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> <channel><title>Nerdtalk - Der Podcast über Kinofilme &#187; andreas</title> <atom:link href="http://www.nerdtalk.de/author/andreas/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.nerdtalk.de</link> <description>Der wöchentliche Podcast über aktuelle Filme im Kino und auf DVD/BluRay</description> <lastBuildDate>Tue, 07 Feb 2012 18:50:11 +0000</lastBuildDate> <language>de-de</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator> <copyright>Copyright © Nerdtalk - Der Podcast über Kinofilme 2011 </copyright> <managingEditor>info@nerdtalk.de (Andreas Waschk, Phil Marx)</managingEditor> <webMaster>info@nerdtalk.de (Andreas Waschk, Phil Marx)</webMaster> <ttl>1440</ttl> <image> <url>http://www.nerdtalk.de/wp-content/uploads/nerdtalk_iTunes_144.jpg</url><title>Nerdtalk - Der Podcast über Kinofilme</title><link>http://www.nerdtalk.de</link> <width>144</width> <height>144</height> </image> <itunes:subtitle></itunes:subtitle> <itunes:summary>Der wöchentliche Podcast über aktuelle Filme im Kino und auf DVD/BluRay</itunes:summary> <itunes:keywords>nerdtalk, podcast, dvd, bluray, kritik, kino</itunes:keywords> <itunes:category text="TV &#38; Film" /> <itunes:category text="Technology"> <itunes:category text="Tech News" /> </itunes:category> <itunes:category text="Technology"> <itunes:category text="Gadgets" /> </itunes:category> <itunes:author>Andreas Waschk, Phil Marx</itunes:author> <itunes:owner> <itunes:name>Andreas Waschk, Phil Marx</itunes:name> <itunes:email>info@nerdtalk.de</itunes:email> </itunes:owner> <itunes:block>no</itunes:block> <itunes:explicit>yes</itunes:explicit> <itunes:image href="http://www.nerdtalk.de/wp-content/uploads/nerdtalk_iTunes.jpg" /> <item><title>Lovefilm.de &#8211; Ein Erfahrungsbericht</title><link>http://www.nerdtalk.de/2189-lovefilm-de-ist-das-gut/</link> <comments>http://www.nerdtalk.de/2189-lovefilm-de-ist-das-gut/#comments</comments> <pubDate>Sun, 15 Jan 2012 11:34:05 +0000</pubDate> <dc:creator>andreas</dc:creator> <category><![CDATA[Featured]]></category> <category><![CDATA[Kolumne]]></category> <category><![CDATA[Review]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.nerdtalk.de/?p=2189</guid> <description><![CDATA[Beim vorweihnachtlichen Cyber-Monday von Amazon gab es eine 6-Monats-Flatrate für Lovefilm.de für unschlagbare 18,99 €. „Wow! Knapp über 3,- € pro Monat! Da kann man nicht viel falsch machen“, habe ich mir gedacht und einfach mal zugeschlagen. Schließlich treibt es uns ohne GoldCard nun seltener ins Kino, da ist es schon fast ein Wink des [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Beim vorweihnachtlichen Cyber-Monday von Amazon gab es eine 6-Monats-Flatrate für <a
href="http://www.lovefilm.de" target="_blank">Lovefilm.de</a> für unschlagbare 18,99 €. „Wow! Knapp über 3,- € pro Monat! Da kann man nicht viel falsch machen“, habe ich mir gedacht und einfach mal zugeschlagen. Schließlich treibt es uns ohne GoldCard nun seltener ins Kino, da ist es schon fast ein Wink des Schicksals, wenn man aktuelle mit diesem günstigen Angebot nun DVDs bequem ausleihen kann. Und: Nee, falsch habe ich da ganz bestimmt nichts gemacht. Ein kleines Zwischenfazit nach gut einem Monat.</p><p><span
id="more-2189"></span></p><p><strong>Was ist in der Flatrate drin?</strong><br
/> Für das Angebot, <a
href="https://www.lovefilm.de/signup/1" target="_blank">das regulär für 11,99 €/Monat erhältlich ist</a>, bekommt man eine DVD zugeschickt und hat unbegrenzten Zugriff auf Video-On-Demand-Filme (VoD). LoveFilm.de inzwischen über <a
href="http://www.lovefilm.de/browse/filme/dvd/" target="_blank">45.000 DVD- und BluRay-Titel an</a>, das <a
href="http://www.lovefilm.de/browse/filme/video-on-demand/" target="_blank">VoD-Angebot</a> besteht derzeit aus rund 500 Filmen, hauptsächlich der letzten 10 – 15 Jahre, die ohne Zusatzkosten per Stream angesehen werden können. Zusätzlich gibt es einige aktuelle Filme (z. B. aktuell „Fluch der Karibik 4“), für die eine Gebühr fällig wird.</p><p><strong>Wie leihe ich mir Filme aus?</strong><br
/> Nach der Anmeldung legt sich der Benutzer eine Ausleih-Liste an. Hier werden alle Filme hinzugefügt, die man gerne ausleihen würde. Ist ein Titel verfügbar, wird er per Post zugeschickt. Gewitzt gelöst: der Umschlag mit der DVD (in einer simplen DVD-Papierhülle) wird durch einfaches Umfalten zum Rückumschlag. Nachdem man die DVD gesehen hat, kommt sie in den vorfrankierten Umschlag und wird einfach in den nächsten Briefkasten geworfen. Praktisch!</p><p><strong>Wie präsentiert sich Lovefilm.de?</strong></p><p
style="text-align: center;"><img
class="aligncenter size-full wp-image-2193" title="Lovefilm_002" src="http://static.nerdtalk.de/uploads/2012/01/Lovefilm_002.jpg" alt="" width="500" height="254" /></p><p>Es macht schon viel Spaß bei Lovefilm.de nach Filmperlen zu stöbern, wird das breite DVD-Angebot doch in vielfacher Weise dargestellt. Zum einen kann man in der Neuigkeiten-Rubrik nach aktuellen Neuerscheinungen Ausschau halten. Wer Fan eines bestimmten Genres ist, kann sich beispielsweise nur Science-Fiction-Filme anzeigen lassen und diese dann nach Bestbewertungen (die „wir Nutzer“ abgeben können) oder Erscheinungsdatum sortieren lassen.</p><p>Sehr interessant finde ich auch die von der zumeist <strong>redaktionell zusammengestellten Kollektionen</strong>. Zum einen<a
href="http://www.lovefilm.de/community/celebrity_collections.html?official=1" target="_blank"> geben viele Prominente hier ihre Lieblingsfilme preis</a>, was ja doch schon mal ganz interessant sein kann. Für mich nicht ganz so spannend sind die Seh-Empfehlungen der Lovefilm-Redaktion. Kann man machen, muss aber nicht. Sehr gelungen finde ich hingegen die Themen-Specials, die auf so wunderbare Namen hören wie „<a
href="http://www.lovefilm.de/browse/collections.html?node_id=1719" target="_blank">Das Beste aus 2011</a>“, „<a
href="http://www.lovefilm.de/browse/collections.html?node_id=1010" target="_blank">Die besten Cops der Welt</a>“ oder „<a
href="http://www.lovefilm.de/browse/collections.html?node_id=1631" target="_blank">Traummänner</a>“. Da macht das Stöbern richtig Spaß und die Leihliste füllt sich wie von selbst.</p><p
style="text-align: center;"><img
class="aligncenter size-full wp-image-2194" title="Lovefilm_001" src="http://static.nerdtalk.de/uploads/2012/01/Lovefilm_001.jpg" alt="" width="500" height="327" /></p><p><strong>Und was ist mit iOS?</strong><br
/> Klar, auch für iPhone und iPad gibt es entsprechende kostenlose Apps. Beide Apps haben ihre Vor- und Nachteile. Mit der iPhone-App (<a
href="http://itunes.apple.com/de/app/lovefilm-fur-das-iphone-dvd/id437822359?mt=8" target="_blank">iTunes-Link</a>) kann man wunderbar stöbern und bequem Filme auf die Leihliste setzen – aber keine VoD-Streams abspielen. Da der Filmgenuss auf einem 4-Zoll-Bildschirm eh begrenzt ist, finde ich persönlich das nicht so störend. Mit der iPad-App  (<a
href="http://itunes.apple.com/de/app/lovefilm-player-fur-ipads/id457830447?mt=8" target="_blank">iTunes-Link</a>) kann man sich auch die Filme ansehen, dafür ist die Navigation ein wenig sehr hakelig geraten.<br
/> Aber: als mobiler Filmabspieler erfüllt die App ihren Zweck.</p><p><strong>Und wie sind die Erfahrungen?</strong><br
/> Gut, durchweg gut. Ich freue mich immer wenn ich eine Benachrichtigung von Lovefilm bekomme, dass eine neue DVD auf dem Weg ist. Schließlich freue ich mich ab diesem Moment auf einen Film, den ich gerne sehen möchte und weiß „Er ist auf dem Weg zu mir“. Auch das VoD-Angebot habe ich schon ausgiebig getestet. Man kann die Filme durchaus gucken, teilweise ist bei älteren Filmen die Auflösung aber nicht so klasse, dass man sie auf dem heimischen 42-Zöller gucken kann. Da muss man in der Qualität klare Abstriche machen. Das kann derzeit iTunes oder Videoload noch besser – die bieten HD-Filme. Aber gut: VoD ist kostenlos im Paket mit drin und als kleine Dreingabe finde ich es dann doch okay.</p><p>Das Ausleihen von Filmen per Post finde ich inzwischen ganz praktisch. Bisher hatte ich immer Bedenken, was die schnelle Zusendung von neuen DVDs angeht. Nach dem Motto: „Was habe ich von einer Flatrate wenn der Anbieter regelmäßig sagt, dass die zurückgeschickte DVD erst nach einer Woche bei ihm angekommen ist?“. Diese Bedenken kann man bei Lovefilm fix über Bord werfen. Nach Rücksendung der DVD habe ich meist schon am Folgetag eine Mitteilung bekommen, dass der nächste Film auf dem Weg zu mir ist. Das passt.</p><p>Somit kann mein Zwischenfazit nach rund einem Monat nur lauten: <strong>Jau, es lohnt sich.</strong> Wenn sich jetzt noch ein wenig mehr beim Video-on-Demand-Angebot tut, spricht für mich auch nichts dagegen, den Service nach Ablauf meines 6-Monats-Specials zum regulären Preis weiter zu nutzen.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.nerdtalk.de/2189-lovefilm-de-ist-das-gut/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>6</slash:comments> </item> <item><title>Mission: Impossible &#8211; Phantom Protokoll &#8211; Filmkritik</title><link>http://www.nerdtalk.de/2184-mission-impossible-phantom-protokoll-filmkritik/</link> <comments>http://www.nerdtalk.de/2184-mission-impossible-phantom-protokoll-filmkritik/#comments</comments> <pubDate>Thu, 12 Jan 2012 17:12:46 +0000</pubDate> <dc:creator>andreas</dc:creator> <category><![CDATA[Filmkritiken]]></category> <category><![CDATA[Michael Nyqvist]]></category> <category><![CDATA[Mission Impossible: Phantom Protokoll]]></category> <category><![CDATA[Tom Cruise]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.nerdtalk.de/?p=2184</guid> <description><![CDATA[Die Welt steht mal wieder am Abgrund: der Bösewicht Kurt Hendricks (Michael Nyqvist) ist der Meinung, dass die Welt ohne Menschen ein viel tollerer Ort wäre und plant, mit der Zündung einer russischen Atomrakete den dritten Weltkrieg anzuzetteln. Klar, dass Ethan Hunt (Tom Cruise) und seine Kollegen von der Geheimagenten-Truppe IMF was dagegen haben. Doch [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Die Welt steht mal wieder am Abgrund: der Bösewicht Kurt Hendricks (Michael Nyqvist) ist der Meinung, dass die Welt ohne Menschen ein viel tollerer Ort wäre und plant, mit der Zündung einer russischen Atomrakete den dritten Weltkrieg anzuzetteln. Klar, dass Ethan Hunt (Tom Cruise) und seine Kollegen von der Geheimagenten-Truppe IMF was dagegen haben. Doch für sie gibt es noch ein weiteres Problem: ihnen wird zu unrecht ein Sprengstoffanschlag auf den Kreml angelastet. Kurzum: die IMF-Truppe gehört zu den „Most Wanted Criminals“, hat von Regierungsseite jegliche Rückendeckung verloren – und soll nun auch noch nebenbei die Welt retten. <span
