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> <channel><title>Nerdtalk - Der Podcast über Kinofilme &#187; phil</title> <atom:link href="http://www.nerdtalk.de/author/phil/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.nerdtalk.de</link> <description>Der wöchentliche Podcast über aktuelle Filme im Kino und auf DVD/BluRay</description> <lastBuildDate>Fri, 03 Feb 2012 13:55:44 +0000</lastBuildDate> <language>de-de</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator> <copyright>Copyright © Nerdtalk - Der Podcast über Kinofilme 2011 </copyright> <managingEditor>info@nerdtalk.de (Andreas Waschk, Phil Marx)</managingEditor> <webMaster>info@nerdtalk.de (Andreas Waschk, Phil Marx)</webMaster> <ttl>1440</ttl> <image> <url>http://www.nerdtalk.de/wp-content/uploads/nerdtalk_iTunes_144.jpg</url><title>Nerdtalk - Der Podcast über Kinofilme</title><link>http://www.nerdtalk.de</link> <width>144</width> <height>144</height> </image> <itunes:subtitle></itunes:subtitle> <itunes:summary>Der wöchentliche Podcast über aktuelle Filme im Kino und auf DVD/BluRay</itunes:summary> <itunes:keywords>nerdtalk, podcast, dvd, bluray, kritik, kino</itunes:keywords> <itunes:category text="TV &#38; Film" /> <itunes:category text="Technology"> <itunes:category text="Tech News" /> </itunes:category> <itunes:category text="Technology"> <itunes:category text="Gadgets" /> </itunes:category> <itunes:author>Andreas Waschk, Phil Marx</itunes:author> <itunes:owner> <itunes:name>Andreas Waschk, Phil Marx</itunes:name> <itunes:email>info@nerdtalk.de</itunes:email> </itunes:owner> <itunes:block>no</itunes:block> <itunes:explicit>yes</itunes:explicit> <itunes:image href="http://www.nerdtalk.de/wp-content/uploads/nerdtalk_iTunes.jpg" /> <item><title>The Artist &#8211; Filmkritik</title><link>http://www.nerdtalk.de/2227-the-artist-filmkritik/</link> <comments>http://www.nerdtalk.de/2227-the-artist-filmkritik/#comments</comments> <pubDate>Fri, 03 Feb 2012 13:48:01 +0000</pubDate> <dc:creator>phil</dc:creator> <category><![CDATA[Filmkritiken]]></category> <category><![CDATA[Bérénice Bejo]]></category> <category><![CDATA[Jean Dujardin]]></category> <category><![CDATA[Michel Hazanavicius]]></category> <category><![CDATA[The Artist]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.nerdtalk.de/?p=2227</guid> <description><![CDATA[George Valentin (Jean Dujardin) ist der Star der Stummfilme: Seine Filme schlagen ein wie eine Bombe. Eines Tages stößt er eher durch Zufall auf die kecke Peppi Miller (Bérénice Bejo), die er spontan als Schauspielpartnerin in seine Filme einbaut. Die Beiden mimen das perfekte Dreamteam. Doch Georges Karriere bekommt einen herben Knick, als der Tonfilm [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>George Valentin (<strong>Jean Dujardin</strong>) ist der Star der Stummfilme: Seine Filme schlagen ein wie eine Bombe. Eines Tages stößt er eher durch Zufall auf die kecke Peppi Miller (<strong>Bérénice Bejo</strong>), die er spontan als Schauspielpartnerin in seine Filme einbaut. Die Beiden mimen das perfekte Dreamteam.<br
/> Doch Georges Karriere bekommt einen herben Knick, als der Tonfilm die Welt erobert: Auf einmal sind Stummfilmstars nicht mehr gefragt, dafür ist Peppy nun der neue Star, der im genau richtigen Moment zum Film kam und sich als Tonfilm-Star avancieren konnte.<br
/> George glaubt weiterhin an den Stummfilm und kämpft für seine Ideale&#8230;<br
/> <span
id="more-2227"></span><br
/> <img
src="http://static.nerdtalk.de/uploads/Phil7.jpg" alt="" title="Phil7" width="516" height="121" class="alignnone size-full wp-image-970" /><br
/> Ein Stummfilm, der nach ganz klassischem Schema umgesetzt wurde &#8211; kann das heutzutage überhaupt noch funktionieren? Aber ja!<br
/> Zu einem Film gehört mehr als nur Dialoge: Musik, Inszenierung, Schauspielkunst. Und all das spielt in &#8220;The Artist&#8221; auf einem hohe Niveau. Was anfänglich noch befremdlich wirkt, verläuft im Fluss von Bild und Musik dergestalt, dass man ab einem bestimmten Zeitpunkt die Dialoge gar nicht vermisst.<br
/> Stattdessen kann man sich schon allein der musikalischen Untermalung hingeben, oben drauf kommt noch ein guter Cast.<br
/> Jean Dujardin spielt den charmeurhaften George so gut, dass man seinem verschmitzten Lächeln selbst als Mann gewissermaßen erliegt. Getoppt wird das nur durch die durch und durch sympathische, weil leicht flippige Peppi Miller: Es macht einfach Spaß, dem Film zu folgen.</p><p>Man muss sich jedoch klar machen, was &#8220;The Artist&#8221; ist: Ein Film, der fast konsequent die Stummfilmära in die Jetztzeit überträgt. Die Kostüme sind wie in den Zwanzigern, die Szenerie ist wie in den Zwanzigern, Musik und Stummfilm-Feeling wurden perfekt übernommen. Aus diesem Blickwinkel betrachtet ist der Film tatsächlich eine Perle: Die Kunst des Stummfilms scheint nicht verloren. Dennoch: &#8220;The Artist&#8221; brilliert weder durch eine besonders überraschende oder tiefgreifende Story noch durch auffällig besonderes Szenenbild. Man muss hier auch klar trennen: Es ist eine erwähnenswerte Kunst, heutzutage die 20er wieder so konsequent aufleben zu lassen, jedoch fehlt Innovation. Man hat ein verloren geglaubtes Filmkonzept wieder belebt, so wie man es nicht hätte besser machen können. Aber mehr auch nicht.<br
/> Zudem war zeitweise auch die Bild-Musik-Komposition nicht wirklich passend (zum Glück nur selten), da häufig ein Stück länger ununterbrochen gespielt wurde und somit nicht zwangsläufig mit der aktuellen emotionalen Lage des Bilds übereinstimmten.<br
/> Wenige Szenen überraschen jedoch, hier seien der Traum von George und die Schlussszene erwähnt. Ein sehr schöner Kontrast, der vielleicht in einem Stummfilm ungewöhlich erscheint, aber passend eingebunden wurde. Finde ich eine gute Idee, unerwartet pointiert gesetzt und genau deswegen so wirksam.</p><p>In der Summe steht fest, dass der Stummfilm bei Weitem nicht tot ist, vielleicht sogar als ein schönes -heutzutage bewusstes- Stilmittel eingesetzt werden kann. Wie so etwas aussehen kann, beweist &#8220;The Artist&#8221; schon sehr gut, bei dem trotz hoher Messlatte noch Luft nach oben ist.</p><p><img
src="http://static.nerdtalk.de/uploads/Andy8.jpg" alt="" title="Andy8" width="516" height="121" class="alignnone size-full wp-image-928" /><br
