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> <channel><title>Nerdtalk - Der Podcast über Kinofilme &#187; Filmkritiken</title> <atom:link href="http://www.nerdtalk.de/category/kritik/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.nerdtalk.de</link> <description>Der wöchentliche Podcast über aktuelle Filme im Kino und auf DVD/BluRay</description> <lastBuildDate>Tue, 07 Feb 2012 18:50:11 +0000</lastBuildDate> <language>de-de</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator> <copyright>Copyright © Nerdtalk - Der Podcast über Kinofilme 2011 </copyright> <managingEditor>info@nerdtalk.de (Andreas Waschk, Phil Marx)</managingEditor> <webMaster>info@nerdtalk.de (Andreas Waschk, Phil Marx)</webMaster> <ttl>1440</ttl> <image> <url>http://www.nerdtalk.de/wp-content/uploads/nerdtalk_iTunes_144.jpg</url><title>Nerdtalk - Der Podcast über Kinofilme</title><link>http://www.nerdtalk.de</link> <width>144</width> <height>144</height> </image> <itunes:subtitle></itunes:subtitle> <itunes:summary>Der wöchentliche Podcast über aktuelle Filme im Kino und auf DVD/BluRay</itunes:summary> <itunes:keywords>nerdtalk, podcast, dvd, bluray, kritik, kino</itunes:keywords> <itunes:category text="TV &#38; Film" /> <itunes:category text="Technology"> <itunes:category text="Tech News" /> </itunes:category> <itunes:category text="Technology"> <itunes:category text="Gadgets" /> </itunes:category> <itunes:author>Andreas Waschk, Phil Marx</itunes:author> <itunes:owner> <itunes:name>Andreas Waschk, Phil Marx</itunes:name> <itunes:email>info@nerdtalk.de</itunes:email> </itunes:owner> <itunes:block>no</itunes:block> <itunes:explicit>yes</itunes:explicit> <itunes:image href="http://www.nerdtalk.de/wp-content/uploads/nerdtalk_iTunes.jpg" /> <item><title>The Artist &#8211; Filmkritik</title><link>http://www.nerdtalk.de/2227-the-artist-filmkritik/</link> <comments>http://www.nerdtalk.de/2227-the-artist-filmkritik/#comments</comments> <pubDate>Fri, 03 Feb 2012 13:48:01 +0000</pubDate> <dc:creator>phil</dc:creator> <category><![CDATA[Filmkritiken]]></category> <category><![CDATA[Bérénice Bejo]]></category> <category><![CDATA[Jean Dujardin]]></category> <category><![CDATA[Michel Hazanavicius]]></category> <category><![CDATA[The Artist]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.nerdtalk.de/?p=2227</guid> <description><![CDATA[George Valentin (Jean Dujardin) ist der Star der Stummfilme: Seine Filme schlagen ein wie eine Bombe. Eines Tages stößt er eher durch Zufall auf die kecke Peppi Miller (Bérénice Bejo), die er spontan als Schauspielpartnerin in seine Filme einbaut. Die Beiden mimen das perfekte Dreamteam. Doch Georges Karriere bekommt einen herben Knick, als der Tonfilm [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>George Valentin (<strong>Jean Dujardin</strong>) ist der Star der Stummfilme: Seine Filme schlagen ein wie eine Bombe. Eines Tages stößt er eher durch Zufall auf die kecke Peppi Miller (<strong>Bérénice Bejo</strong>), die er spontan als Schauspielpartnerin in seine Filme einbaut. Die Beiden mimen das perfekte Dreamteam.<br
/> Doch Georges Karriere bekommt einen herben Knick, als der Tonfilm die Welt erobert: Auf einmal sind Stummfilmstars nicht mehr gefragt, dafür ist Peppy nun der neue Star, der im genau richtigen Moment zum Film kam und sich als Tonfilm-Star avancieren konnte.<br
/> George glaubt weiterhin an den Stummfilm und kämpft für seine Ideale&#8230;<br
/> <span
id="more-2227"></span><br
/> <img
class="alignnone size-full wp-image-970" title="Phil7" src="http://static.nerdtalk.de/uploads/Phil7.jpg" alt="" width="516" height="121" /><br
/> Ein Stummfilm, der nach ganz klassischem Schema umgesetzt wurde &#8211; kann das heutzutage überhaupt noch funktionieren? Aber ja!<br
/> Zu einem Film gehört mehr als nur Dialoge: Musik, Inszenierung, Schauspielkunst. Und all das spielt in &#8220;The Artist&#8221; auf einem hohe Niveau. Was anfänglich noch befremdlich wirkt, verläuft im Fluss von Bild und Musik dergestalt, dass man ab einem bestimmten Zeitpunkt die Dialoge gar nicht vermisst.<br
/> Stattdessen kann man sich schon allein der musikalischen Untermalung hingeben, oben drauf kommt noch ein guter Cast.<br
/> Jean Dujardin spielt den charmeurhaften George so gut, dass man seinem verschmitzten Lächeln selbst als Mann gewissermaßen erliegt. Getoppt wird das nur durch die durch und durch sympathische, weil leicht flippige Peppi Miller: Es macht einfach Spaß, dem Film zu folgen.</p><p>Man muss sich jedoch klar machen, was &#8220;The Artist&#8221; ist: Ein Film, der fast konsequent die Stummfilmära in die Jetztzeit überträgt. Die Kostüme sind wie in den Zwanzigern, die Szenerie ist wie in den Zwanzigern, Musik und Stummfilm-Feeling wurden perfekt übernommen. Aus diesem Blickwinkel betrachtet ist der Film tatsächlich eine Perle: Die Kunst des Stummfilms scheint nicht verloren. Dennoch: &#8220;The Artist&#8221; brilliert weder durch eine besonders überraschende oder tiefgreifende Story noch durch auffällig besonderes Szenenbild. Man muss hier auch klar trennen: Es ist eine erwähnenswerte Kunst, heutzutage die 20er wieder so konsequent aufleben zu lassen, jedoch fehlt Innovation. Man hat ein verloren geglaubtes Filmkonzept wieder belebt, so wie man es nicht hätte besser machen können. Aber mehr auch nicht.<br
/> Zudem war zeitweise auch die Bild-Musik-Komposition nicht wirklich passend (zum Glück nur selten), da häufig ein Stück länger ununterbrochen gespielt wurde und somit nicht zwangsläufig mit der aktuellen emotionalen Lage des Bilds übereinstimmten.<br
/> Wenige Szenen überraschen jedoch, hier seien der Traum von George und die Schlussszene erwähnt. Ein sehr schöner Kontrast, der vielleicht in einem Stummfilm ungewöhlich erscheint, aber passend eingebunden wurde. Finde ich eine gute Idee, unerwartet pointiert gesetzt und genau deswegen so wirksam.</p><p>In der Summe steht fest, dass der Stummfilm bei Weitem nicht tot ist, vielleicht sogar als ein schönes -heutzutage bewusstes- Stilmittel eingesetzt werden kann. Wie so etwas aussehen kann, beweist &#8220;The Artist&#8221; schon sehr gut, bei dem trotz hoher Messlatte noch Luft nach oben ist.</p><p><img
class="alignnone size-full wp-image-928" title="Andy8" src="http://static.nerdtalk.de/uploads/Andy8.jpg" alt="" width="516" height="121" /><br
/> Da sitze ich im Kino – und sehe einen Stummfilm! Sachen gibt’s. Und das Beste: Ich bin von Beginn an absolut fasziniert von dem sprachlosen Kunstwerk in Schwarz-Weiß. Gleich zu Beginn nutzt <strong>Regisseur Michel Hazanavicius</strong> einen gelungenen Kniff: Er zeigt seinem Publikum das Kinopublikum der 20er Jahre. In ihren schönsten Kleidern und Anzügen sitzen die feinen Herrschaften im Saal und starren gebannt auf die Leinwand. Schnell wird einem klar, dass zu jener Zeit das Kino einen ganz besonderen Stellenwert hatte und mit dem Kinoerlebnis heutiger Zeit nicht zu vergleichen ist. Schon in den Pioniertagen hatten die bewegten Bilder auf der Leinwand ihre ganz besondere Faszination – und das fernab von Ton-, Farb- oder gar 3D-Film. Zumindest ich brachte dem Film ab diesem Moment eine andere Wertschätzung entgegen als ich es erwartet hätte.</p><p>Nun zeichnete sich der frühe Film durch seine großen Gesten und theatralischen Mimiken aus, die heutzutage eher zum Lachen bringen denn echte Empathie erwecken. So war es entsprechend auch gewiss eine große Herausforderung, dem Genre Stummfilm gerecht zu werden und gleichzeitig die gezeigte Schauspielerei glaubhaft zu vermitteln. Den beiden Hauptakteuren Jean Dujardin und Bérénice Bejo ist das ausgezeichnet gelungen. In ihren „Film-Rollen“ zeigen sie zeitgemäßes Overacting, können aber auch auf der realen Ebene des Films mit eher moderner Schauspielerei trotzdem ohne Worte viel Gefühl vermitteln. Diese Gratwanderung würde ich mal als durchaus sehr gelungen bezeichnen.