id="more-2184"></span></p><p><img
src="http://static.nerdtalk.de/uploads/Andy9.jpg" alt="Grafik" /></p><p>Das ist doch mal wieder gelungenes Popcorn-Kino erster Güte. Schon in den ersten Szenen stellte ich mir die Frage, ob wir mit diesem Film quasi den Bond-Streifen alter Machart zu sehen bekommen, der unter Daniel Craig nicht mehr möglich zu sein scheint. „Phantom Protokoll“ bietet sehenswerte Bauwerke (das Burj-Khalifa-Hochhaus, den derzeit höchsten  Turm der Welt in Dubai und einen Kreml in Trümmern), exotische Schauplätze (kunterbuntes Indien) und perfekt choreographierte Stunts mit ordentlich Wumms.</p><p>Besonders toll: der Film nimmt sich selbst nicht zu ernst. Natürlich haben wir hier keine klamaukige Krimi-Komödie a la „Hot Fuzz“, aber: wir haben immerhin auch Simon Pegg. Und der ist für den knallharten Tom Cruise ein brillant besetzter Sidekick, der auch in den aussichtslosesten Action-Sequenzen mit einem flotten Spruch die Stimmung löst. Und wo wir gerade bei der Action sind: hervorragend choreographiert und festgehalten. Der Zuschauer behält auch in den wirrsten Situationen jederzeit den Überblick und kann sich somit vor Anspannung auch gut in den Sitz verkrallen. Da wo man in „Transformers“ nur Explosionen über sich ergehen lässt, packt einen die Action in „MI4“ und lässt den Atem ein ums andere Mal aussetzen.</p><p>Doch nicht nur durch Action und Witz kann der Film auf ganzer Linie überzeugen. Besonders spannend sind auch die Szenen, in denen Hunt &amp; Co. sich einfach getarnt irgendwo einschleichen und hoffen, nicht entdeckt zu werden. Manchmal ist der stille Schritt eben spannender als der lauteste Schusswechsel.</p><p>Fazit: „Mission: Impossible – Phantom Protokoll“ steht erfrischenderweise in der guten alten Tradition der Connery-Bond-Filme. Tolle Schauwerte, die einen staunen lassen, geekige Gadgets (die auch gern mal im Ernstfall versagen&#8230;), eine kunterbunte Reise um die Welt und eine gehörige Schippe Selbstironie. Das macht den Film zu einer sehr schön ausbalancierten Mischung aus Spaß, Spannung und Action(-Spiel). Dass hier die Schokolade fehlt, lässt sich gut verschmerzen.</p><p><img
src="http://static.nerdtalk.de/uploads/Phil9.jpg" alt="Grafik" /><br
/> Gehen wir doch einmal ganz analytisch vor: Was erwartet man von einem Mission Impossible? Tom Cruise, klar. Ohne geht nicht. Kreative Gadgets, die noch kreativere Infiltrierungsmöglichkeiten zulassen. Jeder erinnert sich an den ersten Teil, wo sich Cruise von oben abseilen ließ. Und natürlich auch ausreichend Action.<br
/> Schauen wir uns nun mal MI:4 an. Man stellt fest: Alles erfüllt &#8211; sogar über Notwendigkeit!</p><p>Insbesondere die Gadgets sind einfach nur grenzgenial: Die Handschuhe, die einen Menschen wie einen Chamäleon an glatten Oberflächen entlanggehen lassen. Das allein ist schon eine tolle Idee, aber Cruise mit diesen Handschuhen Hunderte Meter über dem Erdboden das höchste Gebäude der Welt entlangkraxeln zu lassen: Perfekte Spannung. Auch dieses Magnet-Hovercraft-Ding habe ich so noch nie gesehen und abgesehen von der Funktion selbst, entspinnt sich auch um dieses Ding eine spannende Szene. Von der Videowand ganz zu schweigen, deren Funktion ich aber hier nicht ausführe, weil es wohl das beste Gadget des gesamten Films ist und ich so die Überraschung nehmen würde.</p><p>Viele Actionfilme sind ständig mit Musik unterlegt, die auch dem letzten Vollspaten mit seiner Ische klar macht: &#8220;Hier musst du nun Action fühlen&#8221; oder &#8220;Achtung, das ist nun romantisch!&#8221;. Nicht so bei MI:4. Angenehm häufig verzichtet der Film auf Musikunterlegung und schafft es so, eine angespannte Stimmung zu erzeugen. Wenn das Team auf leisen Sohlen durch einen Flur schleicht, während der Wächter nur wenige Meter von ihnen sitzt, fiebert man mit jedem Schritt mit und auf einmal ist selbst ein Türschließmechanismus verräterisch laut.<br
/> Auch missionskritische, ja sogar lebensgefährliche Gespräche sind ohne Musikuntermalung inszeniert, man hängt förmlich an den Lippen der Protagonisten und die Luft ist zum Schneiden, so spannend ist es.</p><p>Doch auch im Actionbereich kann der Film überzeugen. In regelmäßigem Wechsel mit den ruhigen Momenten geht es heiss her und dabei greift man gern auf das Repertoire von Actionfilmen zurück: Handfeste Rangeleien sind genauso dabei wie Schusswechsel oder der geschickte Einsatz von irgendwelchen Geheimwaffen. Dass dabei die Übersicht im Kampf nicht leidet, sondern jederzeit klar ist, wer gerade wie agiert, wertet die Actionszenen nur noch auf.</p><p>Die Summe der Kathetenquadrate ist gleich der Fläche des Hypothenusenquadrats. Was ich damit sagen will, weiß ich nicht, aber ich wollte es auch nicht unerwähnt lassen. Vielleicht kriege ich den Bogen dergestalt, dass viele einzelne gute Faktoren dazu beitragen, dass das Gesamtergebnis unterm Strich einfach großartig ist. So wie das Hyptohenusenquadrat ja auch immer größer ist als&#8230;<br
/> Lassen wir das und freuen uns einfach, dass MI:4 ein sehr unterhaltsamer Actionfilm ist, der auch beim zweiten und dritten Mal Spaß macht.</p><p><strong>Meinungen in anderen Blogs:</strong><br
/> <a
href="http://www.filmherum.de/filmkritiken/mission-impossible-phantom-protokoll.html" target="_blank">Filmherum</a><br
/> <a
href="http://www.filmfreek.de/filmkritik-mission-impossible-phantom-protokoll-kino-6386" target="_blank">Filmfreek</a><br
/> <a
href="http://www.moviegod.de/kino/kritik/1745/mission-impossible-4-phantom-protokoll/" target="_blank">Moviegod</a></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.nerdtalk.de/2184-mission-impossible-phantom-protokoll-filmkritik/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> </item> <item><title>Der ganz persönliche Jahresrückblick 2011</title><link>http://www.nerdtalk.de/2145-der-ganz-personliche-jahresruckblick-2011/</link> <comments>http://www.nerdtalk.de/2145-der-ganz-personliche-jahresruckblick-2011/#comments</comments> <pubDate>Sat, 07 Jan 2012 17:08:37 +0000</pubDate> <dc:creator>andreas</dc:creator> <category><![CDATA[Kolumne]]></category> <category><![CDATA[Nerdtalk]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.nerdtalk.de/?p=2145</guid> <description><![CDATA[Ein Resümee über all das, was sich im letzten Jahr im Blog getan hat, haben wir ja schon eingereicht. Aber damit nicht genug: In meinem privaten Blog habe ich einen Fragebogen zum Filmjahr 2011 ausgefüllt. Kaum stand er online, stellte sich die Frage: Warum nicht die anderen Nerdtalker nötigen, auch ihre Antworten auf die alles [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Ein Resümee über all das, was sich im letzten Jahr im Blog getan hat, <a
href="http://www.nerdtalk.de/2082-nerdtalk-2011-ein-jahresruckblick/" title="Nerdtalk 2011 – Ein Jahresrückblick" target="_blank">haben wir ja schon eingereicht</a>. Aber damit nicht genug: In meinem privaten Blog habe ich einen Fragebogen zum Filmjahr 2011 ausgefüllt. Kaum stand er online, stellte sich die Frage: Warum nicht die anderen Nerdtalker nötigen, auch ihre Antworten auf die alles entscheidenden Fragen nach den Tops und Flops des Jahres zu geben. Und hier ist er nun: Der allumfassende Filmrückblick jedes einzelnen Nerdtalk-Moderators. Von uns &#8211; für Euch.</p><p>Und wer die Fragen interessant findet und sie selbst beantworten will, der macht einfach den Karl-Theodor, copy-und-pasted die Fragen wahlweise in sein eigenes Blog oder auf die heimische Facebook-Pinnwand und gibt danach Bescheid, damit wir Eure Artikel hier velinken können. Und: Wenn Ihr ganz lieb seid, dann setzt Ihr von Eurem Fragebogen auch einen Link zu uns. <img
src='http://www.nerdtalk.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /></p><p>Away we go!</p><p><span
id="more-2145"></span></p><h2>Andi</h2><p><img
class="alignleft" style="margin: 5px;" title="Andy" src="http://static.nerdtalk.de/uploads/Andy_klein.jpg" alt="Andy" width="150" height="150" /></p><p><strong>Anzahl Kinobesuche 2011</strong>:<br
/> Dieses Jahr habe ich nicht mitgezählt, es werden aber wohl so zwischen 30 und 40 gewesen sein.</p><p><strong>Die drei Filme des Jahres:</strong><br
/> “Der Gott des Gemetzels”, “<a
href="http://www.nerdtalk.de/1522-filmkritik-the-fighter/" target="_blank">The Fighter</a>”, “<a
href="http://www.nerdtalk.de/1366-brothers-filmkritik/" target="_blank">Brothers</a>”, “<a
href="http://www.nerdtalk.de/1329-drei-filmkritik/" target="_blank">Drei</a>”, “<a
href="http://www.nerdtalk.de/1427-the-kings-speech-filmkritik/" target="_blank">The King’s Speech</a>”, “<a