/> Da sitze ich im Kino – und sehe einen Stummfilm! Sachen gibt’s. Und das Beste: Ich bin von Beginn an absolut fasziniert von dem sprachlosen Kunstwerk in Schwarz-Weiß. Gleich zu Beginn nutzt <strong>Regisseur Michel Hazanavicius</strong> einen gelungenen Kniff: Er zeigt seinem Publikum das Kinopublikum der 20er Jahre. In ihren schönsten Kleidern und Anzügen sitzen die feinen Herrschaften im Saal und starren gebannt auf die Leinwand. Schnell wird einem klar, dass zu jener Zeit das Kino einen ganz besonderen Stellenwert hatte und mit dem Kinoerlebnis heutiger Zeit nicht zu vergleichen ist. Schon in den Pioniertagen hatten die bewegten Bilder auf der Leinwand ihre ganz besondere Faszination – und das fernab von Ton-, Farb- oder gar 3D-Film. Zumindest ich brachte dem Film ab diesem Moment eine andere Wertschätzung entgegen als ich es erwartet hätte.</p><p>Nun zeichnete sich der frühe Film durch seine großen Gesten und theatralischen Mimiken aus, die heutzutage eher zum Lachen bringen denn echte Empathie erwecken. So war es entsprechend auch gewiss eine große Herausforderung, dem Genre Stummfilm gerecht zu werden und gleichzeitig die gezeigte Schauspielerei glaubhaft zu vermitteln. Den beiden Hauptakteuren Jean Dujardin und Bérénice Bejo ist das ausgezeichnet gelungen. In ihren „Film-Rollen“ zeigen sie zeitgemäßes Overacting, können aber auch auf der realen Ebene des Films mit eher moderner Schauspielerei trotzdem ohne Worte viel Gefühl vermitteln. Diese Gratwanderung würde ich mal als durchaus sehr gelungen bezeichnen.</p><p>Zwar ist die Handlung von &#8220;The Actor&#8221; relativ überraschungsarm, trotzdem kann der Film über seine gesamte Länge sehr gut unterhalten. Dies ist nicht nur den guten Leistungen Dujardins und Bejos geschuldet, sondern geht zu einem beachtlichen Anteil auch auf das Konto des &#8220;ewigen Mitläufers&#8221;: Dem ewig treuen Jack Russel-Terrier. Immer wieder konnte er mich begeistern. Mal mit seinen lustigen Hopsereien, dann mal wieder einfach durch die Tatsache, dass er (bzw. &#8220;sie&#8221;, denn es wurdemit drei Hunden gedreht) perfekt abgerichtet zu sein scheint.</p><p>Jean Dujardin besitzt nicht nur das perfekte Gesicht, um einen Hollywoodstar früherer Zeiten darzustellen, sondern hat sich auch hervorragend den Habitus und Gestus jener Zeit angeeignet. Bérénice Bejo als kesse Actrice Peppy Miller machte es durch ihre Ausstrahlung auch sehr einfach, ihr den kecken Filmstar mit gewissem Diven-Charme abzunehmen. Auf ihre Weise sehr anbetungswürdig. Mein Herz zumindest hatte sie mit ihrem bezaubernden Lächeln gleich in den ersten Szenen im Sturm erobert.</p><p>Die Laufzeit des Films vergeht überraschenderweise wie im Fluge, zum Schluss musste ich mir vor lauter Drama sogar ein kleines Tränchen verdrücken. Somit habe ich gelernt: Stummfilm kann durchaus auch heute noch richtig gut unterhalten. Vielleicht war es wirklich mal wieder an der Zeit, diese Filmform zu würdigen (der letzte „große“ Stummfilm mit Kino-Auswertung war 1976 der „Silent Movie“ von Mel Brooks). Mein Interesse zumindest ist geweckt. Ich will nun nicht mehr kategorisch ausschließen, dass ich mir tatsächlich auch mal ein echtes Frühwerk der Filmkunst ansehen würde. Somit hat der Film sicherlich eines seiner Ziele erreicht.</p><p>Bei den Oscars wird der Film vermutlich ziemlich einschlagen. Die Academy feiert ja gerne Filme ab, die Film thematisieren. Und auch wenn „The Actor“ auf der reinen Handlungsebene doch ein wenig farblos (im wahrsten Sinne) blieb, wird er den einen oder anderen Goldjungen zurecht entgegennehmen durfen.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.nerdtalk.de/2227-the-artist-filmkritik/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Nerdtalk Episode 239</title><link>http://www.nerdtalk.de/2230-nerdtalk-episode-239/</link> <comments>http://www.nerdtalk.de/2230-nerdtalk-episode-239/#comments</comments> <pubDate>Thu, 02 Feb 2012 04:00:55 +0000</pubDate> <dc:creator>phil</dc:creator> <category><![CDATA[Nerdtalk]]></category> <category><![CDATA[Podcast]]></category> <category><![CDATA[Dame König As Spion]]></category> <category><![CDATA[Drive]]></category> <category><![CDATA[Kriegerin]]></category> <category><![CDATA[Le Havre]]></category> <category><![CDATA[Letters from Iwo Jima]]></category> <category><![CDATA[Moneyball]]></category> <category><![CDATA[Rocky Horror Picture Show]]></category> <category><![CDATA[The Artist]]></category> <category><![CDATA[Underworld Awakening]]></category> <category><![CDATA[Wag the dog]]></category> <category><![CDATA[Zettl]]></category> <category><![CDATA[Ziemlich beste Freunde]]></category> <guid
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/> Drive<br
/> Ziemlich beste Freunde<br
/> Le Havre<br
/> Wag The Dog<br
/> Kriegerin<br
/> Letters from Iwo Jima<br
/> Rocky Horror Picture Show</strong></p><h2>Vorgestellte Filmstarts der Woche:</h2><h6>Dame, König, As, Spion</h6><div
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Sonstiges / Links
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/> Es wäre rein sozial gesehen ziemlich uncool, wären alle gleichgeschaltet und würden stur, steif und stumm auf ihren Plätzen sitzen. Wobei: Warum eigentlich nicht? Ich kenne so manchen, der das Kino zwischenzeitlich meidet, weil ihm das &#8220;Getöse&#8221; drumherum annervt. Anders herum würden so manche Filme an Wert verlieren, wenn man nicht gemeinsam lacht, mitfiebert oder im Chor vor Schreck aufschreit. Ein abgefahrener Streifen wie &#8220;Hangover&#8221; macht allein vielleicht auch Spaß, aber erst in der Gruppe kann man den Film richtig abfeiern.</p><p>Doch um solche oder andere kleinere &#8220;Störungen&#8221; geht es mir gar nicht.<span
id="more-2222"></span><br
/> Es scheint sich jedoch insbesondere in den letzten Jahren zu etablieren, dass der Filmbeginn nicht als Hinweis für die eigene Stille interpretiert wird. So wird noch fleissig weitergeplappert, während der Vorspann läuft, vielleicht keine Dialoge laufen, aber die Hauptcharaktere so oder so eingeführt werden. In manchem Film sorgt allein schon die Eingangsmusik für das Schaffen einer emotionalen Stimmung, die man für den Film braucht.<br