</p><p>Zwar ist die Handlung von &#8220;The Actor&#8221; relativ überraschungsarm, trotzdem kann der Film über seine gesamte Länge sehr gut unterhalten. Dies ist nicht nur den guten Leistungen Dujardins und Bejos geschuldet, sondern geht zu einem beachtlichen Anteil auch auf das Konto des &#8220;ewigen Mitläufers&#8221;: dem ewig treuen Jack Russel-Terrier. Immer wieder konnte er mich begeistern. Mal mit seinen lustigen Hopsereien, dann mal wieder einfach durch die Tatsache, dass er (bzw. &#8220;sie&#8221;, denn es wurdemit drei Hunden gedreht) perfekt abgerichtet zu sein scheint.</p><p>Jean Dujardin besitzt nicht nur das perfekte Gesicht, um einen Hollywoodstar früherer Zeiten darzustellen, sondern hat sich auch hervorragend den Habitus und Gestus jener Zeit angeeignet. Bérénice Bejo als kesse Actrice Peppy Miller machte es durch ihre Ausstrahlung auch sehr einfach, ihr den kecken Filmstar mit gewissem Diven-Charme abzunehmen. Auf ihre Weise sehr anbetungswürdig. Mein Herz zumindest hatte sie mit ihrem bezaubernden Lächeln gleich in den ersten Szenen im Sturm erobert.</p><p>Die Laufzeit des Films vergeht überraschenderweise wie im Fluge, zum Schluss musste ich mir vor lauter Drama sogar ein kleines Tränchen verdrücken. Somit habe ich gelernt: Stummfilm kann durchaus auch heute noch richtig gut unterhalten. Vielleicht war es wirklich mal wieder an der Zeit, diese Filmform zu würdigen (der letzte „große“ Stummfilm mit Kino-Auswertung war 1976 der „Silent Movie“ von Mel Brooks). Mein Interesse zumindest ist geweckt. Ich will nun nicht mehr kategorisch ausschließen, dass ich mir tatsächlich auch mal ein echtes Frühwerk der Filmkunst ansehen würde. Somit hat der Film sicherlich eines seiner Ziele erreicht.</p><p>Bei den Oscars wird der Film vermutlich ziemlich einschlagen. Die Academy feiert ja gerne Filme ab, die Film thematisieren. Und auch wenn „The Actor“ auf der reinen Handlungsebene doch ein wenig farblos (im wahrsten Sinne) blieb, wird er den einen oder anderen Goldjungen zurecht entgegennehmen durfen.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.nerdtalk.de/2227-the-artist-filmkritik/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Whistleblower: In gefährlicher Mission &#8211; BluRay-Review und Filmkritik</title><link>http://www.nerdtalk.de/2201-whistleblower-in-gefahrlicher-mission-bluray-review-und-filmkritik/</link> <comments>http://www.nerdtalk.de/2201-whistleblower-in-gefahrlicher-mission-bluray-review-und-filmkritik/#comments</comments> <pubDate>Fri, 20 Jan 2012 14:20:58 +0000</pubDate> <dc:creator>phil</dc:creator> <category><![CDATA[Filmkritiken]]></category> <category><![CDATA[Review]]></category> <category><![CDATA[David Strathairn]]></category> <category><![CDATA[Monica Bellucci]]></category> <category><![CDATA[Rachel Weisz]]></category> <category><![CDATA[Whistleblower]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.nerdtalk.de/?p=2201</guid> <description><![CDATA[Ein Whistleblower ist ein Mensch, der Firmengeheimnisse öffentlich nach außen trägt, um so auf Misstände oder gar illegale Aktivitäten hinzuweisen. Natürlich ist dies immer mit einem Risiko für den Whistleblower verbunden, der alles dafür tut, seine Identität geheim zu halten. Rachel Weisz nimmt in &#8220;Whistleblower &#8211; In gefährlicher Mission&#8221; genau so eine Rolle ein und [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Ein Whistleblower ist ein Mensch, der Firmengeheimnisse öffentlich nach außen trägt, um so auf Misstände oder gar illegale Aktivitäten hinzuweisen. Natürlich ist dies immer mit einem Risiko für den Whistleblower verbunden, der alles dafür tut, seine Identität geheim zu halten.</p><p>Rachel Weisz nimmt in &#8220;<strong>Whistleblower &#8211; In gefährlicher Mission</strong>&#8221; genau so eine Rolle ein und begibt sich so in die Schusslinie der UN. Das Erschreckende: Der Film basiert auf einer wahren Geschichte&#8230;<br
/> <span
id="more-2201"></span></p><h2>Quick Facts</h2><p><strong>Kinostart:</strong> 27. Oktober 2011<br
/> <strong>BluRay/DVD-Start</strong>: 2. Januar 2012</p><p><strong>Regie:</strong> Larysa Kondracki<br
/> <strong>Darsteller:</strong> Rachel Weisz, Vanessa Redgrave, David Strathairn, u.a.</p><p><strong>Originaltitel:</strong> The Whistleblower<br
/> <strong>Genre:</strong> Drama, Thriller<br
/> <strong>Laufzeit:</strong> 109 Minuten<br
/> <strong>Verleiher:</strong> Universum Film GmbH</p><h2>Trailer</h2><div
style="width:420px; height:335px"><object
style="width:100%; height:100%;" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.filmstarts.de/blogvision/19263833"><param
name="movie" value="http://www.filmstarts.de/blogvision/19263833" /><param
name="allowFullScreen" value="true" /><param
name="allowScriptAccess" value="always" /></object></div><h2>Story</h2><p>Polizistin Kathy Bolkovac (<strong>Rachel Weisz</strong>, In meinem Himmel, Agora) nimmt ein Angebot an, nach Bosnien zu reisen, um im kriegserschütterten Land die lokale Polizei zu unterstützen. Doch bei nächtlichen Razzien wird ihre Euphorie, ein stabiles System wiederherzustellen, jäh erschüttert: Illegale Nachtclubs sind hier nur der Anfang, die festgenommenen Mächen verschwinden spurlos.<br
/> Kathy begibt sich auf die Suche nach den Hintergründen und deckt Verwicklungen bis in die höchsten Stufen der UN auf. Doch auch die Gegenseite hat die Recherchen von Kathy bemerkt und tut alles dafür, weitere Aufdeckungen zu verhindern &#8211; um jeden Preis&#8230;</p><div
style="float: left; width: 200px; margin-right: 15px; margin-bottom: 15px;"><p><a
href="http://www.amazon.de/Whistleblower-In-gefaehrlicher-Mission-Rachel-Weisz/dp/B005SLGIDY/ref=nosim?tag=nerdtalk-21"><img
src="http://static.nerdtalk.de/uploads/2012/01/whistleblower-in-gefaehrlicher-mission_packshot.jpg" alt="Whistleblower - In gefährlicher Mission: BluRay/DVD-Veröffentlichung am 02.01.2012" title="Whistleblower - In gefährlicher Mission: BluRay/DVD-Veröffentlichung am 02.01.2012" width="200" height="257" class="alignleft size-full wp-image-1916" /></a></p><div
style="padding-left: 5px;"><strong>Whistleblower &#8211; In gefährlicher Mission</strong><br
/> <strong>Veröffentlichung:</strong> 02.01.2012<br
/> © 2012 Universum Film GmbH<br
/> mit freundlicher Unterstützung von Universum Film GmbH</div></div><h2>Kritik</h2><p>Der Film hat eine sehr hohe Taktung, er versucht viele Geschehnisse zu verpacken und hetzt so von Szene zu Szene. Gerade am Anfang macht sich das sehr stark bemerkbar: Nach nur 12 Minuten hat Kathy nicht nur die Entscheidung getroffen, sich von Familie und Kind zu trennen und nach Bosnien zu reisen, sie ist auch bereits in Bosnien angekommen, hat die &#8220;Einführungsrede&#8221; mitgemacht, den ersten Saufabend miterlebt und mit einem Kollegen im Bett gelandet. Nach 12 Minuten! Nach nicht einmal 20 Minuten erreichte sie ein Gerichtsurteil, wofür andere laut dem Film über 4 Jahre gekämpft haben, woraufhin sie nach 2 weiteren Filmminuten befördert wird.<br
/> Nur, um mal zu verdeutlichen, wie die Ereignisse sich überschlagen. Dass hierdurch teilweise die Logik des Films leidet, liegt auf der Hand: So wird Kathy in einer Szene mitten von der Straße in ein Gebäude gerufen und man erzählt ihr unumwunden hochbrisante Geheimnisse &#8211; ohne vorher in diesem Gebäude gewesen zu sein oder der Person bekannt zu sein.</p><p>Doch man war sich bei der Produktion des Films offensichtlich der Taktung bewusst und hat die involvierten Orte und Personen <strong>bewusst übersichtlich gehalten</strong>. So gelingt es trotz vieler Ereignisse, den Überblick zu behalten und die Personen spotan einzelnen Funktionen zuzuordnen. Gerade letzteres ist für einen Film rund um politische Verstrickungen notwendig: Wie sehr würde der Film leiden, wenn man selbst merkt, dass eine Person ein wichtiges Puzzleteil im Gesamtkonstrukt ist, man diese Person aber nicht einordnen kann?<br