href="http://www.nerdtalk.de/1378-black-swan-filmkritik/" target="_blank">Black Swan</a>” und – ja! – “Hangover 2”! DVD-technisch erwähnenswert sind sicherlich endlich meine längt überfälligen Sichtungen von „The Big Lebowski“ und „Memento“.</p><p><strong>Den hätte ich gerne im Kino gesehen:</strong><br
/> Ein Double-Feature mit den letzten Teilen von „Harry Potter“. Letztes Jahr auf 7.1 verzichtet und pünktlich zu 7.2 zu krank, um sitzen zu können.</p><p><strong>Den hätte ich lieber nicht gesehen:</strong><br
/> Laut meinem nicht ganz aktuellen Twitterkonto <a
href="http://www.twitter.com/Andysfilme" target="_blank">@AndysFilme</a> waren „<a
href="http://www.nerdtalk.de/1341-immer-drama-um-tamara-filmkritik/" target="_blank">Immer Drama mit Tamara</a>“, „In Time“ und „Hereafter“ meine Kino-Gurken des Jahres.</p><p><strong>Quälendste Filmminute:</strong><br
/> „Devil“ hatte einige gute Szenen, die mal wieder richtig gruselig waren. Die alles entscheidende Rede in „<a
href="http://www.nerdtalk.de/1427-the-kings-speech-filmkritik/" target="_blank">The King’s Speech</a>“ sorgte für intensives Daumendrücken. Quälend in anderer Hinsicht war der kommende deutsche Oscar-Favorit „Pina“ – quälend langweilig und leider gar nicht die Art Tanzkunst, die ich mir gerne mal begeistert anschauen kann.<br
/> Ganz große Empfehlung aber an die schwedische „Millennium“-Trilogie. Die hat so viele quälende Szenen, dass die letztendliche Genugtuung umso größer ist. Sollte man mal gesehen haben!<br
/> Doch die quälendsten Filmminuten bescherte mir eindeutig Tobey Maguire in “<a
href="http://www.nerdtalk.de/1366-brothers-filmkritik/" target="_blank">Brothers</a>”. Diese Küchenszene ist einfach herausragend gespielt und ging bei mir ganz tief rein.</p><p><strong>Entzückendste Filmminute:</strong><br
/> Auch wenn es ja trotz allem „in“ ist, gegen den Schweiger zu sein: Seine Tochter Emma sorgte in „<a
href="http://www.nerdtalk.de/1411-kokowaah-filmkritik/" target="_blank">Kokowääh</a>“ sicherlich für einige der entzückendsten Filmminuten des Jahres 2011. Inzwischen habe ich mich ja mit dem Werk von Schweiger ein wenig ausgesöhnt / arrangiert.</p><p><strong>Freudigste Entdeckung:</strong><br
/> „<a
href="http://www.nerdtalk.de/1683-wer-ist-hanna-filmkritik/" target="_blank">Wer ist Hanna</a>“ – der intelligente Thriller ist noch lange nicht tot.</p><p><strong>Abspann des Jahres:</strong><br
/> Auch die Fortsetzung sorgte wieder für hysterische Lachanfälle im gesamten Kinosaal: „Hangover 2“</p><p><strong>Die DVD-Veröffentlichung des Jahres:</strong><br
/> Hmmm. Da er hier noch nicht von mir genannt wurde und die DVD schon raus ist, nenne ich mal den hervorragenden „<a
href="http://www.nerdtalk.de/1522-filmkritik-the-fighter/" target="_blank">The Fighter</a>“. Ich liebe Christian Bale ja ohnehin und seine Rolle als drogensüchtiger Ex-Boxer ist einfach herausragend gespielt und zurecht oscar-prämiert.</p><p><strong>Leider hierzulande ziemlich untergegangen:</strong><br
/> Obwohl ich regelmäßig beim Besuchertippspiel von Nerdtalk mitmache, tue ich mich schwer einzuschätzen, ob ein Film bei uns in Deutschland „ankommt“ oder nicht. „The Source Code“ würde mir jetzt mit einigem Magengrummeln zu der Frage einfallen. Duncan Jones („<a
href="http://www.nerdtalk.de/994-moon/" target="_blank">Moon</a>“) mauserte sich damit weiterhin zu einem meiner Lieblings-Regisseure. Ob der Film allerdings an unseren Kinokassen unterging, kann ich nicht genau sagen. Sagen kann ich hingegen, dass der Film sehr sehenswert ist.</p><p><strong>Überraschend gut:</strong><br
/> „Planet der Affen – Prevolution“. Eigentlich hatte ich einen ziemlich trashigen Film mit viel Action und kruder Story erwartet. Bekommen habe ich einen Film, der vielmehr Drama und Charakterstudie ist als popcornige Science-Fiction. So viel Tiefgang hätte ich dem Genre gar nicht zugetraut. Ebensowenig, dass man für ein computergeneriertes Affentier echte Gefühle entwickeln kann. Nun ja, hat damals bei E.T. ja auch mit ´ner Kautschuk-Puppe geklappt&#8230;</p><p><strong>Völlig überflüssig:</strong><br
/> Da fällt mir jetzt mal „<a
href="http://www.nerdtalk.de/1341-immer-drama-um-tamara-filmkritik/" target="_blank">Immer Drama mit Tamara</a>“ ein, der an Belanglosigkeit und langweiliger Story im letzten Jahr schwer zu toppen war.</p><p><strong>Why the fucking Hype?</strong><br
/> Kann hier was anderes als „3D“ stehen?! Ich denke, nein.</p><p><strong>Aus dem Film bin ich gegangen:</strong><br
/> Kann mich nicht erinnern, dass ich kinotechnisch was abgebrochen habe. Den ein oder anderen Film im Heimkino habe ich nicht zuende geguckt, aber auch schon wieder erfolgreich verdrängt.</p><p><strong>Aus dem Film hätte ich gehen sollen:</strong><br
/> „Pina“. Ich habe immer darauf gewartet, dass da noch mal eine Tanz-Performance kommt, die mich wirklich beeindruckt. Aber immerhin habe ich so gelernt: Tanztheater ist so überhaupt nicht meins.</p><p><strong>Hier hätte ich gerne mitgewirkt:</strong><br
/> „Tron: Legacy“. Einfach, weil’s wohl der filmgewordene Geek-Traum schlechthin ist. Und vielleicht auch weil mir die <a
href="http://sirdoomsbadcompany.files.wordpress.com/2011/02/tron-legacy-girls.jpg" target="_blank">weibliche Besetzung so gut gefallen hat</a>&#8230;;-)</p><p><strong>Knutschen würde ich gerne mit:</strong><br
/> Rocket aus „<a
href="http://www.nerdtalk.de/1508-sucker-punch-filmkritik/" target="_blank">Sucker Punch</a>“. Und: Hat <a
href="http://www.rex-fox.com/wallpaper/alyson-hannigan/alyson-hannigan-29666.jpg" target="_blank">Alyson Hannigan</a> dieses Jahr keinen Film gedreht, verdammt?</p><p><strong> Schönster Filmsatz:</strong><br
/> “Ja, Walter?“ (Christoph Waltz in diversen Szenen von „<a
href="http://www.nerdtalk.de/2035-der-gott-des-gemetzels-filmkritik/" target="_blank">Der Gott des Gemetzels</a>“) und „Ich habe Dein Herz verfehlt“ („<a
href="http://www.nerdtalk.de/1683-wer-ist-hanna-filmkritik/" target="_blank">Hanna</a>“)</p><p><strong>Liebste Filmkritik:</strong><br
/> <a
href="http://wortvogel.de/2011/06/kino-kritik-transformers-3/" target="_blank">Irgendwas</a> <a
href="http://wortvogel.de/2011/08/film-kritik-rise-of-the-planet-of-the-apes/" target="_blank">vom</a> <a
href="http://wortvogel.de/2011/10/kino-kritik-real-steel/" target="_blank">Wortvogel</a>.</p><p><strong>Und sonst so?</strong><br
/> Auch wenn ich bei „Pina“ als arte-Gucker voll abgekackt habe – „Poll“ sollte man unbedingt mal gesehen haben, wenn man sich tv-technisch auch gerne mal bei 3sat oder arte rumtreibt. Anspruchsvolles deutsches Historien-Kino der Extraklasse.</p><p><strong> Ich fürchte mich vor:</strong><br
/> Nichts. Da ich mir in diesem Jahr die Kinobesuche eh sehr gut überlegen werde, fühle ich mich recht sicher vor Film-Gurken.</p><p><strong>Ich freue mich auf:</strong><br
/> “The Muppets”, “The Dark Knight Rises”</p><h2>Dani</h2><p><img
class="alignleft" style="margin: 5px;" title="Dani" src="http://static.nerdtalk.de/uploads/Dani_klein.jpg" alt="Dani" width="150" height="150" /></p><p><strong>Anzahl Kinobesuche 2011:</strong><br
/> 56 Kinofilme, 49 davon sind noch mit der Goldcard gelaufen, für sieben Filme habe ich tatsächlich bezahlt.</p><p><strong>Die drei Filme des Jahres:</strong><br
/> Die unangefochtene Nummer eins auf meiner Liste ist schnell gefunden: „<a
href="http://www.nerdtalk.de/1427-the-kings-speech-filmkritik/" target="_blank">The King‘s Speech</a>“. „<a
href="http://www.nerdtalk.de/2035-der-gott-des-gemetzels-filmkritik/" target="_blank">Der Gott des Gemetzels</a>“ und „<a
href="http://www.nerdtalk.de/1522-filmkritik-the-fighter/" target="_blank">The Fighter</a>“ folgen dem. „<a
href="http://www.nerdtalk.de/1378-black-swan-filmkritik/" target="_blank">Black Swan</a>“ und „<a
href="http://www.nerdtalk.de/1329-drei-filmkritik/" target="_blank">Drei</a>“ möchte ich aber auch noch gerne erwähnen.</p><p><strong>Den hätte ich gerne im Kino gesehen:</strong><br
/> Goldcard sei Dank habe ich eigentlich alles soweit abgegriffen, was ich sehen musste.</p><p><strong>Den hätte ich lieber nicht gesehen:</strong><br
/> Da waren einige dabei, die ich nicht zwingend hätte sehen müssen. Vielleicht keine Totalausfälle, aber doch als zäh in Erinnerung: „Hereafter“, „Pina 3D“, „Bad Teacher“, „Cowboys &amp; Aliens“, „Atemlos“.</p><p><strong>Quälendste Filmminute:</strong><br
/> Quälend in negativer Hinsicht habe ich da eine Szene bei „Brautalarm“ in Erinnerung. Anders als so viele Kritiker halte ich es für keine Errungenschaft Fäkalhumor in einen Frauenfilm einzubauen. Die quälendste, beste Szene hat mit „<a
href="http://www.nerdtalk.de/1427-the-kings-speech-filmkritik/" target="_blank">The King’s Speech</a>“ beschert. Colin Firth stand die Versagensangst vor öffentlichen Reden so sehr ins Gesicht geschrieben, ich habe physisch mitgelitten.</p><p><strong>Entzückendste Filmminute:</strong><br
/> Ach herrje, was ist denn hier gemeint? Hailee Steinfelds kesses Debut in „True Grit“ vielleicht? Emma Schweiger ist in „<a
href="http://www.nerdtalk.de/1411-kokowaah-filmkritik/" target="_blank">Kokowääh</a>“ wahrlich auch entzückend anzusehen!</p><p><strong>Freudigste Entdeckung:</strong><br
/> Es gibt auch gute Fortsetzungen, die im Vergleich zu ihren Vorgängern nicht abkacken! Glaubst Du nicht? Guckst Du „<a
href="http://www.nerdtalk.de/1911-mannerherzen-und-die-ganz-ganz-grose-liebe-filmkritik/" target="_blank">Männerherzen 2</a>“ und „Mission Impossible – Ghost Protocol“.</p><p><strong>Abspann des Jahres:</strong><br
/> Es kann nur einen geben: „Hangover 2“</p><p><strong>Die DVD-Veröffentlichung des Jahres:</strong><br
/> Ich bin ja nicht so der DVD Käufer. Die Filme habe ich alle schon gesehen und muss sie mir dann eigentlich nicht noch ins Regal stellen. Diesjährige Ausnahme: „<a