/> Aber nein, man muss ja erst einmal weiterquatschen, sei es von der Arbeit, vom blöden Autofahrer oder den neusten Sexerlebnissen mit der Ische des Nachbarn. Erst, wenn die ersten Dialoge beginnen, senkt man die Stimme &#8211; was noch lange nicht heisst, einfach mal den Film zu schauen, wofür &#8220;Normalo&#8221; knapp nen 10er bezahlt hat. Es hat ja auch nicht ausreichend Gelegenheit zum Quatschen vorher gegeben: Das Foyer, die Werbung, ja selbst bei den Trailern bin ich noch freundlich &#8211; aber beim Hauptfilm muss ab der ersten Sekunde die Klappe gehalten werden!</p><p>Gewisse Spezialisten schaffen es noch, ihre perfide Nervigkeit zu perfektionieren: Sie kommen erst zum Vorspann überhaupt in die Kinos, haben aber den selben Kommunikationsbedarf wie diejenigen, die in die Kinos kamen, bevor überhaupt das Licht gedimmt wurde und die Werbung begann. Ermahnt man jene Leute, wird man bescheuert angeschaut und zieht sich die Missgunst auf sich &#8211; keine guten Voraussetzungen für ein gemeinsames Erlebnis auf Zeit.</p><p>Ist es denn so schwierig, beim Hauptfilm einfach mal die Klappe zu halten? Und damit meine ich auch während des gesamten Hauptfilms. Es ist ein weit verbreiteter Missglaube, dass Instrumentalszenen im Hauptfilm die offizielle Legalisierung für Verbalkommunikation ist: Da stirbt eine Schlüsselfigur, der Protagonist ist am Boden zerstört, die Folgeszenen zeigen diesen, entsprechened musikalisch unterlegt, in seinem nun tristen Alltag. Und als Bonus: Plappernde Menschen von hinten.<br
/> Stimmung ade!</p><p>Und ich spreche hier nun nicht von irgendwelchen Schwachmaten, deren Intelligenzzentrum größenteils mit eiterartigen Absonderungen von Aggro Berlin gefüttert wurde. Nein, das zieht sich durch alle Schichten: Ich spreche hier auch von erwachsenen Männern, denen man zumindest vom Autreten her eine gewisse Sozialkompetenz zuschreiben würde.<br
/> Bestes Beispiel ist ganz frisch mein Erlebnis zu &#8220;The Artist&#8221;: Ein Stummfilm, der gern mit seinem Genre spielt und so manche Szenen absolut stumm darstellt. Doch das hindert eine kleine Männergruppe, Brille, Zeitung unter dem Arm, Hut, langer Mantel, Cordhose und WiWo lesend, nicht daran, die Szenen entweder zu kommentieren oder, noch schlimmer, zu synchronisieren! Da sitzt man im Sessel, gibt sich dem Genre des Stummfilms hin und vor einem legt der Zuschauer den Figuren Worte in den Mund.</p><p>Sagt mal, in was für einer Filmwelt leben wir denn?<br
/> Es vergeht kein Film, und damit meine ich wirklich kein Film, in dem mir eine Gruppe von Menschen nicht negativ auffällt. Und dabei möchte ich von mir behaupten, dass meine Toleranzschwelle durchaus hoch ist. Ist es denn zu viel verlangt, dass auch eine größere Ansammlung von Menschen während des Hauptevents einfach mal die Klappe hält? Ist es zu viel verlangt, dass man tatsächlich einen Film sehen möchte, ohne dass man andere Personen ermahnen muss?<br
/> Ist das unsere Kino-Gesellschaft, die es nicht einmal schafft, 90 oder auch 120 Minuten einfach mal nicht zu sabbeln? Haben die Menschen tatsächlich eine derart geringe Aufmerksamkeitsspanne? Man könnte ja auch vom &#8220;Transformatismus&#8221; sprechen: Wenn es nicht spektakulär inszeniert ist, ständig rummst und bummst und einem die Roboter um die Ohren fliegen, dann verliert es schnell an Reiz!</p><p>Manchmal fühle ich mich als Teil einer kleinen Splittergruppe anstelle eines normalen Kinobesuchers. Und dabei dachte ich, sollte es anders herum sein.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.nerdtalk.de/2222-die-unfahigkeit-einfach-mal-die-klappe-zu-halten/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>11</slash:comments> </item> <item><title>Das Oscar-Gewinnspiel 2012 ist gestartet!</title><link>http://www.nerdtalk.de/2219-das-oscar-gewinnspiel-2012-ist-gestartet/</link> <comments>http://www.nerdtalk.de/2219-das-oscar-gewinnspiel-2012-ist-gestartet/#comments</comments> <pubDate>Fri, 27 Jan 2012 07:00:38 +0000</pubDate> <dc:creator>phil</dc:creator> <category><![CDATA[Gewinnspiele]]></category> <category><![CDATA[Nerdtalk]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.nerdtalk.de/?p=2219</guid> <description><![CDATA[Wie schon die letzten Jahre veranstalten wir auch dieses Jahr wieder ein Oscar-Tippspiel! Ihr könnt tippen, welcher nominierter Film oder welche nominierte Person in den Kategorien gewinnen wird. Am Ende erhaltet ihr euren persönlichen, bereits vorausgefüllten Tippschein per Mail zugesandt. So seid ihr perfekt vorbereitet für die Filmgala des Jahres! Natürlich gibt es auch etwas [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Wie schon die letzten Jahre veranstalten wir auch dieses Jahr wieder ein <strong>Oscar-Tippspiel</strong>!<br
/> Ihr könnt tippen, welcher nominierter Film oder welche nominierte Person in den Kategorien gewinnen wird. Am Ende erhaltet ihr euren <strong>persönlichen, bereits vorausgefüllten Tippschein per Mail</strong> zugesandt. So seid ihr perfekt vorbereitet für die Filmgala des Jahres!</p><p>Natürlich gibt es auch etwas zu gewinnen und zwar <strong>unter allen Teilnehmern</strong>!<br
/> Es ist egal, ob du gut bist im Tippen oder voll danebenliegst. Nicht nur um Sport heisst es &#8220;Dabei sein ist alles&#8221;, auch beim Oscar-Tippspiel hat jeder Teilnehmer eine Chance, zu gewinnen!</p><p><strong>Ganz heiss aufs Tippen? Hier entlang &#8211;> <a
href="http://www.nerdtalk.de/oscar-gewinnspiel-2012/">Zur Oscar-Gewinnspielseite</a></strong></p><p>Bis zum Oscar-Abend könnt ihr euch noch große Favoriten anschauen, denn erst am <strong>26. Februar 2012 um 18 Uhr</strong> werden die Tipp-Annahmestellen geschlossen! Vielleicht ist es also ganz pfiffig, mit der Tippabgabe noch etwas zu warten, denn folgende heissen Oscar-Kandidaten laufen noch vor der Oscar-Verleihung in den deutschen Kinos an:</p><h6>02. Februar 2012</h6><ul><li>&#8220;Dame, König, As, Spion&#8221; (3 Nominierungen: Bester Hauptdarsteller, Bestes Adaptiertes Drehbuch, Beste Filmmusik)</li><li>&#8220;Die Kunst zu gewinnen &#8211; Moneyball&#8221; (6 Nominierungen: Bester Film, Bester Hauptdarsteller, Bester Nebendarsteller, Bestes Adaptiertes Drehbuch, Bester Schnitt, Bester Ton)</li></ul><h6>09. Februar 2012</h6><ul><li>&#8220;Hugo Cabret&#8221; (11 Nominierungen: Bester Film, Beste Regie, Bestes Adaptiertes Drehbuch, Bestes Szenenbild, Beste Kamera, Bestes Kostümdesign, Bester Schnitt, Beste Filmmusik, Bester Ton, Bester Tonschnitt, Beste Visuelle Effekte)</li><li>&#8220;in Darkness&#8221; (1 Nominierung: Bester Fremdsprachiger Film)</li></ul><h6>16. Februar 2012</h6><ul><li>&#8220;Extrem laut und unglaublich nah&#8221; (2 Nominierungen: Bester Film, Bester Nebendarsteller)</li><li>&#8220;Gefährten&#8221; (6 Nominierungen: Bester Film, Bestes Szenenbild, Beste Kamera, Beste Filmmusik, Bester Ton, Bester Tonschnitt)</li></ul><p><strong>Du fühlst dich fit genug für das Tippspiel: Dann los! &#8211;> <a