/> Es gibt nur wenige zentrale Figuren, die immer wieder auftreten. Andere Personen, die mit &#8220;drin&#8221; hängen, werden eingeführt, teils überführt und sind dann auch storytechnisch nicht weiter releveant. <strong>So fällt es leicht</strong>, dem Film zu folgen. Das schließt aber natürlich so manch Wendung in Story und Person nicht aus.</p><p>Die Umsetzung ist solide, die Kamera gerade in Gebäuden überraschend gut. Im ersten Teil gibt es wenig Action, stattdessen steht die investigative Ader im Vordergrund. Erst in der zweiten Hälfte, wo Kathy schon viel aufgedeckt hat, sind alle Betroffenen in Gefahr, was natürlich die eine oder andere Konfrontation mit sich bringt. In der Summe ist der Film aber ständig sehr ruhig gehalten, was <strong>den Beklemmungsfaktor recht hoch</strong> hält.<br
/> Unter dem Strich ist &#8220;Whistleblower&#8221; ein durchaus interessanter Film, der auch davon profitiert, dass er auf realen Ereignissen basiert. Zusätzlich ist er mit großen Namen wie <strong>Monica Bellucci</strong> und <strong>David Strathairn</strong> hervorragend besetzt. Es ist erschreckend, wie nüchtern durchorganisiert ein Friedenseinsatz ist und wie nah Gutes und Böses beieinander liegen. Insbesondere die Einblendungen ganz zum Schluss sorgen für ein dumpfes Gefühl im Magen.</p><p><strong>Der Film bekommt 7/10 Sternchen von mir.</strong></p><h2>BluRay-Eigenschaften</h2><p><strong>Bild:</strong> Verhältnis 2,35:1 (16:9), Auflösung 1080/24p Full HD<br
/> <strong>Sprachen/Ton:</strong> Deutsch, Englisch (5.1 DTS-HD MA)<br
/> <strong>Untertitel:</strong> Deutsch</p><p>Die BluRay ist <strong>mit den selben Features</strong> ausgestattet wie die DVD-Ausgabe. Natürlich muss man ganz klassisch bei der DVD Abstriche machen, was Ton und Bild betrifft. Bei einem Politthriller ist es aber nicht schlimm, &#8220;nur&#8221; mit DTS 5.1 und der klassischen PAL-Bildauflösung unterwegs zu sein.</p><h2>Bonusmaterial</h2><p>Wie gerade erwähnt, sind sich BluRay und DVD sehr ähnlich, dies trifft auch auf das Bonusmaterial zu. Der Vorteil der BluRay liegt also folglich in der höheren Auflösung und dem besseren Ton.</p><h6>B-Roll</h6><p>Die Überschrift spricht für sich: Ein B-Roll ist eine Zusammenstellung von Kameraaufnahmen vom Set, sei es durch eine Kamera aus einem anderen Winkel oder Schnittmaterial, während der Regisseur mit den Schauspielern spricht. Davon muss man ein echt produziertes Making Of oder auch die Outtakes abtrennen. Man sieht Szenendrehs und wie das Team sich um die Szenerie positioniert. Unkommentiert, lieblos hintereinandergeschnitten, <strong>zugegeben kein wahrer Mehrwert</strong>.</p><h6>Interviews</h6><p>Es gibt diverse Interviews mit Cast &#038; Crew, auch mit der echten Kathy Bolkovac, die bei den Filmaufnahmen ständig beratend zur Seite stand. Auch hier kommt der Eindruck des lieblos Zusammenklatschens auf: Am Anfang werden die bis zu 10 gestellten Fragen eingeblendet und anschließend <strong>die Antworten kommentarlos hintereinandergeschnitten</strong>. Untertitel, sei es englisch oder deutsch: Fehlanzeige. Wer des Englischen nicht mächtig ist, wird nur wenig über die Gedanken erfahren.<br
/> Für diejenigen, <strong>die gesprochenes Englisch soweit verstehen</strong>, eine interessante Sektion, jedoch traurig präsentiert.</p><h6>Weiteres</h6><p>Zusätzlich zu den Extras gibt es noch den <strong>Kinotrailer</strong> zu sehen.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.nerdtalk.de/2201-whistleblower-in-gefahrlicher-mission-bluray-review-und-filmkritik/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Jonas &#8211; Filmkritik</title><link>http://www.nerdtalk.de/2203-jonas-filmkritik/</link> <comments>http://www.nerdtalk.de/2203-jonas-filmkritik/#comments</comments> <pubDate>Tue, 17 Jan 2012 18:09:34 +0000</pubDate> <dc:creator>phil</dc:creator> <category><![CDATA[Filmkritiken]]></category> <category><![CDATA[Christian Ulmen]]></category> <category><![CDATA[Jonas]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.nerdtalk.de/?p=2203</guid> <description><![CDATA[Christian Ulmen wird ja gern als der deutsche Sascha Baron Cohen verglichen: Als Knut Hansen, Alexander von Eich oder Uwe Wöllner schlüpft er in verschiedenste Rollen und treibt sein Umfeld teils bis in den Wahnsinn. In &#8220;Jonas &#8211; Stell dir vor, es ist Schule und du musst wieder hin&#8221; mimt Ulmen einen 18-Jährigen, der nach [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Christian Ulmen wird ja gern als der deutsche Sascha Baron Cohen verglichen: Als Knut Hansen, Alexander von Eich oder Uwe Wöllner schlüpft er in verschiedenste Rollen und treibt sein Umfeld teils bis in den Wahnsinn.<br
/> In &#8220;Jonas &#8211; Stell dir vor, es ist Schule und du musst wieder hin&#8221; mimt Ulmen einen 18-Jährigen, der nach mehrmaligem Sitzenbleiben eine allerletzte Chance für seinen Schulabschluss erhält.</p><p>Hierfür besucht er die Gesamtschule Paul-Dessau: Die Schule, die Schüler, die Klassen, die Lehrer, alles ist echt. Alle denken, es würde eine Dokumentation über einen notorischen Sitzenbleiber gedreht, und keiner ahnt, wer sich hinter der Maske tatsächlich verbirgt.<br
/> <span
id="more-2203"></span><br
/> <img
src="http://static.nerdtalk.de/uploads/Phil7.jpg" alt="" title="Phil7" width="516" height="121" class="alignnone size-full wp-image-970" /><br
/> Ich muss den letzten Satz leider gleich relativieren: Natürlich kann man nicht einfach eine Schule infiltrieren und niemanden über die echten Hintergründe aufklären. So wussten beispielsweise die Elternvertreter und die Schulleitung natürlich Bescheid. Und die Lehrer. Und mit diesem Wissen im Hinterkopf verliert der Film schon eine Menge Flair.<br
/> Aber von vorn.</p><p>Wer mit &#8220;Jonas&#8221; eine typische Ulmen-Provokationskomödie erwartet, der liegt hier komplett falsch. Anstatt, dass er die Szenerie in die Hand nahm und leitet, musste er sich auf die Schule einlassen und von dieser leiten lassen. Herausgekommen ist ein Film ohne wahre Handlung, sondern eine Momentaufnahme einer vielleicht ganz typischen Schule in Deutschland. Es klingt krude, aber das funktioniert hervorragend!</p><p>&#8220;Jonas&#8221; ist kein Film für diejenigen, die noch zur Schule gehen. Ich glaube, man benötigt einen gesunden Abstand zur Schulzeit, um den Film in seinem ganzen Facettenreichtum zu genießen. So sieht man klassische Lehrer-Typen, die jeder wohl von uns kennt: Ein knallharter Mathelehrer, eine herzallerliebste Musiklehrerin, eine an ihren Aufgaben leicht verzweifelnde Ethiklehrerin. Irgendwo kriegt der Film jeden und eigene Erinnerungen vermischen sich mit der dargestellten Realität.<br
/> Und genau das ist es, was den Film an vielen Stellen trägt: Wenn der Logarithmus vom Lehrer in einem einminütigen Vortrag zusammengefasst wird, man selbst angesichts der vielen Fachtermini einfach nur erschlagen ist, fühlt man sich selbst etwas ertappt. Man lacht, weil man wahrscheinlich genau so da saß wie Jonas und man lacht, wie wenig die meisten damit heute noch zu tun haben.<br
/> Und selbst so manch nachdenkliche Szene entspinnt, wenn die Religionslehrerin vor der Klasse zugibt, dass sie eher dem wissenschaftlichen Zweig der Evolution statt der Religion Glauben schenkt. Auch ihre Versuche, den Unterricht &#8220;anders&#8221; zu gestalten, mit denen sie aber eher abschreckt als animiert, sind herzerweichend. Und erst hier merkt man, in welchem Korsett so manch Lehrer steckt und aus diesem nicht mehr herausweiß.</p><p>Doch auch die Schülerseite ist nicht zu verachten, schließlich bekommt man ein hervorragendes Bild des Lebens eines Schülers: Hausaufgaben machen und abschreiben, Nachhilfe geben und nehmen, trotzdem Arbeit verhauen, Saufen vorm Getränkemarkt und Schülerbands.<br