href="http://www.nerdtalk.de/1427-the-kings-speech-filmkritik/" target="_blank">The King’s Speech</a>“.</p><p><strong>Leider hierzulande ziemlich untergegangen:</strong><br
/> Ich hätte am liebsten jeden da draußen in „Crazy Stupid Love“ gezerrt. Tolle RomCom. Wirklich! Und leider ist „<a
href="http://www.nerdtalk.de/1908-hell-filmkritik/" target="_blank">Hell</a>“ ziemlich unbemerkt von der Öffentlichkeit in den Kinos gelaufen. Ich fand die unspektakuläre und doch eindringliche Weltuntergangsatmosphäre sehr beeindruckend. Ach ja, „Ohne Limit“ war auch ein wirklich rasanter inszenierter Thriller. Der hätte auch mehr Aufmerksamkeit verdient.</p><p><strong>Überraschend gut:</strong><br
/> Zum Ende des Jahres habe ich mich in ein Ladies Night Film verliebt. „<a
href="http://www.nerdtalk.de/2063-happy-new-year-filmkritik/" target="_blank">Happy New Year</a>“ hat mein Herz erwärmt und so viel Weihnachtsstimmung erzeugt wie sonst nix in diesem Jahr.</p><p><strong>Völlig überflüssig:</strong><br
/> Hier zitiere ich Andreas:„Da fällt mir jetzt mal „<a
href="http://www.nerdtalk.de/1341-immer-drama-um-tamara-filmkritik/" target="_blank">Immer Drama mit Tamara</a>“ ein, der an Belanglosigkeit und langweiliger Story im letzten Jahr schwer zu toppen war.“ Außerdem ergänze ich „Bad Teacher“. Den konnte auch mein HIMYM-Marshall nicht retten.</p><p><strong>Why the fucking Hype?</strong><br
/> Der Hype um Zauberkinder und Vampire wollte sich mir auch in 2011 nicht erschließen.</p><p><strong>Aus dem Film bin ich gegangen:</strong><br
/> Nee, ich habe immer durchgehalten.</p><p><strong>Aus dem Film hätte ich gehen sollen:</strong><br
/> Auch wenn manche Filme zäh waren oder die Erwartungen nicht erfüllt haben, so richtig dringend, zwingend wollte ich aus keinem Film fliehen.</p><p><strong>Hier hätte ich gerne mitgewirkt:</strong><br
/> „<a
href="http://www.nerdtalk.de/2063-happy-new-year-filmkritik/" target="_blank">Happy New Year</a>“ … einfach nur um einmal die Balldrop-Atmosphäre am Times Square zu erleben.</p><p><strong>Knutschen würde ich gerne mit:</strong><br
/> Hier beziehe ich mich gerne wieder auf „Crazy Stupid Love“. Ryan Gosling ist so verdammt heiß. Ebenso wie Emma Stone (<em>Jawoll, Anm. der Red.</em>)! Ich würde aber eine Knutscherei mit Ryan bevorzugen.</p><p><strong>Schönster Filmsatz:</strong><br
/> „Ich kann immer noch Rühreier machen“ („<a
href="http://www.nerdtalk.de/1411-kokowaah-filmkritik/" target="_blank">Kokowääh</a>“), „Home sweet home“ („<a
href="http://www.nerdtalk.de/1574-fast-furious-five-filmkritik/" target="_blank">Fast Five</a>“), „How about Bertie?“ und “Because I have a voice“ („<a
href="http://www.nerdtalk.de/1427-the-kings-speech-filmkritik/" target="_blank">The King’s Speech</a>“).</p><p><strong>Liebste Filmkritik:</strong><br
/> Mein Göttergatte spricht mir in seinen Kritiken ganz oft aus der Seele.</p><p><strong>Und sonst so?</strong><br
/> Viele der groß angekündigten Filme in 2011 haben bei mir nicht gezündet. Die meisten waren durchaus okay, aber keine Knaller: „<a
href="http://www.nerdtalk.de/1339-the-tourist-filmkritik/" target="_blank">The Tourist</a>“, „72 Stunden“, „<a
href="http://www.nerdtalk.de/1433-127-hours-filmkritik/" target="_blank">127 Hours</a>“, „Hereafter“, „True Grit“, „<a
href="http://www.nerdtalk.de/1820-super-8-filmkritik/" target="_blank">Super 8</a>“.</p><p><strong>Ich fürchte mich vor:</strong><br
/> Nichts.</p><p><strong>Ich freue mich auf:</strong><br
/> “The Artist“, „J. Edgar“, „Extrem laut und unglaublich nah“, „Die Eiserne Lady“, „The Bourne Legacy“</p><h2>Phil</h2><p><img
class="alignleft" style="margin: 5px;" title="Phil" src="http://static.nerdtalk.de/uploads/Phil_klein.jpg" alt="Phil" width="150" height="150" /></p><p><strong>Anzahl Kinobesuche 2011</strong>:<br
/> Ich habe leider nicht gezählt. Einer der großen Vorsätze für 2012. Bin für diesen Fragebogen mal die Filmstarts des Jahres durchgegangen und komme auf 76 Filme, die ich zu 100% gesehen habe. Bei fünf Filmen bin ich mir nicht sicher.</p><p><strong>Die drei Filme des Jahres:</strong><br
/> Um nun nicht wieder die üblichen Oscarfilme der Kollegen zu nennen, führe ich mal &#8220;<a
href="http://www.nerdtalk.de/1508-sucker-punch-filmkritik/">Sucker Punch</a>&#8220;, &#8220;Restless&#8221; und &#8220;Company Men&#8221; ins Feld. Alles drei Filme, die mich auf die eine oder andere Weise bewegt haben.</p><p><strong>Den hätte ich gerne im Kino gesehen:</strong><br
/> &#8220;Insidious&#8221;, um das schöne Gruselfeeling zu haben. Oder &#8220;Halt auf freier Strecke&#8221;, der gespannten Atmosphäre wegen.</p><p><strong>Den hätte ich lieber nicht gesehen:</strong><br
/> &#8220;3faltig&#8221; war schon echt kacke, &#8220;<a
href="http://www.nerdtalk.de/1463-iron-doors-3d-filmkritik/">Iron Doors</a>&#8221; strotze vor Dummheit, <a
href="http://www.nerdtalk.de/1661-der-biber-filmkritik/">&#8220;Der Biber</a>&#8221; war zu sehr auf psychischer Knacks als dass man sich reinfühlen könnte.</p><p><strong>Quälendste Filmminute:</strong><br
/> Meine quälendsten Filmminuten fanden im Abspann von &#8220;Restless&#8221; statt. Die Schlussszene selbst ist schon tieftieftraurig, doch als der Abspann anfing, blieb der gesamte Saal bewegungs- und wortlos sitzen. Auch nach dem ersten Track blieb der gesamte Saal sitzen, keiner redete oder bewegte sich. Auch, als das Licht am Ende des Abspanns anging, blieb der gesamte Saal sitzen und schwieg. Es brauchte erst das gefühlt rabiate Türöffnen der Reinigungskräfte, was uns aus einem mehr als nur tiefem Loch wieder in die Realität holte. Als ich als erster, mit den Tränen kämpfend, den Saal verließ, weinte eine Frau an die Schulter des Mannes.</p><p><strong>Entzückendste Filmminute:</strong><br
/> Die Schlussszene von &#8220;Crazy Stupid Love&#8221; war sehr sehr gut inszeniert. Auch die Schlagfertigkeit in &#8220;Eine ganz heisse Nummer&#8221; ist nicht zu verachten. Aber treffender als &#8220;entzückend&#8221; kann man die 89 Minuten von der Wiederaufführung vom &#8220;König der Löwen&#8221; nicht beschreiben: Einer der ganz großen Filme, noch einmal auf großer Leinwand &#8211; vor mir weinte eine etwa gleichaltrige Frau vor Glück. Ich fühlte genau so.</p><p><strong>Freudigste Entdeckung:</strong><br
/> Die Culture-Clash-Filme treffen in Deutschland ein und sind toll umgesetzt: &#8220;Alles koscher?!&#8221; habe ich leider nicht gesehen, &#8220;Almanya&#8221; hingegen war jeweils zur Hälfte mit Deutschen und &#8220;Schubladen-Türken&#8221; besetzt und wir haben alle gemeinsam gelacht. Völkerverständigung braucht nicht immer viele Worte!</p><p><strong>Abspann des Jahres:</strong><br
/> Viele sagen nun &#8220;Hangover 2&#8243;, aber der Film hat mich so gar nicht mitgerissen und so war der Abspann für mich wie schon der ganze Film ein billiger, unlustiger Aufguss. Ich sage &#8220;Restless&#8221;, Gründe siehe &#8220;Quälendste Minute&#8221;</p><p><strong>Die DVD-Veröffentlichung des Jahres:</strong><br
/> Ich kaufe ja seltener DVDs und BluRays, habe mich 2011 aber insbesondere wegen der Rezensionen mehr damit beschäftigt. Für mich -abseits vom Film- die Veröffentlichung des Jahres: &#8220;<a
href="http://www.nerdtalk.de/1949-the-fighter-bluray-review-und-gewinnspiel/">The Fighter</a>&#8220;, aufgrund des grandiosen Bonusmaterials!</p><p><strong>Leider hierzulande ziemlich untergegangen:</strong><br
/> Da gibt es so einige: &#8220;<a
href="http://www.nerdtalk.de/1908-hell-filmkritik/">Hell</a>&#8221; ist ein ziemlich toll inszenierter, bedrückender Thriller aus deutschem Lande, &#8220;<a
href="http://www.nerdtalk.de/1772-company-men-filmkritik/" target="_blank">Company Men</a>&#8221; (wir sind mit der Kritik sogar bei <a
href="http://de.wikipedia.org/wiki/Company_Men#Kritik" target="_blank">Wikipedia gelistet</a> <img
src='http://www.nerdtalk.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> ) nimmt sich sehr unspektakulär und deswegen umso heftiger dem Thema Arbeitslosigkeit an und &#8220;<a
href="http://www.nerdtalk.de/1683-wer-ist-hanna-filmkritik/">Wer ist Hanna</a>&#8221; ist auch ein sehr klasse Film!</p><p><strong>Überraschend gut:</strong><br
/> &#8220;Fast &#038; Furious Five&#8221; konnte mich trotz Aversion gegen Autogeprolle mit seinem Oceans-Stil sehr überzeugen, &#8220;Tim und Struppi&#8221; hatte einen unerwartet guten 3D-Effekt und &#8220;Cars 2&#8243; ist nicht der einfache Animationsfilm, sondern hat eine durchaus spannende Agentenstory sogar mit moralischen Werten verbunden bekommen.</p><p><strong>Völlig überflüssig:</strong><br
/> &#8220;Johnny English 2&#8243;, aber da ist der gesamte Charakter völlig überflüssig. &#8220;Green Hornet&#8221; war schlechter 3D-Actionmatsch und &#8220;3faltig&#8221; war ein Desaster weit unter dem Niveau der Hauptdarsteller</p><p><strong>Why the fucking Hype?</strong><br
/> Das frage ich mich auch. Why the fucking Hype? Leute, hört auf, Filme im Voraus in den Himmel zu loben, sie mit Lorbeeren zu überschütten, Erwartungen zu schüren. Viele Filme sind dieses Jahr an den medial hochgebauschten Erwartungen gescheitert, obwohl sie (soweit gesehen) beim zweiten Mal tatsächlich sehr gut waren: &#8220;The Kings Speech&#8221;, &#8220;The Fighter&#8221;, &#8220;Hangover 2&#8243; (gut, der ist tatsächlich scheisse!), &#8220;Super 8&#8243;, &#8220;Contagion&#8221;.</p><p><strong>Aus dem Film bin ich gegangen:</strong><br
/> So einer bin ich nicht. Ich schaue Filme zu Ende. So gehört sich das!</p><p><strong>Aus dem Film hätte ich gehen sollen:</strong><br