href="http://www.nerdtalk.de/oscar-gewinnspiel-2012/">Zur Oscar-Gewinnspielseite</a></strong></p><p>Wir wünschen dir viel Erfolg und Spaß!</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.nerdtalk.de/2219-das-oscar-gewinnspiel-2012-ist-gestartet/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>2</slash:comments> </item> <item><title>Nerdtalk Episode 238</title><link>http://www.nerdtalk.de/2215-nerdtalk-episode-238/</link> <comments>http://www.nerdtalk.de/2215-nerdtalk-episode-238/#comments</comments> <pubDate>Thu, 26 Jan 2012 04:00:22 +0000</pubDate> <dc:creator>phil</dc:creator> <category><![CDATA[Nerdtalk]]></category> <category><![CDATA[Podcast]]></category> <category><![CDATA[Drive]]></category> <category><![CDATA[Flags of Our Fathers]]></category> <category><![CDATA[J. Edgar]]></category> <category><![CDATA[Jack and Jill]]></category> <category><![CDATA[Pans Labyrinth]]></category> <category><![CDATA[The Artist]]></category> <category><![CDATA[The Boys are back]]></category> <category><![CDATA[The Descendants]]></category> <category><![CDATA[The Muppets]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.nerdtalk.de/?p=2215</guid> <description><![CDATA[Gesehene Filme: The Muppets J. Edgar The Boys are back Flags of Our Fathers Pans Labyrinth Vorgestellte Filmstarts der Woche: Drive The Descendants The Artist Jack &#038; Jill Sonstiges / Links Boardwalk Empire &#8211; Season 2 Special Effects Star Wars Uncut Die Gewinnerin unseres Transformers-Quartetts: Bergulme! Movie Posters from an Alternate Universe Der Wortvogel zu [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<h2>Gesehene Filme:</h2><p><strong>The Muppets<br
/> J. Edgar<br
/> The Boys are back<br
/> Flags of Our Fathers<br
/> Pans Labyrinth</strong></p><h2>Vorgestellte Filmstarts der Woche:</h2><h6>Drive</h6><div
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src="http://player.vimeo.com/video/34948855" width="500" height="375" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe></p><h6>Die Gewinnerin unseres Transformers-Quartetts: Bergulme!</h6><p><a
href="http://static.nerdtalk.de/uploads/2012/01/Ranzformer.jpg"><img
src="http://static.nerdtalk.de/uploads/2012/01/Ranzformer_small.jpg" alt="" title="Ranzformer!_small" width="300" height="225" class="alignnone size-full wp-image-2217" /></a></p><p><strong><a
href="http://www.movies.com/movie-news/photos/look-movie-posters-from-alternate-universe/6236" target="_blank">Movie Posters from an Alternate Universe</a><br
/> <a
href="http://wortvogel.de/2012/01/reality-check-bud-spencer-und-der-kroatische-amateurfilmer-crazy-katusin-pulls-the-strings-1/" target="_blank">Der Wortvogel zu Vjekoslav “Bruce” Katusin</a></strong></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.nerdtalk.de/2215-nerdtalk-episode-238/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>9</slash:comments> <enclosure
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The Muppets
J. Edgar
The Boys are back
Flags of Our Fathers
Pans Labyrinth
Vorgestellte Filmstarts der Woche:
Drive
The Descendants
The Artist
Jack &#038; Jill
Sonstiges / Links
Boardwalk Empire &#8211; Season 2 Special Effects
[...]</itunes:subtitle> <itunes:summary>Gesehene Filme:
The Muppets
J. Edgar
The Boys are back
Flags of Our Fathers
Pans Labyrinth
Vorgestellte Filmstarts der Woche:
Drive
The Descendants
The Artist
Jack &#038; Jill
Sonstiges / Links
Boardwalk Empire &#8211; Season 2 Special Effects
Star Wars Uncut
Die Gewinnerin unseres Transformers-Quartetts: Bergulme!
Movie Posters from an Alternate Universe
Der Wortvogel zu Vjekoslav “Bruce” Katusin</itunes:summary> <itunes:keywords>Nerdtalk, Podcast</itunes:keywords> <itunes:author>Andreas Waschk, Phil Marx</itunes:author> <itunes:explicit>yes</itunes:explicit> <itunes:block>no</itunes:block> </item> <item><title>Whistleblower: In gefährlicher Mission &#8211; BluRay-Review und Filmkritik</title><link>http://www.nerdtalk.de/2201-whistleblower-in-gefahrlicher-mission-bluray-review-und-filmkritik/</link> <comments>http://www.nerdtalk.de/2201-whistleblower-in-gefahrlicher-mission-bluray-review-und-filmkritik/#comments</comments> <pubDate>Fri, 20 Jan 2012 14:20:58 +0000</pubDate> <dc:creator>phil</dc:creator> <category><![CDATA[Filmkritiken]]></category> <category><![CDATA[Review]]></category> <category><![CDATA[David Strathairn]]></category> <category><![CDATA[Monica Bellucci]]></category> <category><![CDATA[Rachel Weisz]]></category> <category><![CDATA[Whistleblower]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.nerdtalk.de/?p=2201</guid> <description><![CDATA[Ein Whistleblower ist ein Mensch, der Firmengeheimnisse öffentlich nach außen trägt, um so auf Misstände oder gar illegale Aktivitäten hinzuweisen. Natürlich ist dies immer mit einem Risiko für den Whistleblower verbunden, der alles dafür tut, seine Identität geheim zu halten. Rachel Weisz nimmt in &#8220;Whistleblower &#8211; In gefährlicher Mission&#8221; genau so eine Rolle ein und [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Ein Whistleblower ist ein Mensch, der Firmengeheimnisse öffentlich nach außen trägt, um so auf Misstände oder gar illegale Aktivitäten hinzuweisen. Natürlich ist dies immer mit einem Risiko für den Whistleblower verbunden, der alles dafür tut, seine Identität geheim zu halten.</p><p>Rachel Weisz nimmt in &#8220;<strong>Whistleblower &#8211; In gefährlicher Mission</strong>&#8221; genau so eine Rolle ein und begibt sich so in die Schusslinie der UN. Das Erschreckende: Der Film basiert auf einer wahren Geschichte&#8230;<br
/> <span
id="more-2201"></span></p><h2>Quick Facts</h2><p><strong>Kinostart:</strong> 27. Oktober 2011<br