/> Manchmal spielt Ulmen doch leicht in die Szenerie hinein, indem er Gedankenimpulse in den (Klassen-)Raum schmeisst, die vom Lehrer oder der Klasse aufgenommen werden, sodass sich -wenn auch künstlich angestoßen- eine natürliche Diskussion ergibt: Das Ergebnis sind ungeschönte Beweise für den Zusammenhalt einer Klassengemeinschaft.</p><p>Und doch leidet das Gesamtergebnis unter dem Wissen, dass zentrale Personen wie Schulleiter und Lehrer in die Filmarbeiten eingeweiht waren. So ist das Verhalten und die Reaktionen der Lehrer auf Jonas nicht zwangsläufig authentisch, auch, wenn es nach 6 Wochen Jonas sicherlich schwieriger wird, den Christian Ulmen dahinter zu sehen. Auch ist es fraglich, welche Aktionen vom Drehteam forciert wurden und welche tatsächlich auf natürlicher Ebene entstanden sind. Insbesondere die Erinnerung einer Schülerin an die Mathearbeit scheint mir hier sehr gekünstelt.</p><p>In der Summe bleibt aber der durch und durch positive Eindruck, ein mehr oder weniger realitätsnahes Bild der Schule zu bekommen. Als Erwachsener fühlt man sich ertappt, gut oder böse erinnert, muss selbst manchmal schmunzeln ob der Beständigkeit der eigenen Probleme.<br
/> Und so macht der Film tatsächlich Spaß &#8211; auch ohne wahre Story oder Aussage. Der Film steht für sich allein und jeder macht das daraus, wie er den Film für sich persönlich auffasst: Für manchen ists ein Horrorfilm, für manchen eine Komödie und für manchen ein Drama.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.nerdtalk.de/2203-jonas-filmkritik/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> </item> <item><title>Offroad &#8211; Filmkritik</title><link>http://www.nerdtalk.de/2197-offroad-filmkritik/</link> <comments>http://www.nerdtalk.de/2197-offroad-filmkritik/#comments</comments> <pubDate>Mon, 16 Jan 2012 17:23:02 +0000</pubDate> <dc:creator>phil</dc:creator> <category><![CDATA[Filmkritiken]]></category> <category><![CDATA[Elyas M'Barek]]></category> <category><![CDATA[Nora Tschirner]]></category> <category><![CDATA[Offroad]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.nerdtalk.de/?p=2197</guid> <description><![CDATA[Meike (Nora Tschirner) lebt in einem Dorf voller Traditionen: Die Mitgliedschaft im Schützenverein ist genau so selbstverständlich wie die großen Artbeitstugenden oder beruflich in die Fußstapfen der Eltern zu treten. Das gesamte Leben vorprogrammiert. Doch Meike will anders und kauft sich rebellisch einen Jeep, um ihrem Traum, einmal die Sahara zu sehen, zumindest ein kleines [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Meike (Nora Tschirner) lebt in einem Dorf voller Traditionen: Die Mitgliedschaft im Schützenverein ist genau so selbstverständlich wie die großen Artbeitstugenden oder beruflich in die Fußstapfen der Eltern zu treten. Das gesamte Leben vorprogrammiert. Doch Meike will anders und kauft sich rebellisch einen Jeep, um ihrem Traum, einmal die Sahara zu sehen, zumindest ein kleines Stück näher zu sein. Dass sie damit gleich auch noch 50kg Schmuggel-Kokain im Wert von 2,5 Mio. EUR im Kofferraum mitkauft, das merkt sie erst später.<br
/> Aber nun ists da, das Abenteuer, nach dem sie sich so sehnte: Meike reist nach Berlin, um das Koks zu verticken. Natürlich klappt das als Landpomeranze nicht ganz einfach und als es gerade arg bergab mit Meike gibt, da hilft ihr Salim (Elyas M&#8217;Barek) wieder auf die Beine. Aber nicht nur das Verticken ist schwer, natürlich gehörte das Koks wem Anderes und diese Leute haben Meike schnell ausfindig gemacht&#8230;<br
/> <span
id="more-2197"></span><br
/> <img
src="http://static.nerdtalk.de/uploads/Phil4.jpg" alt="" title="Phil4" width="516" height="121" class="alignnone size-full wp-image-968" /><br
/> Der Trailer hat -wie so manch anderer Film- zwei Fehler gemacht:<br
/> Erstens macht der Trailer hungrig auf eine Komödie. Das Potential ist ja auch da: Eine eher in Traditionen festgefahrene Frau reisst aus und vertickt Koks &#8211; also mit das krasseste Gegenteil, was man sich vorstellen kann. Dazu kommt die ständige Flucht und natürlich noch der Quoten-Türke. Aber dummerweise ist die erste Dreiviertelstunde herrlich unspektakulär und hat so gar keinen Komödienflair. Streng genommen hat die erste Dreiviertelstunde so gar kein Flair, der Film nimmt sich diese Zeit, um die Grundstory zu erzählen. Dass man all das in spürbar weniger als der Hälfte hätte abreissen können, verliert er dabei aus den Augen.<br
/> Zweitens, und das ist viel schlimmer, kommen die besten Sprüche mal wieder schon im Trailer vor. Leidet der Film doch eh unter Komik-Armut, so bricht es ihm schon schier das Kreuz, die besten Pointen vorweg zu nehmen. Auch kann sich der Film nicht so richtig entscheiden: Für ein Roadmovie zu wenig abenteuerlich, für eine Komödie viel zu unlustig, für ein Drama zu wenig Dramatik. Nur die Romanze zwischen Meike und Salim, die ist als Genrerichtung als einzige haltbar.</p><p>Doch auch abseits von den Erwartungen im Trailer hat der Film so manche Probleme: Wird Meike in der einen Szene noch aufgrund ihrer schlechten Verhandlungstaktik zusammengeschlagen, so kennt sie wenige Szenen später schon genau die Tricks, um in einem belebten Hotelfoyer mit Kunden zu verhandeln. Es muss sich hier um eine göttliche Eingebung ala Matrix handeln: Kurz Software einspielen und schon kann man Helis fliegen, äh, Koks verticken. Solche Wissenssprünge gibt es einige Male und sie stören den Filmlauf immens.<br
/> Lichtblicke sind einige schon fast schablonenhafte Charaktere, in diesem Fall Meikes Drogen-Verfolger, die so tendenziell kein Fettnäpchen auslassen und so für ein bisschen Spritzigkeit abseits der etwas eiernden Hauptgeschichte zu geben. Insbesondere die herrlich berlinernden Polizisten, die Currywurst essend eine Übergabe verfolgen und kommentieren, sind ein Highlight an Komik abseits der Trailerszenen.</p><p>Aber in der Summe plätschert der Film unspektakulär vor sich hin und man spürt jede der 94 Minuten zäh vergehen. Kaum ein Potential wurde effektiv genutzt, wenn überhaupt. Was bleibt, ist ein auf Strecken unterhaltender Film auf wenig innovativem Niveau. Gerettet wird der Film nur durch die zwei Schauspieler, die ihre Charakterzüge aus anderen Filmen konsequent durchziehen und so einerseits etwas rebellisch und keck, andererseits romantisch den Film etwas Substanz geben.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.nerdtalk.de/2197-offroad-filmkritik/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Ziemlich beste Freunde &#8211; Filmkritik</title><link>http://www.nerdtalk.de/2178-ziemlich-beste-freunde-filmkritik/</link> <comments>http://www.nerdtalk.de/2178-ziemlich-beste-freunde-filmkritik/#comments</comments> <pubDate>Sat, 14 Jan 2012 11:28:24 +0000</pubDate> <dc:creator>phil</dc:creator> <category><![CDATA[Filmkritiken]]></category> <category><![CDATA[François Cluzet]]></category> <category><![CDATA[Omar Sy]]></category> <category><![CDATA[Ziemlich beste Freunde]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.nerdtalk.de/?p=2178</guid> <description><![CDATA[Philippe (François Cluzet) ist ein reicher Mann, lebt im Luxus, mit eigenem Hauspersonal. Und er ist querschnittsgelähmt. So ist er rund um die Uhr auf Hilfe angewiesen. Für diesen Zweck sucht Philippe einen neuen Pfleger. Der Ansturm ist groß, doch Philippe entscheidet sich für Driss (Omar Sy), der gerade aus dem Gefängnis entlassen wurde und [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Philippe (<strong>François Cluzet</strong>) ist ein reicher Mann, lebt im Luxus, mit eigenem Hauspersonal. Und er ist querschnittsgelähmt. So ist er rund um die Uhr auf Hilfe angewiesen. Für diesen Zweck sucht Philippe einen neuen Pfleger. Der Ansturm ist groß, doch Philippe entscheidet sich für Driss (<strong>Omar Sy</strong>), der gerade aus dem Gefängnis entlassen wurde und eigentlich nur eine weitere Ablehnung benötigt, um Arbeitslosengeld zu erhalten.<br
/> Doch Philippe wettet mit Driss, dass er keine zwei Wochen als Pfleger durchhalte und der vorlaute Driss lässt sich auf die Wette ein. Was hat er auch zu verlieren, besser als zu Hause ist das Leben mit einem Behinderten, aber im Luxus allemal&#8230;<br
/> <span
id="more-2178"></span><br
/> <img
src="http://static.nerdtalk.de/uploads/Phil8.jpg" alt="" title="Phil8" width="516" height="121" class="alignnone size-full wp-image-971" /><br