/> Aller Kritik zum Trotz waren alle Filme auf die eine oder andere Weise sehenswert. Am ehesten hätte ich wohl aus &#8220;Tree of Life&#8221; und &#8220;Melancholia&#8221; gehen sollen, weil ich auf das &#8220;Klick&#8221;-Ereignis gewartet habe, was aber nicht eintrat. Aber ich möchte hier ganz klar sagen, dass das wohl eher an der Rezeption des Films liegt und nicht am Film selbst.</p><p><strong>Hier hätte ich gerne mitgewirkt:</strong><br
/> &#8220;Hell&#8221;, weil ich bei der Kinotour war und so einiges vom Making-Of erfahren habe und weil deutsche Filme irgendwie greifbarer sind als überproduzierte Hollywood-Blockbuster. Und vielleicht &#8220;Fast &#038; Furious Five&#8221;, weil ich allem Autogeprolle zum Trotz echt gern mal in so einem Geschoss sitzen (und fahren) würde.</p><p><strong>Knutschen würde ich gerne mit:</strong><br
/> Den Augen von Amanda Seyfried.</p><p><strong>Schönster Filmsatz:</strong><br
/> Sorry, hier steige ich aus, da ich mir so gar keine Zitate merken kann. Stellt euch hier die Szene vor, wie Simba auf dem Königsstein das erste Mal dem Tiervolk präsentiert wird. Die Komposition von Musik und Bild ist einfach göttlich.</p><p><strong>Liebste Filmkritik:</strong><br
/> Ich bin ja so herrlich umtriebig in Filmkritiken &#8211; nicht! Von daher nehme ich Lars&#8217; Verrisse.</p><p><strong>Und sonst so?</strong><br
/> Insbesondere in der zweiten Jahreshälfte weniger im Kino gewesen, möchte ich gern wieder aufholen. Zudem setzt nach 5 Jahren gaaaanz langsam das Sättigungsgefühl ein. Umso schöner ist es, wenn man Überraschungen erlebt (welche, siehe oben).</p><p><strong>Ich fürchte mich vor:</strong><br
/> Erst einmal nichts, ich bin da knallhart. Vielleicht einem zweiten &#8220;Pink&#8221;. Aber das ist ja so gar nicht mehr 2011.</p><p><strong>Ich freue mich auf:</strong><br
/> Na, &#8220;Dark Knight Rises&#8221; wird sicherlich toll, &#8220;J. Edgar&#8221; auch. Ansonsten muss ich zugeben, dass ich recht wenig Überblick habe über das Jahr. Also fleissig Nerdtalk hören, dann wisst ihr, worauf ich mich freue <img
src='http://www.nerdtalk.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /></p><h2>Lars</h2><p><img
class="alignleft" style="margin: 5px;" title="Lars" src="http://static.nerdtalk.de/uploads/Lars02.jpg" alt="Lars" width="150" height="150" /></p><p><strong>Anzahl Kinobesuche 2011:</strong><br
/> Irgendwas um die 30 herum müssen das sein. Als ich Anfang Dezember mal gezählt habe, waren es 27.</p><p><strong>Die drei Filme des Jahres:</strong><br
/> Schwer zu sagen. „<a
href="http://www.nerdtalk.de/1378-black-swan-filmkritik/">Black Swan</a>“ auf jeden Fall, „<a
href="http://www.nerdtalk.de/1427-the-kings-speech-filmkritik/">The King&#8217;s Speech</a>“ zählt ebenfalls dazu, aber definitiv auch „Melancholia“ und „Die Höhle der vergessenen Träume“.</p><p><strong>Den hätte ich gerne im Kino gesehen:</strong><br
/> Eigentlich habe ich im Nachhinein nicht das Gefühl etwas verpasst zu haben. „<a
href="http://www.nerdtalk.de/1687-tronlegacy-dvd-review-kritik-und-gewinnspiel/">Tron Legacy</a>“ hätte ich vielleicht gerne auf großer Leinwand gesehen.</p><p><strong>Den hätte ich lieber nicht gesehen:</strong><br
/> Ganz klar der schlimmste Film des Jahres: „Aushilfsgangster“. Furchtbare Geldverschwendung.</p><p><strong>Quälendste Filmminute:</strong><br
/> Ich kann ja so Dinge wie Spritzen und anderes Gepiekse überhaupt nicht haben. Von dem Standpunkt aus gesehen also vielleicht die durchbrechenden Rücken-Dornen in „<a
href="http://www.nerdtalk.de/1378-black-swan-filmkritik/">Black Swan</a>“.</p><p><strong>Entzückendste Filmminute:</strong><br
/> Sehr schwer zu sagen. Ich bin ja in den rein mit Musik hinterlegten Kamera-Fahrten aus „Die Höhle der vergessenen Träume“ persönlich ziemlich aufgegangen.</p><p><strong>Freudigste Entdeckung:</strong><br
/> In einem Secondhand-Buchladen in Canterbury für umgerechnet 5€ „Film Art &#8211; An Introduction“. Ein grundlegendes Lehrbuch für Film-Studenten. Ziemlich interessant.</p><p><strong>Abspann des Jahres:</strong><br
/> „Melancholia“, aufgrund der Stimmung, die im Saal geherrscht hat. Mal wieder ein Abspann, bei dem niemand gegangen ist.</p><p><strong>Die DVD-Veröffentlichung des Jahres:</strong><br
/> Nicht Veröffentlichung, aber der DVD-Erwerb des Jahres ist ganz klar mein „Watchmen Ultimate Cut“, extra aus den USA importiert.</p><p><strong>Leider hierzulande ziemlich untergegangen:</strong><br
/> Der „Werner“-Film! Meine Prognose für das Tippspiel lag seinerzeit glaube ich 600.000 oder so daneben! Schande.</p><p><strong>Überraschend gut:</strong><br
/> Von „Contagion“ hätte ich nicht gedacht, dass der Film mich so fesseln kann. Ich hatte erwartet, dass es doch nur für einen typischen Virus-Katastrophenfilm ausreicht. Ist aber doch ein schöner, schneller Thriller.</p><p><strong>Völlig überflüssig:</strong><br
/> „Aushilfsgangster“. Siehe oben. Kein weiterer Kommentar zu dem Film. Urghs. Außerdem, gerade wenn es um &#8216;überflüssig&#8217; geht: „Paranormal Activity 3“ war definitiv nach dem bereits verkorsten zweiten Teil nicht mehr notwendig.</p><p><strong>Why the fucking Hype?</strong><br
/> „Paranormal Activity 3“, auch wenn der Hype ja glücklicherweise nicht ganz so gigantisch war.</p><p><strong>Aus dem Film bin ich gegangen:</strong><br
/> Ich gehe nie aus Filmen. Doch, „Karate Kid“, aber der war nicht dieses Jahr. Ist aber auch der einzige, aus dem ich jemals gegangen bin.</p><p><strong>Aus dem Film hätte ich gehen sollen:</strong><br
/> Ihr dürft raten. Na? Genau <img
src='http://www.nerdtalk.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /></p><p><strong>Hier hätte ich gerne mitgewirkt:</strong><br
/> Obwohl der Film mies war, fand ich das Set, was sie für „<a
href="http://www.nerdtalk.de/1433-127-hours-filmkritik/">127 Hours</a>“ gebaut haben ziemlich cool. Das hätte mich sehr gereizt mal in Aktion zu sehen, so vom technischen Standpunkt aus.</p><p><strong>Knutschen würde ich gerne mit:</strong><br
/> Eigentlich keine herausragenden Film-Entdeckung dieses Jahr, in dieser Hinsicht. Die schönen Menschen sind die selben wie letztes Jahr.</p><p><strong>Schönster Filmsatz:</strong><br
/> Nicht aus diesem Jahr, aber den Film habe ich dieses Jahr gesehen:</p><blockquote><p>&#8220;Das folgende Werk ist fiktiv.<br
/> Jede Ähnlichkeit mit lebenden oder toten Personen ist rein zufällig.<br
/> Besonders mit dir, Jenny Backham.<br
/> Schlampe.&#8221; ((500) Days of summer)</p></blockquote><p>Hat dem ganzen Film von Anfang an ein sehr reales und authentisches Feeling gegeben. Einer der besten Filme, die ich dieses Jahr gesehen habe. Wenn auch eben nicht in diesem Filmjahr entstanden. Aber da hätte ich gar keinen Filmsatz, der mir sofort als besonders schön einfallen würde.</p><p><strong>Liebste Filmkritik:</strong><br
/> Der Verriss von <a
href="http://www.bbc.co.uk/blogs/markkermode/2011/12/the_worst_ten_films_of_2011.html">Mark Kermode auf „Happy New Year“</a>. Bzw.: Happy New Vomit <img
src='http://www.nerdtalk.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /></p><p><strong>Und sonst so?</strong><br
/> Alles gut, und bei Euch so?</p><p><strong>Ich fürchte mich vor:</strong><br
/> Dem nächsten „Paranormal Activity-Teil und der Verfilmung von „Schiffe versenken&#8217;.</p><p><strong>Ich freue mich auf:</strong><br
/> „The Dark Knight Rises“ und ganz oben auf der Liste „Extrem laut und unglaublich nah“.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.nerdtalk.de/2145-der-ganz-personliche-jahresruckblick-2011/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>3</slash:comments> </item> <item><title>Nerdtalk 2011 &#8211; Ein Jahresrückblick</title><link>http://www.nerdtalk.de/2082-nerdtalk-2011-ein-jahresruckblick/</link> <comments>http://www.nerdtalk.de/2082-nerdtalk-2011-ein-jahresruckblick/#comments</comments> <pubDate>Fri, 30 Dec 2011 09:30:24 +0000</pubDate> <dc:creator>andreas</dc:creator> <category><![CDATA[Featured]]></category> <category><![CDATA[Nerdtalk]]></category> <category><![CDATA[Web]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.nerdtalk.de/?p=2082</guid> <description><![CDATA[Der Jahreswechsel naht. Zeit, einmal zurückzublicken auf ein weiteres Nerdtalk-Jahr. Wenn Jauch &#38; Co. Jahresrückblicke machen können, warum nicht auch wir? Januar: Für mich begann das Jahr mit einer Drohung von unserem werten Hörer qu4d, die da lautete: Andi, wehe du hörst auf mit dem Podcast. Sonst versohl ich dir den Arsch! Nun, ich bin [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Der Jahreswechsel naht. Zeit, einmal zurückzublicken auf ein weiteres Nerdtalk-Jahr. Wenn Jauch &amp; Co. Jahresrückblicke machen können, warum nicht auch wir? <img
src='http://www.nerdtalk.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> <span
id="more-2082"></span><strong></strong></p><h2><strong>Januar:</strong></h2><p>Für mich begann das Jahr mit einer <a
href="http://www.nerdtalk.de/1324-nerdtalk-episode-184/" target="_blank"><strong>Drohung</strong></a> von unserem werten Hörer qu4d, die da lautete:</p><blockquote><p>Andi, wehe du hörst auf mit dem Podcast. Sonst versohl ich dir den Arsch!</p></blockquote><p>Nun, ich bin immer noch dabei, meinem Popo geht&#8217;s entsprechend gut.</p><p>Im Januar stieß eine neue Stimme zu unserem Podcast. Nachdem er nun schon längere Zeit lang regelmäßig die TV-Tipps geschrieben und dabei umfassendes Filmwissen (und guten Geschmack) bewiesen hat, wurde <strong>Lars in <a
href="http://www.nerdtalk.de/1345-nerdtalk-episode-185/" target="_blank">Episode 185</a> in den erlesenen Kreis der Moderatoren aufgenommen</strong>.</p><p>Im Januar freuten wir uns noch wie Bolle auf &#8220;Battle L.A.&#8221;, dessen Trailer uns im Kino geradezu umgepustet hat. Zwei der besten Filme des Jahres liefen auch gleich im ersten Monat an: <strong>&#8220;<a