/> <strong>BluRay/DVD-Start</strong>: 2. Januar 2012</p><p><strong>Regie:</strong> Larysa Kondracki<br
/> <strong>Darsteller:</strong> Rachel Weisz, Vanessa Redgrave, David Strathairn, u.a.</p><p><strong>Originaltitel:</strong> The Whistleblower<br
/> <strong>Genre:</strong> Drama, Thriller<br
/> <strong>Laufzeit:</strong> 109 Minuten<br
/> <strong>Verleiher:</strong> Universum Film GmbH</p><h2>Trailer</h2><div
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/> Kathy begibt sich auf die Suche nach den Hintergründen und deckt Verwicklungen bis in die höchsten Stufen der UN auf. Doch auch die Gegenseite hat die Recherchen von Kathy bemerkt und tut alles dafür, weitere Aufdeckungen zu verhindern &#8211; um jeden Preis&#8230;</p><div
style="float: left; width: 200px; margin-right: 15px; margin-bottom: 15px;"><p><a
href="http://www.amazon.de/Whistleblower-In-gefaehrlicher-Mission-Rachel-Weisz/dp/B005SLGIDY/ref=nosim?tag=nerdtalk-21"><img
src="http://static.nerdtalk.de/uploads/2012/01/whistleblower-in-gefaehrlicher-mission_packshot.jpg" alt="Whistleblower - In gefährlicher Mission: BluRay/DVD-Veröffentlichung am 02.01.2012" title="Whistleblower - In gefährlicher Mission: BluRay/DVD-Veröffentlichung am 02.01.2012" width="200" height="257" class="alignleft size-full wp-image-1916" /></a></p><div
style="padding-left: 5px;"><strong>Whistleblower &#8211; In gefährlicher Mission</strong><br
/> <strong>Veröffentlichung:</strong> 02.01.2012<br
/> © 2012 Universum Film GmbH<br
/> mit freundlicher Unterstützung von Universum Film GmbH</div></div><h2>Kritik</h2><p>Der Film hat eine sehr hohe Taktung, er versucht viele Geschehnisse zu verpacken und hetzt so von Szene zu Szene. Gerade am Anfang macht sich das sehr stark bemerkbar: Nach nur 12 Minuten hat Kathy nicht nur die Entscheidung getroffen, sich von Familie und Kind zu trennen und nach Bosnien zu reisen, sie ist auch bereits in Bosnien angekommen, hat die &#8220;Einführungsrede&#8221; mitgemacht, den ersten Saufabend miterlebt und mit einem Kollegen im Bett gelandet. Nach 12 Minuten! Nach nicht einmal 20 Minuten erreichte sie ein Gerichtsurteil, wofür andere laut dem Film über 4 Jahre gekämpft haben, woraufhin sie nach 2 weiteren Filmminuten befördert wird.<br
/> Nur, um mal zu verdeutlichen, wie die Ereignisse sich überschlagen. Dass hierdurch teilweise die Logik des Films leidet, liegt auf der Hand: So wird Kathy in einer Szene mitten von der Straße in ein Gebäude gerufen und man erzählt ihr unumwunden hochbrisante Geheimnisse &#8211; ohne vorher in diesem Gebäude gewesen zu sein oder der Person bekannt zu sein.</p><p>Doch man war sich bei der Produktion des Films offensichtlich der Taktung bewusst und hat die involvierten Orte und Personen <strong>bewusst übersichtlich gehalten</strong>. So gelingt es trotz vieler Ereignisse, den Überblick zu behalten und die Personen spotan einzelnen Funktionen zuzuordnen. Gerade letzteres ist für einen Film rund um politische Verstrickungen notwendig: Wie sehr würde der Film leiden, wenn man selbst merkt, dass eine Person ein wichtiges Puzzleteil im Gesamtkonstrukt ist, man diese Person aber nicht einordnen kann?<br
/> Es gibt nur wenige zentrale Figuren, die immer wieder auftreten. Andere Personen, die mit &#8220;drin&#8221; hängen, werden eingeführt, teils überführt und sind dann auch storytechnisch nicht weiter releveant. <strong>So fällt es leicht</strong>, dem Film zu folgen. Das schließt aber natürlich so manch Wendung in Story und Person nicht aus.</p><p>Die Umsetzung ist solide, die Kamera gerade in Gebäuden überraschend gut. Im ersten Teil gibt es wenig Action, stattdessen steht die investigative Ader im Vordergrund. Erst in der zweiten Hälfte, wo Kathy schon viel aufgedeckt hat, sind alle Betroffenen in Gefahr, was natürlich die eine oder andere Konfrontation mit sich bringt. In der Summe ist der Film aber ständig sehr ruhig gehalten, was <strong>den Beklemmungsfaktor recht hoch</strong> hält.<br
/> Unter dem Strich ist &#8220;Whistleblower&#8221; ein durchaus interessanter Film, der auch davon profitiert, dass er auf realen Ereignissen basiert. Zusätzlich ist er mit großen Namen wie <strong>Monica Bellucci</strong> und <strong>David Strathairn</strong> hervorragend besetzt. Es ist erschreckend, wie nüchtern durchorganisiert ein Friedenseinsatz ist und wie nah Gutes und Böses beieinander liegen. Insbesondere die Einblendungen ganz zum Schluss sorgen für ein dumpfes Gefühl im Magen.</p><p><strong>Der Film bekommt 7/10 Sternchen von mir.</strong></p><h2>BluRay-Eigenschaften</h2><p><strong>Bild:</strong> Verhältnis 2,35:1 (16:9), Auflösung 1080/24p Full HD<br
/> <strong>Sprachen/Ton:</strong> Deutsch, Englisch (5.1 DTS-HD MA)<br
/> <strong>Untertitel:</strong> Deutsch</p><p>Die BluRay ist <strong>mit den selben Features</strong> ausgestattet wie die DVD-Ausgabe. Natürlich muss man ganz klassisch bei der DVD Abstriche machen, was Ton und Bild betrifft. Bei einem Politthriller ist es aber nicht schlimm, &#8220;nur&#8221; mit DTS 5.1 und der klassischen PAL-Bildauflösung unterwegs zu sein.</p><h2>Bonusmaterial</h2><p>Wie gerade erwähnt, sind sich BluRay und DVD sehr ähnlich, dies trifft auch auf das Bonusmaterial zu. Der Vorteil der BluRay liegt also folglich in der höheren Auflösung und dem besseren Ton.</p><h6>B-Roll</h6><p>Die Überschrift spricht für sich: Ein B-Roll ist eine Zusammenstellung von Kameraaufnahmen vom Set, sei es durch eine Kamera aus einem anderen Winkel oder Schnittmaterial, während der Regisseur mit den Schauspielern spricht. Davon muss man ein echt produziertes Making Of oder auch die Outtakes abtrennen. Man sieht Szenendrehs und wie das Team sich um die Szenerie positioniert. Unkommentiert, lieblos hintereinandergeschnitten, <strong>zugegeben kein wahrer Mehrwert</strong>.</p><h6>Interviews</h6><p>Es gibt diverse Interviews mit Cast &#038; Crew, auch mit der echten Kathy Bolkovac, die bei den Filmaufnahmen ständig beratend zur Seite stand. Auch hier kommt der Eindruck des lieblos Zusammenklatschens auf: Am Anfang werden die bis zu 10 gestellten Fragen eingeblendet und anschließend <strong>die Antworten kommentarlos hintereinandergeschnitten</strong>. Untertitel, sei es englisch oder deutsch: Fehlanzeige. Wer des Englischen nicht mächtig ist, wird nur wenig über die Gedanken erfahren.<br