/> Die Mixtur der beiden Protagonisten könnte verschiedener nicht sein: Philippe lebt im Luxus, ist hochgebildet und interessiert sich für abstrakte Kunst. Driss hingegen ist der schwarze vorlaute Verbrecher, der im sozialen Brennpunkt lebt und viele familiäre Probleme zu klären hat. Es ist eine Gratwanderung, diese beiden Chraraktere miteinander zu verbinden, doch in diesem Fall ist das grandios gelungen. Philippe geht pragmatisch mit seiner Behinderung um und dies schließt so manchen Eigen-Zynismus gern mit ein. Und so schafft er es immer wieder, mit gut gesetzten Kontern Driss den Wind aus den Segeln zu nehmen.<br
/> Um den Zuschauer abzuholen und die unter Umständen übertriebenen Berührungsängte zu nehmen, beginnt der Film mit einer gut inszenierten Eröffnung, in der ganz deutlich klar wird, dass auch Philippe augenzwinkernd mit seiner Behinderung umgeht &#8211; und erst mit dieser Erkenntnis kann der gesamte Film in seiner latenten Leichtigkeit fuktionieren.</p><p>&#8220;Ziemlich beste Freunde&#8221; ist eine Komödie, die ihren Witz vor allem da heraus zieht, dass Driss keine Berührungsängste vor Reichen und vor allem Philippes Behinderung hat. Dass er dabei manchmal über die Stränge schlägt, liegt auf der Hand, tut dem Film aber besonders gut. Doch auch die schwierigen Seiten der Behinderung werden nicht ausgeblendet: Driss wird mit Kompressionsstrümpfen und Toilettengängen genau so konfrontiert wie damit, dass Philippe nachts schwer atmend und im Schweißausbruch aufwacht und nicht sagen kann, was mit ihm los ist.<br
/> Hier bekommt der Film eine Tiefe, die den gesamten Film fast schon perfekt abrundet: Driss zeigt, dass sich hinter der vorlauten Schale ein zutiefst liebenswürdiger Kern verbindet. Und Philippe zeigt, dass er doch unter seiner Behinderung ziemlich zu leiden hat. Nur, um dann in einer Diskussion über beispielsweise rote Ohren wieder galant die Kurve in die Komödie zu bekommen: Sehr clever gelöst. Nicht zu sehr auf Mitleidstour gemacht, denn diese täte dem Film nicht gut, aber dennoch die ernsten Themen nicht ausgeblendet.</p><p>Im Grunde gibt es nur wenig, was man an diesem Film bemängeln kann: Die Protagonisten passen einfach gut zusammen, der Film ist lustig und nachdenklich zugleich und die Charakterentwicklung von Driss hin zu mehr Verantwortung ist nicht zu übersehen. Ärgerlicherweise wollte man noch Driss&#8217; sozialen Probleme mit in den Film einbinden, schafft es aber nicht einmal ansatzweise, denen eine ähnliche Tiefe wie der Beziehung zu Philippe zu geben. So beschränkt sich die Konfrontation mit Driss&#8217; Mutter auf ein kleines Streitgespräch. Die Probleme mit Driss&#8217; Bruder haben ein großes Potential gehabt, aus dem aber so wenig geschöpft wurde, dass man diesen Handlungsstrang auch gleich hätte weglassen können.<br
/> Aber in der Summe tut das dem Film kaum einen Abbruch: Lustig, nachdenklich, menschlich, ein Stück Abenteuer, auch ein Stück postitive Abgefahrenheit, alles findet man in der besten französischen Komödie 2011 wieder. Die Auszeichnug trägt der Film zurecht und beweist einmal, dass es die Franzosen einfach drauf haben, schwierige Themen anzupacken und unterhaltend umzusetzen, ohne dabei die notwendige Tiefe zu vernachlässigen.</p><p><strong>Andere Meinungen zum Film:</strong><br
/> <a
href="http://www.filmtogo.net/2012/01/07/filmkritik-zur-komodie-ziemlich-beste-freunde/" title="Filmtogo" target="_blank"></a><br
/> <a
href="http://cap82.wordpress.com/2012/01/05/ziemlich-beste-freunde-filmkritik/" target="_blank">Cab82</a></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.nerdtalk.de/2178-ziemlich-beste-freunde-filmkritik/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> </item> <item><title>Mission: Impossible &#8211; Phantom Protokoll &#8211; Filmkritik</title><link>http://www.nerdtalk.de/2184-mission-impossible-phantom-protokoll-filmkritik/</link> <comments>http://www.nerdtalk.de/2184-mission-impossible-phantom-protokoll-filmkritik/#comments</comments> <pubDate>Thu, 12 Jan 2012 17:12:46 +0000</pubDate> <dc:creator>andreas</dc:creator> <category><![CDATA[Filmkritiken]]></category> <category><![CDATA[Michael Nyqvist]]></category> <category><![CDATA[Mission Impossible: Phantom Protokoll]]></category> <category><![CDATA[Tom Cruise]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.nerdtalk.de/?p=2184</guid> <description><![CDATA[Die Welt steht mal wieder am Abgrund: der Bösewicht Kurt Hendricks (Michael Nyqvist) ist der Meinung, dass die Welt ohne Menschen ein viel tollerer Ort wäre und plant, mit der Zündung einer russischen Atomrakete den dritten Weltkrieg anzuzetteln. Klar, dass Ethan Hunt (Tom Cruise) und seine Kollegen von der Geheimagenten-Truppe IMF was dagegen haben. Doch [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Die Welt steht mal wieder am Abgrund: der Bösewicht Kurt Hendricks (Michael Nyqvist) ist der Meinung, dass die Welt ohne Menschen ein viel tollerer Ort wäre und plant, mit der Zündung einer russischen Atomrakete den dritten Weltkrieg anzuzetteln. Klar, dass Ethan Hunt (Tom Cruise) und seine Kollegen von der Geheimagenten-Truppe IMF was dagegen haben. Doch für sie gibt es noch ein weiteres Problem: ihnen wird zu unrecht ein Sprengstoffanschlag auf den Kreml angelastet. Kurzum: die IMF-Truppe gehört zu den „Most Wanted Criminals“, hat von Regierungsseite jegliche Rückendeckung verloren – und soll nun auch noch nebenbei die Welt retten. <span
id="more-2184"></span></p><p><img
src="http://static.nerdtalk.de/uploads/Andy9.jpg" alt="Grafik" /></p><p>Das ist doch mal wieder gelungenes Popcorn-Kino erster Güte. Schon in den ersten Szenen stellte ich mir die Frage, ob wir mit diesem Film quasi den Bond-Streifen alter Machart zu sehen bekommen, der unter Daniel Craig nicht mehr möglich zu sein scheint. „Phantom Protokoll“ bietet sehenswerte Bauwerke (das Burj-Khalifa-Hochhaus, den derzeit höchsten  Turm der Welt in Dubai und einen Kreml in Trümmern), exotische Schauplätze (kunterbuntes Indien) und perfekt choreographierte Stunts mit ordentlich Wumms.</p><p>Besonders toll: der Film nimmt sich selbst nicht zu ernst. Natürlich haben wir hier keine klamaukige Krimi-Komödie a la „Hot Fuzz“, aber: wir haben immerhin auch Simon Pegg. Und der ist für den knallharten Tom Cruise ein brillant besetzter Sidekick, der auch in den aussichtslosesten Action-Sequenzen mit einem flotten Spruch die Stimmung löst. Und wo wir gerade bei der Action sind: hervorragend choreographiert und festgehalten. Der Zuschauer behält auch in den wirrsten Situationen jederzeit den Überblick und kann sich somit vor Anspannung auch gut in den Sitz verkrallen. Da wo man in „Transformers“ nur Explosionen über sich ergehen lässt, packt einen die Action in „MI4“ und lässt den Atem ein ums andere Mal aussetzen.</p><p>Doch nicht nur durch Action und Witz kann der Film auf ganzer Linie überzeugen. Besonders spannend sind auch die Szenen, in denen Hunt &amp; Co. sich einfach getarnt irgendwo einschleichen und hoffen, nicht entdeckt zu werden. Manchmal ist der stille Schritt eben spannender als der lauteste Schusswechsel.</p><p>Fazit: „Mission: Impossible – Phantom Protokoll“ steht erfrischenderweise in der guten alten Tradition der Connery-Bond-Filme. Tolle Schauwerte, die einen staunen lassen, geekige Gadgets (die auch gern mal im Ernstfall versagen&#8230;), eine kunterbunte Reise um die Welt und eine gehörige Schippe Selbstironie. Das macht den Film zu einer sehr schön ausbalancierten Mischung aus Spaß, Spannung und Action(-Spiel). Dass hier die Schokolade fehlt, lässt sich gut verschmerzen.</p><p><img
src="http://static.nerdtalk.de/uploads/Phil9.jpg" alt="Grafik" /><br
/> Gehen wir doch einmal ganz analytisch vor: Was erwartet man von einem Mission Impossible? Tom Cruise, klar. Ohne geht nicht. Kreative Gadgets, die noch kreativere Infiltrierungsmöglichkeiten zulassen. Jeder erinnert sich an den ersten Teil, wo sich Cruise von oben abseilen ließ. Und natürlich auch ausreichend Action.<br