href="http://www.nerdtalk.de/1378-black-swan-filmkritik/" target="_blank">Black Swan</a>&#8221; und &#8220;<a
href="http://www.nerdtalk.de/1366-1366/" target="_blank">Brothers</a>&#8220;</strong>, die von mir beide die <strong>Höchstwertung von 10</strong> bekommen haben.</p><h2><strong>Februar:</strong></h2><p>Wer immer auf die Idee gekommen ist, die <strong>Berlinale</strong> im Februar zu veranstalten, dem gehört &#8211; frei nach qu4d &#8211; ordentlich der Arsch versohlt! Nichtsdestotrotz standen Dani und ich stundenlang in der Kälte <a
href="http://www.nerdtalk.de/1409-die-berlinale-am-eroffnungstag/" target="_blank">am Roten Teppich vor dem Berlinale-Palast</a>, um Euch mit Fotos der Eröffnungsveranstaltung zu versorgen. Und, Frau Hoss? Sehen wir uns vielleicht auch in 2012?</p><p><img
src="http://farm6.static.flickr.com/5140/5435382713_e5b5aa9ef9.jpg" alt="Nina Hoss" /></p><p>Das mehrfach oscarprämierte Biopic &#8220;<a
href="http://www.nerdtalk.de/1427-the-kings-speech-filmkritik/" target="_blank">The King&#8217;s Speech</a>&#8221; (sicherlich *der* Film des Monats Februar) führte bei uns mehrere Episoden lang zu <a
href="http://www.nerdtalk.de/1430-nerdtalk-episode-191/" target="_blank">heißen Diskussionen</a> über &#8211; man höre und staune &#8211; <a
href="http://www.nerdtalk.de/1478-nerdtalk-episode-195/"><strong>Spoiler</strong></a>. Bei einem Film auf Grundlage historischer Fakten hätte ich persönlich eine solche Diskussion am wenigsten vermutet. Aber gut: wir haben einen Hörer verloren und achten seitdem vielleicht noch ein wenig sensibler darauf, durch unsere Film-Infos keinem vorab den Spaß zu verderben.</p><h2><strong>März:</strong></h2><p>Nachdem wir im vergangenen Jahr auch schon ein <strong>Oscar-Tippspiel mit zahlreichen Gewinnen</strong> durchgeführt hatten, haben wir diesmal das Web 2.0 noch ein wenig mehr eingebunden. Wer per <strong>Twitter, Facebook oder Blog</strong> auf unser Oscar-Tippspiel hingewiesen hat, konnte seine Gewinnchancen verbessern. Insgesamt haben wieder <strong>157 Personen teilgenommen</strong>, was uns sehr gefreut hat.</p><p>Im März fing Phil dann an seine Connections zu diversen PR-Agenturen und Filmverleihern anzuzapfen. Eine echte <strong>Win-Win-Win-Situation</strong>. Wir freuten uns über BluRays und DVDs (z. B. &#8220;<a
href="http://www.nerdtalk.de/1481-dvd-review-alice-im-wunderland-mit-gewinnspiel/" target="_blank">Alice im Wunderland</a>&#8220;), die Filmverleiher freuten sich über ausführliche und ungeschönte Rezensionen, die Hörer freuten sich darüber, dass wir die Filme anschließend meist verlosen durften. Ergo: Gewinnspiele machen alle glücklich. <img
src='http://www.nerdtalk.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /></p><h2><strong>April:</strong></h2><p>Erstmals hatten wir<strong> von einem unserer Hörer eine DVD zugeschickt</strong> bekommen &#8211; für uns natürlich der Auftrag zur Sichtung und Bewertung. Das Interessante: es handelte sich nicht um irgendeinen x-beliebigen Film, sondern um eine selbstproduzierte Arbeit in Kinolänge. Doch nicht nur das machte den Film für uns besonders. &#8220;Dat mokt wi gistern&#8221; war <strong>unser erster Science-Fiction-Film auf Plattdeutsch</strong>. Zwar ab und an ein wenig unverständlich, aber die offensichtliche Liebe zum Detail, die von den Machern in jede Szene gesteckt wurde, machte die Verständigungsschwierigkeiten wieder wett. Im kommenden Monat sollte dieser Film noch mal in den Fokus unserer Aufmerksamkeit rutschen&#8230;</p><p>Sage und schreibe <strong>drei Twitter-Gewinnspiele</strong> hatten wir im April am Start. Mit &#8220;<a
href="http://www.nerdtalk.de/1514-review-rapunzel-neu-verfohnt-bluray-mit-gewinnspiel/" target="_blank">Rapunzel &#8211; neu verföhnt</a>&#8221; konnten wir <strong>erstmals einen aktuellen Blockbuster pünktlich zum Erscheinungsdatum der BluRay</strong> unter unseren Hörern verlosen. Beim <strong>&#8220;Sucker Punch&#8221;-Gewinnspiel</strong> waren wir so gar noch schneller: gerade mal im Kino angelaufen, gab es bei uns schon zwei Fan-Packages zu gewinnen. Ebenso gab es schöne Fan-Sets zu &#8220;<a
href="http://www.nerdtalk.de/1558-twittergewinnspiel-fast-furious-five/" target="_blank">The Fast &amp; The Furious 5</a>&#8220;.</p><p>Unser Hörer bullion meldete sich Ende April <a
href="http://www.nerdtalk.de/1556-nerdtalk-episode-200/" target="_blank">zu einer ganz besonderen Ausgabe</a> in den Kommentaren zu Wort:</p><blockquote><p>Hab’s gar nicht so realisiert: Von mir natürlich auch herzlichen Glückwunsch zur 200!</p><p>Bin inzwischen auch seit gut 100 Ausgaben dabei und freue mich jede Woche auf’s Neue euch bei der Fachsimpelei über Film und Co. zu lauschen. Ob beim Joggen, Autofahren oder sonstwo – macht auf jeden Fall weiter so!</p></blockquote><p>Und das zeigt uns exemplarisch warum wir den ganzen Kram jetzt schon <strong>seit dem 20.06.2007</strong> machen: weil wir immer wieder tolle Rückmeldungen unserer Hörer bekommen. Mehr dazu sicherlich noch mal beim Resümee.</p><h2><strong>Mai:</strong></h2><p>Der Wonnemonat begann mit einer ganz neuen Idee. Wenn wir schon von ambitionierten Filmemachern DVDs zugeschickt bekommen, warum für uns behalten? Warum nicht an interessierte Hörer weiterschicken, mit der Bitte nach Sichtung eine kurze Kritik zu schreiben und die DVD an den nächsten Hörer weiterreichen? Der <strong><a
href="http://www.nerdtalk.de/1579-der-nerdtalk-wanderzirkus/" target="_blank">Nerdtalk-Wanderzirkus</a></strong> war geboren, eine Abwandlung vom altbekannten Bookcrossing. Die Erfahrung hat uns leider inzwischen gelehrt, dass so eine wunderschön geplante Kette von Weitersendungen gerne schon mal auf den ersten Metern reißt. Egal, es war den Versuch wert und wer gerne ein eigenes Filmprojekt bekannter machen will, <strong>schicke uns bitte auch zukünftig eine Kopie</strong>, damit wir in Nerdtalk darüber sprechen können.</p><p>Ansonsten war der Mai zugegebenermaßen ein relativ ruhiger Monat. Kaum was wirklich Sehenswertes im Kino, aber immerhin hatten wir zwei weitere Gewinnspiele am Start. Diesmal ging es um zwei eher kleinere Filme: &#8220;<a
href="http://www.nerdtalk.de/1645-immer-drama-um-tamara-fotowettbewerb/" target="_blank">Immer Drama um Tamara</a>&#8221; (mit <a
href="http://www.nerdtalk.de/1669-gewinner-des-tamara-fotowettbewerbs/" target="_blank">einigen sehr kreativen Einsendungen</a>) und &#8220;<a
href="http://www.nerdtalk.de/1630-twitter-gewinnspiel-nowhere-boy/" target="_blank">Nowhere Boy</a>&#8221;</p><h2><strong>Juni:</strong></h2><p>Der erste Monat, in dem ich mich leider gesundheitstechnisch ein wenig ausklinken musste. Zu den besseren Filmen des Monats gehörte sicherlich &#8220;<strong>Source Code</strong>&#8220;.</p><p>Etwas, das nicht nur im Juni, aber dort sehr offensichtlich für Gesprächsstoff sorgte: Filmkritiken von Lars. Angefangen mit einem Kommentar von Eric zur Episode 208:</p><blockquote><p>Lars Filmkritiken sind schon echt seltsam…Geschmäcker können erstaunlich verschiedenen sein.</p></blockquote><p>Da schließe ich mich gerne an. Ja, Lars legt ganz andere Maßstäbe an Filme an als Phil und ich das tun, aber dadurch wird unsere Sendung meist bunter. Dass wir damit auf dem richtigen Weg sind, zeigt uns der Kommentar von Schaftasse:</p><blockquote><p>@lars ich find deine filmkritiken super! ich verstehe meistens exakt was du meinst und habe nur selten das bedürfnis da zu widersprechen. mach einfach weiter so und lass dich nicht beirren von leuten, die meinen jeden film toll zu finden, nur weil sie weniger anspruch haben. (no offence)</p></blockquote><h2><strong>Juli:</strong></h2><p>Monat Juli begann mit einer Filmkritik von Phil. Es ging um einen Film, der in den Feuilletons der Zeitungen und Magazine hochgelobt wird. Phil gibt &#8220;<a
href="http://www.nerdtalk.de/1739-tree-of-life-filmkritik/" target="_blank">Tree Of Life</a>&#8221; aber nur 5 Sterne. Ein schönes Beispiel dafür, dass wir nicht mit der Masse schwimmen, sondern unsere eigene Meinung haben.</p><p>Der Sommer (und der letzte &#8220;Harry Potter&#8221;-Teil) macht sich durchaus bemerkbar: in allen Juli-Ausgaben wird <strong>maximal ein aktueller Kinofilm</strong> besprochen. Aber immerhin besprechen wir ein paar sehenswerte Klassiker aus der Konserve, wie etwa &#8220;The Big Lebowski&#8221;, &#8220;Training Day&#8221; oder &#8220;Memento&#8221;.</p><h2><strong>August:</strong></h2><p>Das absolute Highlight: die Nerdtalker durften zum Filmstart von &#8220;What a Man&#8221; ein <strong><a
href="http://www.nerdtalk.de/1858-nerdtalk-episode-217-exklusiv-nerdtalk-im-interview-mit-matthias-schweighofer-und-elias-mbarek/" target="_blank">Interview mit Matthias Schweighöfer und Elyas M&#8217;Barek</a></strong> führen! So langsam sind wir in der Liga der Reichen und Schönen angekommen und können Frauke Ludowig und Karen Webb das Wasser reichen. <img
src='http://www.nerdtalk.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /></p><p>Und was beispielsweise unser treuer Hörer, der Taktiker, zur Interview-Folge sagt, geht natürlich runter wie Butter:</p><blockquote><p>Super Podcast. Tolles Interview Leute. Ich bin so stolz auf euch!!</p></blockquote><p>Und wo wir schon mal beim Thema &#8220;Filmblog&#8221;-Bundesliga sind: seit August sind wir <a
href="http://www.nerdtalk.de/1845-nerdtalk-ist-kooperationspartner-von-filmstarts-de/" target="_blank"><strong>offizieller Kooperationspartner von Filmstarts.de</strong></a>, einem der größten deutschen Film-Portale.</p><p>&#8220;<a
href="http://www.nerdtalk.de/1820-super-8-filmkritik/" target="_blank"><strong>Super 8</strong></a>&#8221; kann Phil ebenso wenig überzeugen wie die Bürokratie-Komödie &#8220;<a
