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10000flies.de, filtr.de

Ausgelöst durch einige journalistische Artikel ist das Thema Sexismus im Alltag durch Twitter zum Selbstläufer geworden, der sicherlich noch lange – vor allem auch außerhalb von Twitter – nachhallen wird.
Aber das ist ja eigentlich gar nicht mein Thema (naja, irgendwie doch). Eigentlich geht es darum, dass man in dieser schnellebigen Zeit, die mit jedem Tag noch schnellebiger zu werden scheint, auf der Suche ist nach verlässlichen Startseiten, die einen tagesaktuell mit den brandheißen News aus den sozialen Infokanälen versorgen. In dieser Woche starteten zwei neue Dienste, die im allgemeinen Info-Wirrwarr für mehr Durchblick sorgen wollen: 10000flies.de und filtr.de. 10000flies.de generiert morgens um 9 Uhr eine Übersicht mit den 50 relevantesten Artikeln der letzten 24 Stunden. Was war Thema im Netz? Was wurde wie häufig verlinkt, zitiert oder “geliked”. Filtr.de will eine Art “Filter” sein was Tech-News angeht. Hier sitzen drei Menschen, die im Berufsalltag nebenbei aktuelle Meldungen zu Technik-Trends auswerten und die interessantesten auf ihrer Seite zusammentragen. Ich muss zugeben, dass ich mir beide Dienste selbst noch nicht angeschaut habe, aber vor allem 10000flies.de sehr interessant finde. Wenn es die Zeit zulässt werde ich in den kommenden Tagen mal einen ausführlicheren ersten Eindruck hier im Blog vermitteln. Bis dahin stellt Euch SPIEGEL Online die Dienste und ihre Macher vor. Den Rest, bitte…

Besser spät als nie… Die Fragen wie immer im Medienjournal-Blog.

1. Peter Sarsgaard gefiel mir am besten in „Jarhead – Willkommen im Dreck“, zwar habe ich ihn da nicht wirklich groß in Erinnerung (ebenso wie in keinem seiner anderen Filme), aber das ist zumindest einer jener Filme, die man echt empfehlen kann.

2. Clint Eastwood hat mit „Mystic River“ seine beste Regiearbeit abgelegt, weil er neben einer fabulös erzählten Geschichte mit Sean Penn, Tim Robbins und Kevin Bacon auch noch ein paar hochklassige Darsteller hat, die hier einige ihrer besten Leistungen zeigen. Das stellt selbst so tolle Filme wie „Gran Torino“ und „Million Dollar Baby“ in den Schatten.

3. Meiko Kaji gefiel mir am besten in… Hier wird mein Allgemeinwissen über japanische Schauspieler, die seit 20 Jahren vornehmlich für das japanische Fernsehen gearbeitet haben, weit überschätzt.

4. Der beste Beitrag oder die beste Kritik, die ich in der vergangenen Woche auf einem Blog gelesen habe, war Die Filmkritik von CineKie zu „Django Unchained“. Eigentlich sind wir cineastische Brüder im Geiste und teilen zu 99 % den gleichen Geschmack. Bei Django überraschenderweise überhaupt nicht. Und weil ich das so spannend finde, gibt’s eine ausführliche „Kritik zur Kritik“ in meiner eigenen Besprechung des Films.

5. Der schlechteste Film, den ich im noch jungen Jahr gesehen habe, ist „Die schrillen vier in Las Vegas“ von 1997, weil ich aus purer Langeweile mit dem Film begonnen habe und mich Chevy Chases sympathisches Lächeln und die Reize von Beverly D’Angelo mich vom Abschalten bewahrt haben. Inhaltlich war der Film aber sicherlich der schwächste aus der „Die schrillen vier“-Reihe.

6. Grundsatzfrage: Romane lieber selbst lesen oder vorlesen lassen (gerne mit Begründung)?
Wenn es um Thriller oder Krimis geht, ist selber lesen Pflicht. Zwar kann ich mich dank der Eintönigkeit meiner Fahrten zur Arbeit inzwischen auch ganz gut auf Hörbücher konzentrieren, habe da aber bei komplexeren Geschichten doch oftmals den Verdacht, etwas Wichtiges überhören. Im Auto also nur Unterhaltungsliteratur a la Tommy Jaud. Bei Spaziergängen und Sport greife ich lieber zu all den unzähligen Podcasts, die man ganz gut nebenher hören kann.