/> Schauen wir uns nun mal MI:4 an. Man stellt fest: Alles erfüllt &#8211; sogar über Notwendigkeit!</p><p>Insbesondere die Gadgets sind einfach nur grenzgenial: Die Handschuhe, die einen Menschen wie einen Chamäleon an glatten Oberflächen entlanggehen lassen. Das allein ist schon eine tolle Idee, aber Cruise mit diesen Handschuhen Hunderte Meter über dem Erdboden das höchste Gebäude der Welt entlangkraxeln zu lassen: Perfekte Spannung. Auch dieses Magnet-Hovercraft-Ding habe ich so noch nie gesehen und abgesehen von der Funktion selbst, entspinnt sich auch um dieses Ding eine spannende Szene. Von der Videowand ganz zu schweigen, deren Funktion ich aber hier nicht ausführe, weil es wohl das beste Gadget des gesamten Films ist und ich so die Überraschung nehmen würde.</p><p>Viele Actionfilme sind ständig mit Musik unterlegt, die auch dem letzten Vollspaten mit seiner Ische klar macht: &#8220;Hier musst du nun Action fühlen&#8221; oder &#8220;Achtung, das ist nun romantisch!&#8221;. Nicht so bei MI:4. Angenehm häufig verzichtet der Film auf Musikunterlegung und schafft es so, eine angespannte Stimmung zu erzeugen. Wenn das Team auf leisen Sohlen durch einen Flur schleicht, während der Wächter nur wenige Meter von ihnen sitzt, fiebert man mit jedem Schritt mit und auf einmal ist selbst ein Türschließmechanismus verräterisch laut.<br
/> Auch missionskritische, ja sogar lebensgefährliche Gespräche sind ohne Musikuntermalung inszeniert, man hängt förmlich an den Lippen der Protagonisten und die Luft ist zum Schneiden, so spannend ist es.</p><p>Doch auch im Actionbereich kann der Film überzeugen. In regelmäßigem Wechsel mit den ruhigen Momenten geht es heiss her und dabei greift man gern auf das Repertoire von Actionfilmen zurück: Handfeste Rangeleien sind genauso dabei wie Schusswechsel oder der geschickte Einsatz von irgendwelchen Geheimwaffen. Dass dabei die Übersicht im Kampf nicht leidet, sondern jederzeit klar ist, wer gerade wie agiert, wertet die Actionszenen nur noch auf.</p><p>Die Summe der Kathetenquadrate ist gleich der Fläche des Hypothenusenquadrats. Was ich damit sagen will, weiß ich nicht, aber ich wollte es auch nicht unerwähnt lassen. Vielleicht kriege ich den Bogen dergestalt, dass viele einzelne gute Faktoren dazu beitragen, dass das Gesamtergebnis unterm Strich einfach großartig ist. So wie das Hyptohenusenquadrat ja auch immer größer ist als&#8230;<br
/> Lassen wir das und freuen uns einfach, dass MI:4 ein sehr unterhaltsamer Actionfilm ist, der auch beim zweiten und dritten Mal Spaß macht.</p><p><strong>Meinungen in anderen Blogs:</strong><br
/> <a
href="http://www.filmherum.de/filmkritiken/mission-impossible-phantom-protokoll.html" target="_blank">Filmherum</a><br
/> <a
href="http://www.filmfreek.de/filmkritik-mission-impossible-phantom-protokoll-kino-6386" target="_blank">Filmfreek</a><br
/> <a
href="http://www.moviegod.de/kino/kritik/1745/mission-impossible-4-phantom-protokoll/" target="_blank">Moviegod</a></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.nerdtalk.de/2184-mission-impossible-phantom-protokoll-filmkritik/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> </item> <item><title>Rubbeldiekatz &#8211; Filmkritik</title><link>http://www.nerdtalk.de/2077-rubbeldiekatz-filmkritik/</link> <comments>http://www.nerdtalk.de/2077-rubbeldiekatz-filmkritik/#comments</comments> <pubDate>Wed, 21 Dec 2011 17:47:12 +0000</pubDate> <dc:creator>phil</dc:creator> <category><![CDATA[Film]]></category> <category><![CDATA[Filmkritiken]]></category> <category><![CDATA[Alexandra Maria Lara]]></category> <category><![CDATA[Detlev Buck]]></category> <category><![CDATA[Matthias Schweighöfer]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.nerdtalk.de/?p=2077</guid> <description><![CDATA[Alexander (Matthias Schweighöfer) ist ein leider wenig erfolgreicher Schauspieler. Aktuell mimt er die „Charlies Tante“ an einem kleinen Berliner Theater. Seinem Bruder und Manager Jürgen (Detlev Buck) gelingt es, ein Casting für eine amerikanische Filmproduktion in Berlin an Land zu ziehen. Einziger Nachteil: es ist eine Frauenrolle zu vergeben. Also rasiert Alex sich die Beine, [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Alexander (Matthias Schweighöfer) ist ein leider wenig erfolgreicher Schauspieler. Aktuell mimt er die „Charlies Tante“ an einem kleinen Berliner Theater. Seinem Bruder und Manager Jürgen (Detlev Buck) gelingt es, ein Casting für eine amerikanische Filmproduktion in Berlin an Land zu ziehen. Einziger Nachteil: es ist eine Frauenrolle zu vergeben. Also rasiert Alex sich die Beine, schnürt sich einen BH an und stöckelt los. Der schräge, amerikanische Regisseur ist begeistert und Alex hat den Job. Turbulent wird es, als Alex am ersten Drehtag auf den Star des Film Sarah (Alexandra Maria Lara) trifft und er in ihr seinen letzten, umwerfenden One-Night-Stand erkennt.<br
/> <span
id="more-2077"></span><br
/> <img
src="http://static.nerdtalk.de/uploads/Dani7.jpg" alt="" title="Dani7" width="516" height="121" class="alignnone size-full wp-image-1061" /><br
/> Die Geschichte hört sich wenig originell an. Aber Mit-Autor Buck muss das bewusst gewesen sein. Nicht umsonst lässt er Alex im Film als „Charlies Tante“ auftreten. Aber anders als im Originalfilm der 60er Jahre ist hier die Frauenrolle weniger klamaukig angelegt. Alex/Schweighöfer gibt die Frauenrolle erschreckend perfekt. Allein schon wie er auf Highheels stolziert – Respekt! Es werden also keine (kaum) platten Witze aus dieser Umwandlungsgeschichte gezogen. Der Humor entsteht durch den Umgang Alex‘ mit den Mitwirkenden am Film-Set, mit seiner Ex-Freundin, mit seiner Männer-WG.</p><p>Außerdem darf gelacht – oder wenigstens geschmunzelt werden – weil eigentlich alle Personen im Film Karikaturen ihrer selbst sind. Der durchgeknallte Regisseur, der aalglatte Hauptdarsteller, der Hitler-Darsteller (tragischkomisch: Max Giermann!), diese abgedrehte Nazifilmnummer … Übertreibungen bis zum Anschlag. Hier scheiden sich vermutlich die Geister, das liegt nicht jedem. Die Grenze zum Fremdschämen ist manches Mal in sichtbarer Entfernung. Aber nur manches Mal. Das meiste fand ich angenehm amüsant, einiges sogar richtig lustig, nur weniges „too much“. Der Plot mit Alex‘ Ex-Freundin zum Beispiel war mir deutlich zu viel. Das war eher „SAT1 Film am Montagabend“ Niveau.</p><p>Die sich anbahnende Liebesgeschichte des Films schwelt unaufdringlich im Hintergrund und ist für manch schöne Pointen gut. Ich fand das sehr angenehm. Erst zum Ende hin wird ein entsprechend triefendes Finale inszeniert.</p><p>Der ungekrönte Pluspunkt und DER Grund schlechthin sich diesen Film anzusehen, ist Matthias Schweighöfer. Die Rolle des absolut sympathischen und leicht chaotischen, liebenswürdigen Typen ist ihm auf dem Leib geschrieben. Das macht schlichtweg Spaß anzusehen. Mit dieser Spielfreude und Leichtigkeit trägt er über diesen Film hinweg.<br
/> Alexandra Maria Lara hat man schon lange nicht mehr in einer großen deutschen Produktion gesehen. Warum eigentlich nicht? Spielt gut und ist toll anzuschauen auf der großen Leinwand.</p><p>An dieser Stelle drängt sich mir der Vergleich zu „What a man“ auf. Ist der Film ja eine erst wenige Monate alte, ebenfalls mit Schweighöfer besetzte, Komödie.<br
/> Während „What a man“ sehr von den rosa-/ und weichgezeichneten, mit Liebesschnulzen unterlegten Sequenzen geprägt war, geht „Rubbeldiekatz“ direkt auf die Zwölf. Karikaturesque, überspitze Situationen, einige grobgezeichnete Charaktere, ein bisschen schriller, völlig frei von „Keinohrhasen“-Attitüden. Nur mal so als Orientierungshilfe.</p><p>Der Film ist sicherlich keine komödiantische Offenbarung, aber solide Kost. Dank Schweighöfer sogar besonders gut genießbar <img
