macht die erste Viertelstunde den Eindruck, als wenn einfach zu viel Informationen in zu wenig Spielzeit gepresst wurden. Zum Glück gibt sich das im Lauf der Zeit, der Erzählfluss wird ruhiger. So nimmt sich der Film auf der einen Seite gerne die Freiheit, einer wichtigen Szene die nötige Zeit zu geben, auf der anderen Seite haben mir aber vor allem die Einstellungen gefallen, die meist nur wenige Sekunden andauerten und ohne große Dialoge auskamen, damit aber manchmal umso mehr aussagten. Man bekommt das Gefühl, dass Regisseurin Sam Taylor-Wood bei ihrem Spielfilm-Debüt erst ein wenig warm laufen musste. Dafür macht sie zum Ende hin dann wirklich alles richtig.

Um eines klar zu sagen: wer ein Biopic über John Lennon erwartet, angereichert mit viel Musik von den Beatles, der könnte enttäuscht werden. “Nowhere Boy” spielt vor dem großen Beatles-Hype und auch vor den inzwischen legendären Auftritten der Pilzköpfe im Hamburger Star-Club. Es zeigt sich aber schnell, dass auch der Lebensabschnitt vor dem Ruhm und Erfolg einen eigenen Film wert ist. Dreh- und Angelpunkt des Filmes ist weniger die musikalische Entwicklung Lennons, sondern vielmehr die Dreiecksbeziehung zwischen ihm, seiner Tante und seiner leiblichen Mutter. Das Familiendrama, das sich daraus entwickelt hat mich am Ende eiskalt erwischt, gepackt und tief berührt.

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Was die Darsteller angeht hatte ich von Anfang an ein Problem mit dem Wiedererkennungswert der Beatles. Aaron Johnson sieht nur in seinen besten Momenten ansatzweise aus wie John Lennon. Thomas Brodie Sangster, dem als kleinem rothaarigen Kid in “Tatsächlich…Liebe” meine ganze Sympathie galt, ist inzwischen zwar in die Pubertät gekommen – aussehen wie der junge Paul McCartney tut er trotzdem noch lange nicht. Doch Aussehen ist hier weniger wichtig, denn die schauspielerische Leistung stimmt beim gesamten Cast. Allen voran Kristin Scott Thomas (unvergessen in “So viele Jahre liebe ich dich”), die anfangs als erzkonservativer Eisklotz das Musterbeispiel der “bösen Stiefmutter” ist, sich im Lauf des Films aber mehr und mehr die Sympathie des Publikums erspielt. Durch ihr ausgezeichnetes Spiel bekommt man ein gutes Gefühl für jene Frau, die vor lauter Besorgnis und britischer Etikette nicht über ihren eigenen Schatten springen kann. Auch Anne-Maria Duff als Johns leibliche Mutter spielt grandios auf. Sie stellt glaubwürdig eine Frau dar, deren Intellekt nicht gerade ihre herausragendste Eigenschaft ist, die aber in Sachen Musik viele Talente hat und die besondere Eigenschaft, andere mit ihrer Passion anszustecken.

Alles in allem ist “Nowhere Boy” ein sehenswertes Familiendrama, das den Namen John Lennon nicht unbedingt gebraucht hätte. Diese Coming-Of-Age-Geschichte hätte auch mit einem “Noname-Boy” funktioniert. Anfängliche Schwächen macht spätestens das anrührende Finale allemal wieder wett.

Zur BluRay:

Die Bildqualität ist BluRay-üblich herausragend, wenn auch der Film nur selten die Möglichkeit gibt, die Vorteile von Full HD voll auszuspielen. Dennoch konnte mich das haarscharfe und detaillierte Bild durchweg überzeugen.

Bonusmaterial:

Schade, da wäre sicherlich mehr drin gewesen. Die BluRay bietet lediglich ein knapp 10-minütiges Making-Of, in dem jeder Beteiligte gerade mal die Möglichkeit hat, zwei bis drei Sätze zum Dreh zu sagen. Da hätte ich mir dann schon ein paar tiefere Einblicke in die Entstehung des Werks gewünscht. Sowohl was den Entstehungsprozess angeht als auch die Intentionen der Darsteller und ihre Ausarbeitung der Rollen kommt leider ein wenig kurz.

Zusätzlich zum Making-Of werden noch zwei Deleted Scenes als Bonus angeboten, die immerhin so sehenswert sind, dass sich einem unweigerlich die Frage stellt, warum sie es nicht in den fertigen Film geschafft haben. Mit seinen 93 Minuten Laufzeit hätten die paar Minuten die Geduld des Zuschauers auch nicht überstrapaziert.

Nur weil ein Film John Lennon als Hauptperson hat muss man sicherlich kein Beatles-Best-Of als Bonus bringen, angereichert mit “unveröffentlichten Live-Aufnahmen”. Aber gerade wenn ein Film diese weithin unbekannte Seite Lennons erkundet, jene Zeit vor dem großen Durchbruch, dann hätte ich mir vielleicht zumindest eine kurze Dokumentation mit Jugendfotos und vielleicht kurzen Interviews mit Jugendfreunden gewünscht. So hätte der Zuschauer die Möglichkeit, das im Film gezeigte Bild von Lennon anhand von Zeitzeugen genau zu justieren.

Nichtsdestotrotz ist “Nowhere Man” ein Film, den ich durchweg empfehlen kann. Darstellerleistung und die zweite Hälfte sind die Sichtung auf jeden Fall wert.

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Nachdem Jacob Jankowski (Robert Pattinson) Eltern gestorben sind, bricht er sein Studium zum Tierarzt ab und heuert bei einem Zirkus an. Dieser kämpft ums Überleben und der Direktor (Christoph Waltz) ist anfangs so gar nicht angetan von Jacobs Auftreten. Doch mit seinen Tierkenntnissen kann er sich halten und gerade er scheint ein besonderes Verhältnis zur neusten Attraktion, einer Elefantendame, zu haben.
Alles wäre gut, doch der Direktor ist herrschsüchtig und zwielichtig, zudem verliebt sich Jacob in Marlena (Reese Witherspoon), die Frau des Direktors. Es offenbart sich, dass im Zirkus nicht alles derart schillernd ist, wie man uns immer glauben lassen möchte.
Den Rest, bitte…

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Arthur (Russell Brand) ist stinkreich und trotz seiner geschätzten 30 Jahre irgendwie noch im Pubertätsalter hängen geblieben. Gesellschaftliche Konventionen interessieren ihn ebenso wenig wie Fahrverbote bei hohem Promillepegel. Seine erfolgreiche Mutter hat ihn schon sehr früh in die Obhut einer Nanny (Helen Mirren) gegeben, die nun schon seit Jahrzehnten versucht den Temperamentsbolzen in Zaum zu halten. Als Arthur einmal mehr über die Stränge schlägt, stellt ihm seine Mutter ein Ultimatum. Er soll die karriereverwöhnte Tochter (Jennifer Garner) eines Geschäftspartners (Nick Nolte) heiraten. Tut er das nicht, wird ihm der Zugriff auf die unzähligen Millionen Dollar verwehrt. Kaum gibt sich Arthur diesem Druck geschlagen, verliebt er sich in die bettelarme Touristenführerin Naomi (Greta Gerwig). Was nun? Den Rest, bitte…

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