7. Mein derzeit liebster Podcast ist – der Sneakpod, weil man nach jahrelangem treuen Zuhören (und einem kurzen persönlichen Treffen mit dem Bob) das Gefühl hat, die ganze Bande irgendwie zu kennen. Gut daran zu erkennen, dass ich oft die Beurteilungen des Teams halbwegs voraussagen kann. Am unterhaltsamsten sind sie aber eigentlich immer dann, wenn es mal gerade nicht um das Thema Film geht.

Echt fies: da will man eine neue Rubrik starten und gleich in der zweiten Woche ist nicht so wirklich viel lesenswertes in meinen Quellen zu finden. Aber so ein paar Sachen habe ich natürlich doch für Euch:
Den Rest, bitte…

Zugegeben: heute mal nicht ganz so pünktlich. Der Media Monday vom Medienjournalblog heute mal auf einen Samstag.

1. Jared Leto gefiel mir am besten in “Mr. Nobody”.

2. Uwe Boll hat mit „Die Schwerter des Königs“ seine beste Regiearbeit abgelegt, weil ich von dem Film immerhin fünf Minuten geschafft habe.

3. Patricia Clarkson gefiel mir am besten in „Easy A – Leicht zu haben“ als die 68er-Mutter von Emma Stone, die mehr Sexgeschichtchen erzählt hat, als man eigentlich von Müttern hören will.

4. Das größte Klischee in romantischen Komödien ist womöglich, dass sich am Ende immer alle ganz doll lieb haben und glücklich sind. Schade eigentlich. Es sollte mehr lustige Liebesfilme geben, die am Ende nicht im Gefühls-Brei untergehen. Sowas wie „500 Days Of Summer“ eben.

5. Wenn in einem Film die Bodendielen quietschen, dann handelt es sich im Bestfall um „Das Waisenhaus“.

6. Das große Theater um die Oscar-Verleihungen hat schon wieder begonnen. Eure Meinung?
Für mich sind die Oscars ziemlich unbedeutend. Seit einigen Jahren haben wir die schöne Tradition, dass wir – so wie andere Menschen an Weihnachten – teilweise aus ganz Deutschland zusammenkommen, Urlaub genommen haben, um dann im trauten Filmfreundeskreis die Verleihung zu schauen. Darauf freue ich mich mehr als auf die Zeremonie an sich. Unvergleichlich: unser Mann in Hollywood, Steven Gätjen am Roten Teppich mit seinem ewigen „This is German Televison! Can you say something in German, please?“. Wann sie den wohl endlich mal von der Leitung nehmen…
Ansonsten brauche ich die Oscars eigentlich nicht, um zu wissen, was ein sehenswerter Film ist. Oftmals wird dann so ein gigantischer Wirbel um die Oscar-Preisträger gemacht. Schön und gut, aber ich halte es da eher mit dem Olympischen Gedanken: „Dabei sein ist alles“. Naja, Siegen ist natürlich auch nicht schlecht, aber was ich meine: JEDER, dessen Name nach den magischen Worten „And the nominees are…“ genannt wird, darf zu Recht fast platzen vor Stolz, auch wenn er den Goldjungen dann nicht in die Hände gedrückt bekommt.

7. Mein zuletzt gelesenes Buch ist „Überman“ von Tommy Jaud und das war ganz okay, weil ich nach meinen diversen historischen 1000-Seiten-Schinken mal wieder Bock auf kurzweilige Unterhaltung hatte, und genau die hat mir das Buch auch gegeben. Hier und da ein paar gute Lacher, ansonsten ein „Wieder-Lesen“ mit einigen lieb gewonnenen Charakteren, die schon aus „Vollidiot“ und „Millionär“ bekannt sind.

Neues Jahr, neue Rubrik. Ab heute gibt’s für Euch immer Sonntags ein paar Lese-Empfehlungen, die mir im Lauf der Woche so über den Weg gelaufen sind.

Den Rest, bitte…

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