src='http://www.nerdtalk.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.nerdtalk.de/2077-rubbeldiekatz-filmkritik/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Happy New Year &#8211; Filmkritik</title><link>http://www.nerdtalk.de/2063-happy-new-year-filmkritik/</link> <comments>http://www.nerdtalk.de/2063-happy-new-year-filmkritik/#comments</comments> <pubDate>Fri, 09 Dec 2011 06:27:09 +0000</pubDate> <dc:creator>phil</dc:creator> <category><![CDATA[Film]]></category> <category><![CDATA[Filmkritiken]]></category> <category><![CDATA[Abigail Breslin]]></category> <category><![CDATA[Ashton Kutcher]]></category> <category><![CDATA[Halle Berry]]></category> <category><![CDATA[hilary-swank]]></category> <category><![CDATA[Jessica Biel]]></category> <category><![CDATA[Jon Bon Jovi]]></category> <category><![CDATA[Josh Duhamel]]></category> <category><![CDATA[Katherine Heigl]]></category> <category><![CDATA[Michelle Pfeiffer]]></category> <category><![CDATA[Robert De Niro]]></category> <category><![CDATA[Sarah Jessica Parker]]></category> <category><![CDATA[Til Schweiger]]></category> <category><![CDATA[Zac Efron]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.nerdtalk.de/?p=2063</guid> <description><![CDATA[Robert De Niro, Sarah Jessica Parker, Ashton Kutcher, Jessica Biel, Michelle Pfeiffer, Zac Efron, Halle Berry, Jon Bon Jovi, Katherine Heigl, Til Schweiger, Abigail Breslin, Josh Duhamel, Hilary Swank und noch etliche bekannte Schauspieler mehr, die mal eben kurz Ihre Nase in die Kamera halten. Na, beeindruckt?! Dann einfach ein Kinoticket für „Happy New Year“ [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img
src="http://static.nerdtalk.de/uploads/Dani8.jpg" alt="" title="Dani8" width="516" height="121" class="alignnone size-full wp-image-1062" /></p><p>Robert De Niro, Sarah Jessica Parker, Ashton Kutcher, Jessica Biel, Michelle Pfeiffer, Zac Efron, Halle Berry, Jon Bon Jovi, Katherine Heigl, Til Schweiger, Abigail Breslin, Josh Duhamel, Hilary Swank und noch etliche bekannte Schauspieler mehr, die mal eben kurz Ihre Nase in die Kamera halten.<br
/> Na, beeindruckt?!</p><p>Dann einfach ein Kinoticket für „Happy New Year“ kaufen und zwei Stunden lang unterhalten lassen. Der Film ist perfekt, die düstere, nasse, stürmische, hektische Vorweihnachtszeit für den Moment zu vergessen.</p><p>Die Handlung? Nicht wichtig. Nur so viel: Ein amüsanter, heiterer, herzerwärmender Episodenfilm über Menschen in New York am Silvesterabend. Silvestermuffel, werdende Eltern, krebskranker Mann, Ball-Drop Verantwortliche, alleinerziehende Mutter, genervter Teenie, Rockstar mit Liebeskummer, Küchenfee, strahlender Fahrradkurier, schrullige einsame Endvierzigerin mit Träumen – das alles irgendwie zusammengeschwurrbelt, dass es sogar irgendwie Sinn ergibt und sich manch überraschende Puzzleteilchen zusammenfügen, 1-2 Tränchenmomente inklusive, und glücklich ist die Frau.</p><p>Erinnert sich irgendjemand an &#8220;Valentine’s Day&#8221; in 2010? Dieselben Leute (Regisseur, Autorin, Producer etc.) haben mit &#8220;Happy New Year&#8221; quasi einen zweiten Teil geschaffen. Gleiche Machart.<br
/> Passt!</p><p>Nicht weniger unwichtig als die zahlreichen, namenhaften Schauspieler ist die Stadt der Städte selbst: New York. Ich möchte wetten, die Stadt NY hat ordentlich Geld beigetragen, damit dieser wunderbare Werbefilm entstehen kann. Wer will nach diesen Bildern aus der Kulisse New Yorks nicht gleich Tickets für ein Christmas-Shopping in NY buchen?!</p><p>In meiner Bewertung objektiv zu bleiben, ist nicht möglich. Ich war in der richtigen Laune für den Film, so viele beliebte Darsteller auf einen Haufen, schöne Geschichten fürs Herz (meist mit Happy End), Dialoge/Monologe wie sie einfach nur zum Jahresausklang passen, eine Prise Humor dabei, ein bisschen Augenzwinkern, die traumhafte Kulisse…</p><p>Für MICH ist der Film auf jeden Fall eine Empfehlung wert!</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.nerdtalk.de/2063-happy-new-year-filmkritik/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Der Gott des Gemetzels &#8211; Filmkritik</title><link>http://www.nerdtalk.de/2035-der-gott-des-gemetzels-filmkritik/</link> <comments>http://www.nerdtalk.de/2035-der-gott-des-gemetzels-filmkritik/#comments</comments> <pubDate>Mon, 28 Nov 2011 18:16:32 +0000</pubDate> <dc:creator>andreas</dc:creator> <category><![CDATA[Film]]></category> <category><![CDATA[Filmkritiken]]></category> <category><![CDATA[Christoph Waltz]]></category> <category><![CDATA[Der Gott des Gemetzels]]></category> <category><![CDATA[Jodie Foster]]></category> <category><![CDATA[John C. Reily]]></category> <category><![CDATA[Kate Winslet]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.nerdtalk.de/?p=2035</guid> <description><![CDATA[Der beschauliche New Yorker Stadtteil Brooklyn: zwei Elternpaare treffen sich, um über eines jugendlichen Ausraster zu verhandeln. Der Junge des einen Paares hat dem des anderen mit einem Stock zwei Zähne ausgeschlagen. Gemeinsam verfasst man nun Stellungnahmen für die Versicherungen und beratschlagt darüber, wie die beiden Kinder zukünftig miteinander auskommen können. Was als kooperatives Aufeinandertreffen [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Der beschauliche New Yorker Stadtteil Brooklyn: zwei Elternpaare treffen sich, um über eines jugendlichen Ausraster zu verhandeln. Der Junge des einen Paares hat dem des anderen mit einem Stock zwei Zähne ausgeschlagen. Gemeinsam verfasst man nun Stellungnahmen für die Versicherungen und beratschlagt darüber, wie die beiden Kinder zukünftig miteinander auskommen können. Was als kooperatives Aufeinandertreffen zweier zivilisierter Paare beginnt, wird mehr und mehr zu einem Debakel, das schon bald nichts mehr mit dem eigentlichen Streitfall zu tun hat.<br
/> <span
id="more-2035"></span><br
/> <img
class="alignnone" title="Dani10" src="http://static.nerdtalk.de/uploads/Dani10.jpg" alt="" width="516" height="121" /></p><p>Irre beeindruckend, wie temporeich und dynamisch sich ein Gespräch über das Verhalten zweier Söhne entwickeln kann. Wie ein Wort das andere ergibt und es plötzlich nicht mehr darum geht, dass es unrecht ist, wenn pubertierende Jungen eine handgreifliche Auseinandersetzung haben. Zugleich den Erziehungsberechtigten aber der Wunsch, selber handgreiflich zu werden, auf der Stirn tätowiert steht.</p><p>Gerade zu Beginn, als sich die beiden Elternpaare noch sehr kultiviert geben, empfinde ich „meine Anwesenheit“ bei deren Konversation geradezu beklemmend und erdrückend. Das Gespräch wirkt so schrecklich aufgesetzt, aber ist wohl das, was man von zivilisierten Menschen in dieser Situation erwartet. Aber nach wenigen Minuten fällt die Contenance und ich sitze staunend mit offenem Mund dabei (=im Kinosessel) wie ein Wort ein anderes ergibt. Geschrei, Hysterie, Süffisanz, Abgeklärtheit, Provokation, Besänftigung, Feigheit, Direktheit … ALLE möglichen und unmöglich Emotionen werden ausgeladen. Brillant, wie überzeugend und intensiv die Darsteller die gesamte Palette des Gefühlsregenbogens verkörpern. Offen gestanden, bei John C. Reily war ich im Vorfeld einen Hauch skeptisch, aber er fügt sich nahtlos in das Können der Oscar-Preisträger Foster, Winslet, Waltz ein. Jodie Foster wird vom Gutmenschen zur hysterischen Faustschwingerin, die ikonengleiche Perlenkettenträgerin Winslet zum versoffenen „mir doch scheißegal“-Luder, John C. Reily hatte sowieso nie Bock auf den Mist…  und Waltz, ja Waltz, ist abgeklärt, nonchalant, provozierend, landa-esque. Kurz denke ich, dass ihm die Rolle auf dem Leib geschrieben ist. Aber das wäre nicht fair und würde ihm nicht gerecht. Er kann jede Rolle spielen als wäre sie extra auf ihn zugeschnitten. Er kann das. GROSSARTIG!</p><p>Überraschenderweise verliert der Film für mich auch durch die Synchro nix. Großes Lob also auch an die Synchronsprecher. Das kann nicht einfach gewesen sein, einer hysterischen Kate Winslet oder einer kreischenden Jodie Foster seine deutsche Stimme zu leihen.</p><p>Mir liegt am Herzen zu erwähnen, dass das ein Film für Erwachsene ist!</p><p>Ich denke, Menschen mit Lebens-, Liebes-, Leidenserfahrung können die Dynamik und Dramatik sowohl des gesagten als auch unausgesprochenen Wortes besser wertschätzen.</p><p>Seit den letzten Oscar-prämierten Filmen habe ich dieses Jahr nichts besseres gesehen.</p><p><img