/> Für diejenigen, <strong>die gesprochenes Englisch soweit verstehen</strong>, eine interessante Sektion, jedoch traurig präsentiert.</p><h6>Weiteres</h6><p>Zusätzlich zu den Extras gibt es noch den <strong>Kinotrailer</strong> zu sehen.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.nerdtalk.de/2201-whistleblower-in-gefahrlicher-mission-bluray-review-und-filmkritik/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Nerdtalk Episode 237</title><link>http://www.nerdtalk.de/2207-nerdtalk-episode-237/</link> <comments>http://www.nerdtalk.de/2207-nerdtalk-episode-237/#comments</comments> <pubDate>Thu, 19 Jan 2012 04:00:39 +0000</pubDate> <dc:creator>phil</dc:creator> <category><![CDATA[Nerdtalk]]></category> <category><![CDATA[Podcast]]></category> <category><![CDATA[Die Muppets]]></category> <category><![CDATA[Intruders]]></category> <category><![CDATA[J. Edgar]]></category> <category><![CDATA[Jonas]]></category> <category><![CDATA[Offroad]]></category> <category><![CDATA[Whistleblower]]></category> <guid
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/> Offroad<br
/> The Whistleblower<br
/> Sopranos &#8211; Staffel 1</p><h2>Vorgestellte Filmstarts der Woche:</h2><h6>Die Muppets</h6><div
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src="http://player.vimeo.com/video/35055590" width="500" height="281" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe></p><h6>&#8220;Imagine&#8221; &#8211; Gesungen von George Bush</h6><p><iframe
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Jonas &#8211; Stell dir vor es ist Schule und du musst wieder hin
Offroad
The Whistleblower
Sopranos &#8211; Staffel 1
Vorgestellte Filmstarts der Woche:
Die Muppets
Intruders
J. Edgar
Sonstiges / Links
64 Horrorfilme in 5 Minuten
[...]</itunes:subtitle> <itunes:summary>Gesehene Filme
Jonas &#8211; Stell dir vor es ist Schule und du musst wieder hin
Offroad
The Whistleblower
Sopranos &#8211; Staffel 1
Vorgestellte Filmstarts der Woche:
Die Muppets
Intruders
J. Edgar
Sonstiges / Links
64 Horrorfilme in 5 Minuten
&#8220;Hello&#8221; &#8211; Schauspieler singen Lionel Richie
&#8211; danke an @Taktiker
&#8220;Imagine&#8221; &#8211; Gesungen von George Bush
Phil in &#8220;Brisant!&#8221; </itunes:summary> <itunes:keywords>Nerdtalk, Podcast</itunes:keywords> <itunes:author>Andreas Waschk, Phil Marx</itunes:author> <itunes:explicit>yes</itunes:explicit> <itunes:block>no</itunes:block> </item> <item><title>Jonas &#8211; Filmkritik</title><link>http://www.nerdtalk.de/2203-jonas-filmkritik/</link> <comments>http://www.nerdtalk.de/2203-jonas-filmkritik/#comments</comments> <pubDate>Tue, 17 Jan 2012 18:09:34 +0000</pubDate> <dc:creator>phil</dc:creator> <category><![CDATA[Filmkritiken]]></category> <category><![CDATA[Christian Ulmen]]></category> <category><![CDATA[Jonas]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.nerdtalk.de/?p=2203</guid> <description><![CDATA[Christian Ulmen wird ja gern als der deutsche Sascha Baron Cohen verglichen: Als Knut Hansen, Alexander von Eich oder Uwe Wöllner schlüpft er in verschiedenste Rollen und treibt sein Umfeld teils bis in den Wahnsinn. In &#8220;Jonas &#8211; Stell dir vor, es ist Schule und du musst wieder hin&#8221; mimt Ulmen einen 18-Jährigen, der nach [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Christian Ulmen wird ja gern als der deutsche Sascha Baron Cohen verglichen: Als Knut Hansen, Alexander von Eich oder Uwe Wöllner schlüpft er in verschiedenste Rollen und treibt sein Umfeld teils bis in den Wahnsinn.<br
/> In &#8220;Jonas &#8211; Stell dir vor, es ist Schule und du musst wieder hin&#8221; mimt Ulmen einen 18-Jährigen, der nach mehrmaligem Sitzenbleiben eine allerletzte Chance für seinen Schulabschluss erhält.</p><p>Hierfür besucht er die Gesamtschule Paul-Dessau: Die Schule, die Schüler, die Klassen, die Lehrer, alles ist echt. Alle denken, es würde eine Dokumentation über einen notorischen Sitzenbleiber gedreht, und keiner ahnt, wer sich hinter der Maske tatsächlich verbirgt.<br
/> <span
id="more-2203"></span><br
/> <img
src="http://static.nerdtalk.de/uploads/Phil7.jpg" alt="" title="Phil7" width="516" height="121" class="alignnone size-full wp-image-970" /><br
/> Ich muss den letzten Satz leider gleich relativieren: Natürlich kann man nicht einfach eine Schule infiltrieren und niemanden über die echten Hintergründe aufklären. So wussten beispielsweise die Elternvertreter und die Schulleitung natürlich Bescheid. Und die Lehrer. Und mit diesem Wissen im Hinterkopf verliert der Film schon eine Menge Flair.<br
/> Aber von vorn.</p><p>Wer mit &#8220;Jonas&#8221; eine typische Ulmen-Provokationskomödie erwartet, der liegt hier komplett falsch. Anstatt, dass er die Szenerie in die Hand nahm und leitet, musste er sich auf die Schule einlassen und von dieser leiten lassen. Herausgekommen ist ein Film ohne wahre Handlung, sondern eine Momentaufnahme einer vielleicht ganz typischen Schule in Deutschland. Es klingt krude, aber das funktioniert hervorragend!</p><p>&#8220;Jonas&#8221; ist kein Film für diejenigen, die noch zur Schule gehen. Ich glaube, man benötigt einen gesunden Abstand zur Schulzeit, um den Film in seinem ganzen Facettenreichtum zu genießen. So sieht man klassische Lehrer-Typen, die jeder wohl von uns kennt: Ein knallharter Mathelehrer, eine herzallerliebste Musiklehrerin, eine an ihren Aufgaben leicht verzweifelnde Ethiklehrerin. Irgendwo kriegt der Film jeden und eigene Erinnerungen vermischen sich mit der dargestellten Realität.<br
/> Und genau das ist es, was den Film an vielen Stellen trägt: Wenn der Logarithmus vom Lehrer in einem einminütigen Vortrag zusammengefasst wird, man selbst angesichts der vielen Fachtermini einfach nur erschlagen ist, fühlt man sich selbst etwas ertappt. Man lacht, weil man wahrscheinlich genau so da saß wie Jonas und man lacht, wie wenig die meisten damit heute noch zu tun haben.<br