href="http://www.nerdtalk.de/1807-nichts-zu-verzollen-filmkritik/" target="_blank"><strong>Nichts zu verzollen</strong></a>&#8220;. Und so ist &#8220;<a
href="http://www.nerdtalk.de/1818-green-lantern-filmkritik/" target="_blank"><strong>The Green Lantern</strong></a>&#8221; in der Post-Potter-Phase trotz aller Durchschnittlichkeit schon fast ein Monats-Highlight.</p><h2><strong>September:</strong></h2><p>Da ich krankheitsbedingt nicht ins Kino konnte, habe ich es mir auf der heimischen Couch gemütlich gemacht und mir das komplette <strong>TV-Lab von ZDFneo</strong> einverleibt (und <a
href="http://www.nerdtalk.de/1880-das-tv-lab-von-zdf_neo/" target="_blank">ausführlich darüber geschrieben</a>). Eine tolle Idee des jungen Digitalsenders, mal ganz frischen Leuten mit ganz frischen Ideen eine Bühne zu bieten.</p><p>Außerdem vertrieb ich mir teilweise die Zeit mit der Sichtung von aufgenommenen Filmen, was dazu führte, dass wir in <a
href="http://www.nerdtalk.de/1890-nerdtalk-episode-219/" target="_blank">Episode 219</a> über sage und schreibe <strong>11 Filme und 1 TV-Serie</strong> sprechen. Lars bezeichnete übrigens seinerzeit <strong>&#8220;Die Drei Musketiere&#8221; als den schlechtesten Film des Jahres</strong> und vegab 0 Punkte.</p><p>Eine weitere Runde unseres <strong>Besucher-Tippspiels</strong> geht zuende. Hier der <a
href="http://www.nerdtalk.de/1900-nerdtalk-episode-220/" target="_blank">Kommentar</a> des Siegers Jasperman:</p><blockquote><p>WOW!!! Ich hätte selbst nicht gedacht, dass ich mich bis zum Ende auf Platz 1 des Besuchertippspiels halten kann! Ich hab mich jedenfalls riesig gefreut. Vielen Dank für jede einzelne Podcastfolge und die Mühe, die ihr euch für diese Seite macht. Weiter so!</p></blockquote><p>Balsam für die geschundene Podcaster-Seele. <img
src='http://www.nerdtalk.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /></p><p>Unsere Podcast-Folgen pendeln sich inzwischen <strong>längenmäßig bei 90 Minuten</strong> ein und mehr und mehr verdienen unsere Folgen den &#8220;Explicit&#8221;-Tag von iTunes. <a
href="http://www.nerdtalk.de/1921-nerdtalk-episode-221/" target="_blank">Ganz am Rande</a> wird die Idee eines <strong>Hörertreffens</strong> erwähnt, die wir uns einfach mal für 2012 auf den Notizzettel schreiben.</p><p>Frei nach dem Motto: &#8220;Das Besucher-Tippspiel ist zuende &#8211; es lebe das Besucher-Tippspiel&#8221; wird direkt im Anschluss an die alte Ausgabe gleich die nächste Runde ausgerufen. Auch hier machen wir mehr und mehr Fortschritte: mussten wir in den ersten Runden viele Preise selbst finanzieren, bekommen wir nun von einigen <strong>bekannten Kooperationspartnern</strong> tolle Preise gesponsort. Das <strong>Cinestar </strong>spendiert Freikarten für Kino-Vorstellungen, die <strong>Bavaria-Filmstadt</strong> steuert sogar Eintrittskarten für das Vollprogramm einer Führung über das Bavaria-Gelände mit allem drum und dran bei.</p><h2><strong>Oktober:</strong></h2><p>Auch der graue Oktober wird durch zwei Gewinnspiele zu den Filmen &#8220;<a
href="http://www.nerdtalk.de/1915-unknown-identity-bluray-review-und-gewinnspiel/" target="_blank">Unknown Identity</a>&#8221; und &#8220;<a
href="http://www.nerdtalk.de/1949-the-fighter-bluray-review-und-gewinnspiel/" target="_blank">The Fighter</a>&#8221; ein wenig heller.</p><p>Mein Bericht über die zehnteilige HBO-Serie &#8220;Band of Brothers&#8221; führt dazu, dass sich unsere Hörer <strong>in den <a
href="http://www.nerdtalk.de/1985-nerdtalk-episode-225/" target="_blank">Kommentaren</a> Serien-Tipps</strong> geben. Das von Lars hochgelobte &#8220;<strong>Breaking Bad</strong>&#8221; wird ebenso genannt wie &#8220;<strong>Dexter</strong>&#8221; (von unserem Ex-Mitmoderator Reptile) und &#8220;<strong>The Shield</strong>&#8221; (von dem stillen Pupser). Alle sicherlich einen Blick wert.</p><h2><strong>November:</strong></h2><p>Ein neuer Trend setzt sich ganz langsam im Netz durch: <strong>kostenlose Filme, legal im Netz anzusehen</strong>. Den Anfang macht bei uns der Hinweis auf &#8220;<a
href="http://www.nerdtalk.de/1997-life-in-a-day-jetzt-vollstandig-kostenlos-auf-youtube/" target="_blank"><strong>Life In A Day</strong></a>&#8220;. Ihm folgen in den kommenden Wochen Hinweise auf die Filme &#8220;<strong>Sonnenallee</strong>&#8221; und &#8220;<strong>Wenn der Wind weht</strong>&#8220;. Wäre schön wenn sich dieser trend fortsetzen würde.</p><p>An &#8220;<strong>Melancholia</strong>&#8221; scheiden sich die Geister (namentlich Phil und Lars). Während der neue Lars-von-Trier-Film für Lars einer der absolut besten Filme des Jahres ist, kann Phil dem depressiven Machwerk nicht viel abgewinnen. Selten gingen die Meinungen in diesem Jahr so sehr auseinander. Hört mal rein in <a
href="http://www.nerdtalk.de/2003-nerdtalk-episode-228/" target="_blank">Episode 228</a>.</p><p>In den Kommentaren zu eben jener Folge kommt von unserer werten Hörerschaft mal wieder eine Idee: Ihr wollt einen <strong>Sonderpodcast</strong>. Grundsätzlich sind wir ja mit unserem Sendungs-Profil ganz glücklich und überlassen spezielle Themenpodcasts gerne unseren Marktbegleitern (z. B. den &#8220;<a
href="http://www.flimmerfreunde.de/" target="_blank">Flimmerfreunden</a>&#8220;). Die Idee, mal über kleine, <strong>unbekanntere Filmperlen</strong> zu sinnieren, die am allgemeingültigen Massengeschmack vorbeigehen, aber trotzdem (oder gerade deswegen!) sehr sehenswert sind, hat allerdings viel Charme &#8211; und steht somit auf dem Notizzettel für 2012.</p><p><a
href="http://www.nerdtalk.de/2014-nerdtalk-episode-229/" target="_blank">Episode 229</a> sprengt mal wieder alle Limits: mit 12 gesehenen Filmen und <strong>105 Minuten Laufzeit</strong> dürfte sie die wohl längste Folge des vergangenen Jahres sein.</p><p>Kurz vor Jahresende läuft in den Kinos <strong>mein Film des Jahres</strong>: &#8220;<a
href="http://www.nerdtalk.de/2035-der-gott-des-gemetzels-filmkritik/" target="_blank">Der Gott des Gemetzels</a>&#8221; kann sich durch hervorragende Darstellerleistungen und ein Drehbuch ohne jegliche Längen sogar vor &#8220;Black Swan&#8221; und &#8220;The King&#8217;s Speech&#8221; platzieren.</p><h2><strong>Dezember:</strong></h2><p>Inzwischen sind wir echte Rampensäue: nicht ein einziger aktueller Kinofilm, sondern &#8220;nur&#8221; sechs Filme aus der Konserve und wir kommen trotzdem noch auf unterhaltsame 97 Minuten Podcast-Länge. Dass Ihr, liebe Hörer, uns auch gerne zuhört, auch wenn wir mal gerade keinen aktuellen Kinofilm besprechen, finden wir richtig toll. Gut auf den Punkt bringt es in den Kommentaren unser langjähriger Hörer Gattaca:</p><blockquote><p>sehr gute Folge!<br
/> Ich mag es, wenn ihr mal zwischendurch über Technik, Trends, iPhone etc. aus dem privaten Bereich diskutiert. Das bringt euch eurem Podcasttitel NERDtalk wieder sehr nah <img
src='http://www.nerdtalk.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> Nur weiter so.</p></blockquote><p>Vielleicht kann das eine kleine Orientierungshilfe für die Zukunft von Nerdtalk werden? Augen und Ohren offen halten, auch abseits des cineastischen Tellerrands. Neben den Filmen auch mal über das reden, was uns persönlich gerade bewegt bzw. was uns in den Tech-News der Woche so aufgefallen ist. Ihr merkt: Nerdtalk ist ständig im Wandel und wir freuen uns, dass unsere Hörer diesen kreativen Prozess mit uns mitgehen.</p><p>Um noch mal auf das Thema &#8220;97 Minuten, kein aktueller Kinofilm&#8221; zu kommen&#8230; da hat der Buillon was zu gesagt:</p><blockquote><p>Wieder mal eine schöne Folge – und keine Minute zu lang!</p></blockquote><p> <img
src='http://www.nerdtalk.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /></p><p>Zu unserer allerletzten Episode des Jahres 2011 erreichte uns von unserem &#8220;ständigen Kommentator&#8221;, dem stillen Pupser, ein ganz besonderer Kommentar, der für uns ein ganz besonderes Lob ist:</p><blockquote><p>Höre euch schon seit ca 1,5 Jahren. Hab angefangen Nerdtalk zu hören, wo es mir echt schlecht ging, weil ich einen ganz furchtbaren Job hatte und ich ohne Witz mit Brechreiz zur Arbeit ging. Da habt ihr mir bei der Anreise und in den Pausen dort echt Geholfen nicht an diesen Drecksjob zu denken. An dieser Stelle vielen Dank auch von mir an euch.</p></blockquote><p>Und damit will ich den Jahresrückblick eigentlich schließen, aber nicht, ohne noch ein paar Worte zu verlieren.</p><p>Es freut uns alle sehr, dass Ihr uns jede Woche aufs neue in Eure Gehörgänge lasst. Dass Ihr uns lobt, dass Ihr sicherlich auch manches Mal innerlich den Kopf schüttelt. Wir freuen uns über <strong>kleine Anekdoten</strong>, sei es der eine, der wegen unserer blöden Sprüche auf einmal in der U-Bahn laut zu lachen anfängt, sei er der andere, der sich mit unseren Episoden die Hausarbeit erträglicher macht, oder derjenige, dem eine Podcast-Länge genau für die regelmäßige Jogging-Runde reicht. Gebt uns mehr davon: für Euch mag es belanglos klingen, aber es ist toll zu lesen, wo Ihr uns überall hört.</p><p>Daher ein recht herzliches Dankeschön im Namen aller Nerdtalker an unsere Hörer, die uns mit ihren vielfältigen Kommentaren &#8211; egal ob positiv oder negativ &#8211; immer wieder Auftrieb geben weiterzumachen oder es noch besser zu machen. Ihr seid top!</p><p>Und wo wir gerade bei den Kommentaren sind. Hier mal ein paar kleine Facts: im vergangenen Jahr haben sich bei uns insgesamt <strong>129 verschiedene Kommentatoren mit insgesamt 519 Kommentaren</strong> zu Wort gemeldet. mit großem Abstand am aktivsten war der hier auch schon erwähnte &#8220;Stille Pupser&#8221;, der von uns für seine Treue, seine guten Ideen und seine vielen Infos zu Filmen und Serien auch mal eine kleine Belohnung verdient hat. Er bekommt von uns &#8211; quasi als verspätetets Weihnachtsgeschenk &#8211; ein kleines großes Überraschungspaket, bestehend aus DVDs, BluRays und und und!</p><p>Besonders bedanken wollen wir uns auch noch bei unserem <strong>&#8220;Trailer-Man&#8221; Alex</strong>, der uns im vergangenen Jahr mit vielen aktuellen Filmschnipseln in seiner Trailer-Show versorgt hat und dabei auch gerne mal einen Blick abseits des Mainstreams geworfen hat. Schade, dass er inzwischen beruflich so eingespannt ist, dass er dafür keine Zeit mehr hat. Aber so ist es eben: Menschen kommen, Menschen gehen &#8211; Nerdtalk bleibt! <img