src="http://www.nerdtalk.de/wp-content/uploads/Andy10.jpg" alt="Grafik" /></p><p>Wow! Einfach nur wow! Nun habe ich ja in meinem Leben schon viele Filme gesehen. Zugegeben: ich neige gerne zu sehr leidenschaftlichen Lobpreisungen, aber selten hat mich ein Film so in seinen Bann gezogen wie dieser hier. Dieser Film war für mich tatsächlich und im wahrsten Sinne des Wortes von der ersten bis zur letzten Szene unterhaltsam und spannend. Gerade letzteres ist bei einem Film, der – wenn auch nur halbwegs passend – gern in der Kategorie „Tragik-Komödie“ verortet wird, nicht alltäglich.</p><p>Von Beginn an liegt eine ganz besondere Spannung in der Luft. Da haben wir das eher gutmenschelnde, bodenständige Ehepaar (Jodie Foster / John C. Reilly), das stinknormalen Jobs nachgeht und darauf besteht, dass der Übeltäter aus dem Vorfall seine moralischen Lehren bekommt. Auf der anderen Seite das hochprofessionelle und offentlichtlich weitaus besser verdienende Ehepaar, bestehend aus einem erfolgreichen Anwalt (Christoph Waltz) und einer Investment-Bankerin (Kate Winslet), das dem Vorfall nicht zuviel Aufmerksamkeit beimessen will und die entstandenen Kosten aus der Portokasse bezahlt.</p><p>Die Dialoge sind wirklich meisterhaft und ergeben alles in allem ein perfektes, jederzeit nachvollziehbares „Ein-Wort-gibt-das-nächste“-Konstrukt, das nicht zuletzt durch die Untertöne lebt, die in vielen Fällen zwischen den Zeilen durchscheinen. Wie man aus dem recht simplen Vorfall so nach und nach Rückschlüsse auf die Persönlichkeiten der Elternpaare, ihre Ansichten zum Thema Gewalt, den Weltfrieden an sich und gar den Sinn und Zweck einer Ehe ziehen kann, ist phänomenal umgesetzt. Zudem Und gibt es hier tatsächlich mal einen Running Gag, der auch nach dem x-ten Mal noch richtig zündet.</p><p>Da es sich um ein verfilmtes Theaterstück handelt, das fast ausschließlich im Wohnzimmer des einen Paares spielt, benötigt man natürlich auch Darsteller, die einem Kammerspiel gewachsen sind. Alle vier Darsteller beweisen das für ihren Teil. Da hätten wir John C. Reilly, der mit seiner naiv-plumpen und doch liebenswerten Art an einen menschgewordenen Homer Simpson erinnert. Jodie Foster kommt im Lauf des Films auch richtig in Fahrt. Spätestens wenn ihr bei ihren Wutausbrüchen sogar die Adern auf der Stirn hervortreten, merkt man, dass sie eine echte Ausnahmeschauspielerin ist.</p><p>Für Kate Winslet würde meiner Meinung nach der Spruch passen, der häufig auf Schützenfesten und Betriebsfeiern zu hören ist: „Die fand ich nur besoffen richtig toll.“ Liegt sicherlich auch an ihrer Rolle als standesbewusste Geschäftsfrau, die nur schwerlich aus der Rolle fallen mag. Absolutes Highlight ist jedoch eindeutig Christoph Waltz, der Vorwürfe an sich abprallen lässt wie der Ostfriesennerz das Regenwasser. Und trotz hochkochender Emotionen auf beiden Seiten ist er es, der doch stets die Form wahrt und mit klitzekleinen Gesten doch den ganzen Kinosaal zum Lachen bringt. Hervorragend.</p><p>Wie schon erwähnt, habe ich mich nicht eine einzige Sekunde des Films gelangweilt, sondern war zu jeder Zeit immer nur gespannt wie sich die Kontrahenten gegenseitig Paroli bieten; vor allem auch, wie sich hier und da doch die Fronten verschieben. Denn auch wenn es anfangs Ehepaar gegen Ehepaar steht – im Lauf der Diskussion gibt es doch einige Szenen, in denen sich die Männer bzw. die Frauen gegen das jeweils andere Geschlecht verbünden. Und auch dadurch wird die Aussage des titelgebenden Gottes des Gemetzels bewiesen: gib den noch so zivilisierten Menschen einen Anlass zum Streit und sie verfallen wieder auf die niedersten Instinkte von Urmenschen.</p><p>Ein wenig Vorsicht ist geboten: der Film sollte schon explizit als „Komödie für Erwachsene“ angesehen werden, da es hier keinen Schenkelklopfer-Humor gibt, sondern der Film vielmehr seinen Reiz daraus gewinnt, die Persönlichkeiten und ihre Weltansichten millimetergenau zu sezieren. Es machte mir einen Heidenspaß zu sehen, wie herrlich manche Sätze missverstanden werden können – oder noch besser: wenn sie richtig verstanden werden und damit die nächste Bombe zum Platzen bringen. Eine Komödie mit Hintersinn, die zwar hier und da auch „normale Comedy“ mit verbaut („Ja, Walter?“), deren Humor aber sicherlich nicht in erster Linie auf niedere Instikte wie Schadenfreude und Slapstick-Humor anzielt.</p><p>Fazit: hier treffen hervorragende Darsteller (3 Oscar-Gewinner, 1 Oscar-Nominierter) auf eine dynamische Story, die so unterhaltsam in Szene gesetzt wurde, dass sogar der belanglos gefilmte Abspann noch für einen letzten richtig guten Lacher gut ist. Den könnte ich gleich glatt noch mal schauen.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.nerdtalk.de/2035-der-gott-des-gemetzels-filmkritik/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>2</slash:comments> </item> <item><title>30 Minuten oder weniger &#8211; Filmkritik</title><link>http://www.nerdtalk.de/2028-30-minuten-oder-weniger-filmkritik/</link> <comments>http://www.nerdtalk.de/2028-30-minuten-oder-weniger-filmkritik/#comments</comments> <pubDate>Sun, 27 Nov 2011 09:02:00 +0000</pubDate> <dc:creator>andreas</dc:creator> <category><![CDATA[Film]]></category> <category><![CDATA[Filmkritiken]]></category> <category><![CDATA[30 Minuten oder weniger]]></category> <category><![CDATA[Danny McBride]]></category> <category><![CDATA[Jesse Eisenberg]]></category> <category><![CDATA[Nick Swardson]]></category> <guid
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id="more-2028"></span><img
src="http://www.nerdtalk.de/wp-content/uploads/Andy2.jpg" alt="Grafik"><p>Wenn Nicks Aussage, er wäre nicht auf Facebook, sondern „unplugged“ schon der beste Lacher des Films ist (weil Darsteller Eisenberg in „<a
href="http://www.nerdtalk.de/1151-the-social-network-filmkritik/">Social Network</a>“ den Facebook-Gründer Mark Zuckerberg gespielt hat), sagt das viel über die Humorlosigkeit des Films aus. Die Gags sind zu jeder Zeit platt und auch die Handlung bietet keine Überraschungen. Nie wieder wird im Film so viel Spannung aufkommen wie in den ersten zwei Minuten. Da gibt’s eine tolle Verfolgungsjagd ohne Verfolger; es geht einfach nur um das rechtzeitige Liefern einer Pizza, das recht rasant und spritzig in Szene gesetzt wird.</p><p>Das war es dann aber auch schon mit amüsanter Spritzigkeit. Erschreckend wie wenig Schwung der Regisseur Ruben Fleischer von seiner Horror-Komödie „Zombieland“ (ebenfalls mit Jesse Eisenberg in der Hauptrolle) mit in diesen Film bringen konnte. Gerade nach dem durchaus unterhaltsamen Film aus 2009 hätte man von Fleischers nächstem Werk wirklich mehr erwarten können.</p><p>Die Darsteller sind bestenfalls Durchschnitt. Eisenberg als halbwegs cooles College-Boy-Opfer ist okay, seine Gegenspieler der Fraktion „Dumm und Dümmer“ passen sich ihren Rollen gut an und Best-Buddy Aziz Ansari kann auch nicht wirklich viel zur Stimmung beitragen. Selbst Quoten-Latino Michael Peña, der in den vergangenen 10 Jahren gefühlt in jedem Film den bösen Latino gespielt hat, fängt an, in dieser Rolle zu langweilen.</p><p>Trotz opulenter Sprengstoffweste fällt selbst der große Knalleffekt am Ende ziemlich mau aus. Da kann das erwartungsvolle Kinopublikum, das sich wieder einmal von einem locker-spritzigen Trailer getäuscht wähnt, schon kaum noch die Augen offen halten.</p><p>Merke: Komödien ohne Witz sind wie Supernasen ohne Mike und Thomas. Ein Film, um den man ruhig einen ganz großen Bogen machen sollte. Selbst bei einem DVD-Abend bräuchte man wohl schon viel Promille, um das Gezeigte halbwegs komisch zu finden.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.nerdtalk.de/2028-30-minuten-oder-weniger-filmkritik/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> </channel> </rss>