/> Und selbst so manch nachdenkliche Szene entspinnt, wenn die Religionslehrerin vor der Klasse zugibt, dass sie eher dem wissenschaftlichen Zweig der Evolution statt der Religion Glauben schenkt. Auch ihre Versuche, den Unterricht &#8220;anders&#8221; zu gestalten, mit denen sie aber eher abschreckt als animiert, sind herzerweichend. Und erst hier merkt man, in welchem Korsett so manch Lehrer steckt und aus diesem nicht mehr herausweiß.</p><p>Doch auch die Schülerseite ist nicht zu verachten, schließlich bekommt man ein hervorragendes Bild des Lebens eines Schülers: Hausaufgaben machen und abschreiben, Nachhilfe geben und nehmen, trotzdem Arbeit verhauen, Saufen vorm Getränkemarkt und Schülerbands.<br
/> Manchmal spielt Ulmen doch leicht in die Szenerie hinein, indem er Gedankenimpulse in den (Klassen-)Raum schmeisst, die vom Lehrer oder der Klasse aufgenommen werden, sodass sich -wenn auch künstlich angestoßen- eine natürliche Diskussion ergibt: Das Ergebnis sind ungeschönte Beweise für den Zusammenhalt einer Klassengemeinschaft.</p><p>Und doch leidet das Gesamtergebnis unter dem Wissen, dass zentrale Personen wie Schulleiter und Lehrer in die Filmarbeiten eingeweiht waren. So ist das Verhalten und die Reaktionen der Lehrer auf Jonas nicht zwangsläufig authentisch, auch, wenn es nach 6 Wochen Jonas sicherlich schwieriger wird, den Christian Ulmen dahinter zu sehen. Auch ist es fraglich, welche Aktionen vom Drehteam forciert wurden und welche tatsächlich auf natürlicher Ebene entstanden sind. Insbesondere die Erinnerung einer Schülerin an die Mathearbeit scheint mir hier sehr gekünstelt.</p><p>In der Summe bleibt aber der durch und durch positive Eindruck, ein mehr oder weniger realitätsnahes Bild der Schule zu bekommen. Als Erwachsener fühlt man sich ertappt, gut oder böse erinnert, muss selbst manchmal schmunzeln ob der Beständigkeit der eigenen Probleme.<br
/> Und so macht der Film tatsächlich Spaß &#8211; auch ohne wahre Story oder Aussage. Der Film steht für sich allein und jeder macht das daraus, wie er den Film für sich persönlich auffasst: Für manchen ists ein Horrorfilm, für manchen eine Komödie und für manchen ein Drama.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.nerdtalk.de/2203-jonas-filmkritik/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> </item> <item><title>Offroad &#8211; Filmkritik</title><link>http://www.nerdtalk.de/2197-offroad-filmkritik/</link> <comments>http://www.nerdtalk.de/2197-offroad-filmkritik/#comments</comments> <pubDate>Mon, 16 Jan 2012 17:23:02 +0000</pubDate> <dc:creator>phil</dc:creator> <category><![CDATA[Filmkritiken]]></category> <category><![CDATA[Elyas M'Barek]]></category> <category><![CDATA[Nora Tschirner]]></category> <category><![CDATA[Offroad]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.nerdtalk.de/?p=2197</guid> <description><![CDATA[Meike (Nora Tschirner) lebt in einem Dorf voller Traditionen: Die Mitgliedschaft im Schützenverein ist genau so selbstverständlich wie die großen Artbeitstugenden oder beruflich in die Fußstapfen der Eltern zu treten. Das gesamte Leben vorprogrammiert. Doch Meike will anders und kauft sich rebellisch einen Jeep, um ihrem Traum, einmal die Sahara zu sehen, zumindest ein kleines [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Meike (Nora Tschirner) lebt in einem Dorf voller Traditionen: Die Mitgliedschaft im Schützenverein ist genau so selbstverständlich wie die großen Artbeitstugenden oder beruflich in die Fußstapfen der Eltern zu treten. Das gesamte Leben vorprogrammiert. Doch Meike will anders und kauft sich rebellisch einen Jeep, um ihrem Traum, einmal die Sahara zu sehen, zumindest ein kleines Stück näher zu sein. Dass sie damit gleich auch noch 50kg Schmuggel-Kokain im Wert von 2,5 Mio. EUR im Kofferraum mitkauft, das merkt sie erst später.<br
/> Aber nun ists da, das Abenteuer, nach dem sie sich so sehnte: Meike reist nach Berlin, um das Koks zu verticken. Natürlich klappt das als Landpomeranze nicht ganz einfach und als es gerade arg bergab mit Meike gibt, da hilft ihr Salim (Elyas M&#8217;Barek) wieder auf die Beine. Aber nicht nur das Verticken ist schwer, natürlich gehörte das Koks wem Anderes und diese Leute haben Meike schnell ausfindig gemacht&#8230;<br
/> <span
id="more-2197"></span><br
/> <img
src="http://static.nerdtalk.de/uploads/Phil4.jpg" alt="" title="Phil4" width="516" height="121" class="alignnone size-full wp-image-968" /><br
/> Der Trailer hat -wie so manch anderer Film- zwei Fehler gemacht:<br
/> Erstens macht der Trailer hungrig auf eine Komödie. Das Potential ist ja auch da: Eine eher in Traditionen festgefahrene Frau reisst aus und vertickt Koks &#8211; also mit das krasseste Gegenteil, was man sich vorstellen kann. Dazu kommt die ständige Flucht und natürlich noch der Quoten-Türke. Aber dummerweise ist die erste Dreiviertelstunde herrlich unspektakulär und hat so gar keinen Komödienflair. Streng genommen hat die erste Dreiviertelstunde so gar kein Flair, der Film nimmt sich diese Zeit, um die Grundstory zu erzählen. Dass man all das in spürbar weniger als der Hälfte hätte abreissen können, verliert er dabei aus den Augen.<br
/> Zweitens, und das ist viel schlimmer, kommen die besten Sprüche mal wieder schon im Trailer vor. Leidet der Film doch eh unter Komik-Armut, so bricht es ihm schon schier das Kreuz, die besten Pointen vorweg zu nehmen. Auch kann sich der Film nicht so richtig entscheiden: Für ein Roadmovie zu wenig abenteuerlich, für eine Komödie viel zu unlustig, für ein Drama zu wenig Dramatik. Nur die Romanze zwischen Meike und Salim, die ist als Genrerichtung als einzige haltbar.</p><p>Doch auch abseits von den Erwartungen im Trailer hat der Film so manche Probleme: Wird Meike in der einen Szene noch aufgrund ihrer schlechten Verhandlungstaktik zusammengeschlagen, so kennt sie wenige Szenen später schon genau die Tricks, um in einem belebten Hotelfoyer mit Kunden zu verhandeln. Es muss sich hier um eine göttliche Eingebung ala Matrix handeln: Kurz Software einspielen und schon kann man Helis fliegen, äh, Koks verticken. Solche Wissenssprünge gibt es einige Male und sie stören den Filmlauf immens.<br
/> Lichtblicke sind einige schon fast schablonenhafte Charaktere, in diesem Fall Meikes Drogen-Verfolger, die so tendenziell kein Fettnäpchen auslassen und so für ein bisschen Spritzigkeit abseits der etwas eiernden Hauptgeschichte zu geben. Insbesondere die herrlich berlinernden Polizisten, die Currywurst essend eine Übergabe verfolgen und kommentieren, sind ein Highlight an Komik abseits der Trailerszenen.</p><p>Aber in der Summe plätschert der Film unspektakulär vor sich hin und man spürt jede der 94 Minuten zäh vergehen. Kaum ein Potential wurde effektiv genutzt, wenn überhaupt. Was bleibt, ist ein auf Strecken unterhaltender Film auf wenig innovativem Niveau. Gerettet wird der Film nur durch die zwei Schauspieler, die ihre Charakterzüge aus anderen Filmen konsequent durchziehen und so einerseits etwas rebellisch und keck, andererseits romantisch den Film etwas Substanz geben.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.nerdtalk.de/2197-offroad-filmkritik/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Ziemlich beste Freunde &#8211; Filmkritik</title><link>http://www.nerdtalk.de/2178-ziemlich-beste-freunde-filmkritik/</link> <comments>http://www.nerdtalk.de/2178-ziemlich-beste-freunde-filmkritik/#comments</comments> <pubDate>Sat, 14 Jan 2012 11:28:24 +0000</pubDate> <dc:creator>phil</dc:creator> <category><![CDATA[Filmkritiken]]></category> <category><![CDATA[François Cluzet]]></category> <category><![CDATA[Omar Sy]]></category> <category><![CDATA[Ziemlich beste Freunde]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.nerdtalk.de/?p=2178</guid> <description><![CDATA[Philippe (François Cluzet) ist ein reicher Mann, lebt im Luxus, mit eigenem Hauspersonal. Und er ist querschnittsgelähmt. So ist er rund um die Uhr auf Hilfe angewiesen. Für diesen Zweck sucht Philippe einen neuen Pfleger. Der Ansturm ist groß, doch Philippe entscheidet sich für Driss (Omar Sy), der gerade aus dem Gefängnis entlassen wurde und [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Philippe (<strong>François Cluzet</strong>) ist ein reicher Mann, lebt im Luxus, mit eigenem Hauspersonal. Und er ist querschnittsgelähmt. So ist er rund um die Uhr auf Hilfe angewiesen. Für diesen Zweck sucht Philippe einen neuen Pfleger. Der Ansturm ist groß, doch Philippe entscheidet sich für Driss (<strong>Omar Sy</strong>), der gerade aus dem Gefängnis entlassen wurde und eigentlich nur eine weitere Ablehnung benötigt, um Arbeitslosengeld zu erhalten.<br
/> Doch Philippe wettet mit Driss, dass er keine zwei Wochen als Pfleger durchhalte und der vorlaute Driss lässt sich auf die Wette ein. Was hat er auch zu verlieren, besser als zu Hause ist das Leben mit einem Behinderten, aber im Luxus allemal&#8230;<br
/> <span
id="more-2178"></span><br
/> <img
src="http://static.nerdtalk.de/uploads/Phil8.jpg" alt="" title="Phil8" width="516" height="121" class="alignnone size-full wp-image-971" /><br
/> Die Mixtur der beiden Protagonisten könnte verschiedener nicht sein: Philippe lebt im Luxus, ist hochgebildet und interessiert sich für abstrakte Kunst. Driss hingegen ist der schwarze vorlaute Verbrecher, der im sozialen Brennpunkt lebt und viele familiäre Probleme zu klären hat. Es ist eine Gratwanderung, diese beiden Chraraktere miteinander zu verbinden, doch in diesem Fall ist das grandios gelungen. Philippe geht pragmatisch mit seiner Behinderung um und dies schließt so manchen Eigen-Zynismus gern mit ein. Und so schafft er es immer wieder, mit gut gesetzten Kontern Driss den Wind aus den Segeln zu nehmen.<br
/> Um den Zuschauer abzuholen und die unter Umständen übertriebenen Berührungsängte zu nehmen, beginnt der Film mit einer gut inszenierten Eröffnung, in der ganz deutlich klar wird, dass auch Philippe augenzwinkernd mit seiner Behinderung umgeht &#8211; und erst mit dieser Erkenntnis kann der gesamte Film in seiner latenten Leichtigkeit fuktionieren.</p><p>&#8220;Ziemlich beste Freunde&#8221; ist eine Komödie, die ihren Witz vor allem da heraus zieht, dass Driss keine Berührungsängste vor Reichen und vor allem Philippes Behinderung hat. Dass er dabei manchmal über die Stränge schlägt, liegt auf der Hand, tut dem Film aber besonders gut. Doch auch die schwierigen Seiten der Behinderung werden nicht ausgeblendet: Driss wird mit Kompressionsstrümpfen und Toilettengängen genau so konfrontiert wie damit, dass Philippe nachts schwer atmend und im Schweißausbruch aufwacht und nicht sagen kann, was mit ihm los ist.<br
/> Hier bekommt der Film eine Tiefe, die den gesamten Film fast schon perfekt abrundet: Driss zeigt, dass sich hinter der vorlauten Schale ein zutiefst liebenswürdiger Kern verbindet. Und Philippe zeigt, dass er doch unter seiner Behinderung ziemlich zu leiden hat. Nur, um dann in einer Diskussion über beispielsweise rote Ohren wieder galant die Kurve in die Komödie zu bekommen: Sehr clever gelöst. Nicht zu sehr auf Mitleidstour gemacht, denn diese täte dem Film nicht gut, aber dennoch die ernsten Themen nicht ausgeblendet.</p><p>Im Grunde gibt es nur wenig, was man an diesem Film bemängeln kann: Die Protagonisten passen einfach gut zusammen, der Film ist lustig und nachdenklich zugleich und die Charakterentwicklung von Driss hin zu mehr Verantwortung ist nicht zu übersehen. Ärgerlicherweise wollte man noch Driss&#8217; sozialen Probleme mit in den Film einbinden, schafft es aber nicht einmal ansatzweise, denen eine ähnliche Tiefe wie der Beziehung zu Philippe zu geben. So beschränkt sich die Konfrontation mit Driss&#8217; Mutter auf ein kleines Streitgespräch. Die Probleme mit Driss&#8217; Bruder haben ein großes Potential gehabt, aus dem aber so wenig geschöpft wurde, dass man diesen Handlungsstrang auch gleich hätte weglassen können.<br
/> Aber in der Summe tut das dem Film kaum einen Abbruch: Lustig, nachdenklich, menschlich, ein Stück Abenteuer, auch ein Stück postitive Abgefahrenheit, alles findet man in der besten französischen Komödie 2011 wieder. Die Auszeichnug trägt der Film zurecht und beweist einmal, dass es die Franzosen einfach drauf haben, schwierige Themen anzupacken und unterhaltend umzusetzen, ohne dabei die notwendige Tiefe zu vernachlässigen.</p><p><strong>Andere Meinungen zum Film:</strong><br
/> <a
href="http://www.filmtogo.net/2012/01/07/filmkritik-zur-komodie-ziemlich-beste-freunde/" title="Filmtogo" target="_blank"></a><br
/> <a
href="http://cap82.wordpress.com/2012/01/05/ziemlich-beste-freunde-filmkritik/" target="_blank">Cab82</a></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.nerdtalk.de/2178-ziemlich-beste-freunde-filmkritik/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> </item> </channel> </rss>