src='http://www.nerdtalk.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /></p><p>In diesem Sinne: macht es gut, feiert schön rein in ein hoffentlich spannendes Kinojahr 2012, in dem wir uns dann bei bester Gesundheit und Laune wiederhören/sehen/lesen.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.nerdtalk.de/2082-nerdtalk-2011-ein-jahresruckblick/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>5</slash:comments> </item> <item><title>Kampf den unnötigen Fortsetzungen!</title><link>http://www.nerdtalk.de/2074-kampf-den-unntigen-fortsetzungen/</link> <comments>http://www.nerdtalk.de/2074-kampf-den-unntigen-fortsetzungen/#comments</comments> <pubDate>Fri, 16 Dec 2011 15:41:29 +0000</pubDate> <dc:creator>andreas</dc:creator> <category><![CDATA[Kolumne]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.nerdtalk.de/?p=2074</guid> <description><![CDATA[Fortsetzungen zu erfolgreichen Filmen sind ja immer mal wieder ein schönes Diskussionsthema. Derzeit gibt es für mich drei geplante Filme, die zeigen, wie unterschiedlich meine Einstellung gegenüber Fortsetzungen sein kann. „The Dark Knight Rises“: Klar, auf den freue ich mich wie Bolle. Hat Christopher Nolan bei „The Dark Knight“ seinerzeit schon eine Schippe draufgelegt, steigen [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Fortsetzungen zu erfolgreichen Filmen sind ja immer mal wieder ein schönes Diskussionsthema. Derzeit gibt es für mich drei geplante Filme, die zeigen, wie unterschiedlich meine Einstellung gegenüber Fortsetzungen sein kann.</p><p>„The Dark Knight Rises“: Klar, auf den freue ich mich wie Bolle. Hat Christopher Nolan bei „The Dark Knight“ seinerzeit schon eine Schippe draufgelegt, steigen meine Erwartungen auf den Abschluss der Nolan’schen Batman-Trilogie in ungeahnte Höhen. Allein deswegen wird der Sommer 2012 schon toll.</p><p><iframe
width="500" height="281" src="http://www.youtube.com/embed/887y9LsgEuE?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p><p>„Madagascar 3“: Schon komisch, dass mir bei diesem Film das Wort „Cash-Cow“ viel schneller in den Sinn kommt als bei der Batman-Reihe, wobei die doch eigentlich kommerziell noch viel erfolgreicher war. Trotzdem: „Madagascar“ war für mich ein ganz okayer Film, der schon keinen zweiten Teil gebraucht hätte. Dass nun auch noch ein dritter Teil in Planung ist, zeigt mir wieder einmal, dass gerade Kinder- und Jugendfilme (z. B. Narnia, Alvin &#038; die Chipmunks, Cars, Shrek, Toy Story) für die Filmindustrie ein lohnenswerter Acker sind. Klar: Denn da die Kids nicht allein ins Kino gehen werden allein schon durch die elterliche Begleitung mehr Kinokarten verkauft. Sollen sie ruhig machen, nur schade, dass das Geld so nicht in Filme investiert werden kann, die mich interessieren.</p><p><iframe
width="500" height="281" src="http://www.youtube.com/embed/woyG4GwThqA?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p><p>„Before Sunrise/Before Sunset-Nachfolger“ – Und hier kommen wir nun zu meinem aktuell liebsten Aufreger. Auch für die beiden Filme mit Julie Delpy und Ethan Hawke soll nun ein dritter Teil geplant sein. Den ersten Teil („<a
href="http://www.imdb.com/title/tt0112471/" target="_blank">Before Sunrise</a>“) fand ich charmant, den zweiten Teil („<a
href="http://www.imdb.com/title/tt0381681/" target="_blank">Before Sunset</a>“) habe ich geliebt. Allein schon deswegen, weil er für mich immer noch das perfekteste Ende aller perfekten Enden hat. (Übrigens haben beide Filme in der IMDB eine 8er-Wertung. Nur mal so am Rande&#8230;)</p><p>Und das ist der Knackpunkt: Es gibt Geschichten, die müssen einfach nicht weiter erzählt werden! Manche Filme sollten meiner Meinung nach einfach als einzelnen Werk für sich stehen. Beispiel: „Inception“. Die Grundidee des Films war genial. Eindringen in die Träume anderer Menschen – hervorragend. Muss man erst mal drauf kommen! Muss man aber nicht unbedingt gleich nach einer Fortsetzung schreien. Natürlich könnte man rund um das Konzept von „Inception“ sicherlich noch ein paar spannende Plots stricken. Aber muss das wirklich sein? Ich finde: nein.</p><p>Sehen wir doch, was aus anderen Filmen geworden ist. Beispiel: „Transporter“. Der erste Teil (IMDB: 6,7) war solide Actionkost mit einigermaßen Handlung. Der zweite Teil (IMDB: 6,1) ein halbwarmer Aufguss, der dritte (IMDB: 5,9) dann nur noch Action mit einer Handlung und Charaktertiefe, die auf einen Bierdeckel passte. Und jetzt? <a
href="http://www.moviepilot.de/news/rtl-liefert-uns-the-transporter-in-serie-110783" target="_blank">Jetzt geht &#8220;Transporter&#8221; in Serie,</a> wird quasi so was wie „Cobra 11“ als europäische Koproduktion &#8211; passenderweise produziert von HBO &#8211; und RTL. Da muss man wohl schon sehr Fan für sein.</p><p>Wie seht ihr das? Denke ich an Jason Statham, dann denke ich auch an die beiden ins Haus stehenden Sequels von „The Expendables“ und „Crank“. Freut ihr euch darauf oder habt ihr auch das Gefühl „Irgendwann ist mal gut“?</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.nerdtalk.de/2074-kampf-den-unntigen-fortsetzungen/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>2</slash:comments> </item> <item><title>Hey, big Spender! ;-)</title><link>http://www.nerdtalk.de/2051-hey-big-spender/</link> <comments>http://www.nerdtalk.de/2051-hey-big-spender/#comments</comments> <pubDate>Fri, 02 Dec 2011 18:02:16 +0000</pubDate> <dc:creator>andreas</dc:creator> <category><![CDATA[Kolumne]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.nerdtalk.de/?p=2051</guid> <description><![CDATA[Während unserer letzten Live-Folge am Mittwoch kam im Chat die Frage auf: „Warum hat Ihr eigentlich keinen PayPal-Spenden-Button?“. Ja, warum eigentlich nicht? Vielleicht weil wir bisher schon nie müde geworden sind, auf unsere Amazon-Suchbox hinzuweisen, die uns bei Euren Einkäufen eine kleine Provision beschert, die Euch nix kostet, uns aber ein paar Cent bis ein [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Während unserer letzten Live-Folge am Mittwoch kam im Chat die Frage auf: „Warum hat Ihr eigentlich keinen PayPal-Spenden-Button?“. Ja, warum eigentlich nicht? Vielleicht weil wir bisher schon nie müde geworden sind, auf unsere Amazon-Suchbox hinzuweisen, die uns bei Euren Einkäufen eine kleine Provision beschert, die Euch nix kostet, uns aber ein paar Cent bis ein paar Euro pro Einkauf einbringt, (Bei der Gelegenheit: wer noch Weihnachtsgeschenke kaufen will, der weiß jetzt durch diese unterschwellige Information, wo er bitte seine Suche beginnen soll&#8230;;-)).</p><p>Zurück zu PayPal. Also ich persönlich konnte mir bisher nicht vorstellen, dass jemand, einfach nur weil er uns regelmäßig hört und gut findet, eine kleine finanzielle Anerkennung leisten möchte. Aber wenn wir von unseren Hörern gebeten werden, neben der Amazon-Suchbox doch bitte auch die Möglichkeit zu schaffen, direkt Geld an uns zu schicken – gerne doch! Ihr findet den PayPal-Button in der Seitenleiste.</p><p>Vor allem meinem werten Kollegen Phil ist es zu verdanken, dass wir inzwischen ein gut funktionierendes Netzwerk aufgebaut haben, über diverse PR-Agenturen einen guten Kontakt zu den Filmverleihern pflegen und somit immer wieder <a
href="http://www.nerdtalk.de/category/gewinnspiel/">exklusive Gewinnspiele</a> anbieten können. Dafür an dieser Stelle an Phil mal ein herzliches Dankeschön und ein großes „Respekt!“ (jaja, die Weihnachtszeit macht auch mich sentimental&#8230;).</p><p>In diesem Jahr haben wir ja einige Gewinnspiele gestartet. Das Besucher-Tippspiel lockt zudem regelmäßig mit ansehnlichen Preisen für die besten Tipper; und die Oscar-Verleihung steht ja auch schon wieder vor der Tür. Kurzum: es ist toll wenn man dank Eurer Unterstützung auch mal nebenbei ein paar Preise raushauen kann. Denn: all das Geld, das wir einnehmen, fließt zurück an Euch. Mal direkt in Form von DVDs oder BluRays, mal indirekt, denn auch das viele Porto will bezahlt sein. All das, was Ihr uns spendet, kommt Euch – oder anderen Hörern – somit zugute.</p><p>Wer also in der Weihnachtsstimmung zum Spenden aufgelegt ist, der kann das gerne bei uns tun. Alle Spender werden wir mit Vornamen (gern auch Twitter-Namen oder Blog-Adresse) im Podcast nennen. Vielen Dank für Eure Unterstützung!</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.nerdtalk.de/2051-hey-big-spender/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Der Gott des Gemetzels &#8211; Filmkritik</title><link>http://www.nerdtalk.de/2035-der-gott-des-gemetzels-filmkritik/</link> <comments>http://www.nerdtalk.de/2035-der-gott-des-gemetzels-filmkritik/#comments</comments> <pubDate>Mon, 28 Nov 2011 18:16:32 +0000</pubDate> <dc:creator>andreas</dc:creator> <category><![CDATA[Film]]></category> <category><![CDATA[Filmkritiken]]></category> <category><![CDATA[Christoph Waltz]]></category> <category><![CDATA[Der Gott des Gemetzels]]></category> <category><![CDATA[Jodie Foster]]></category> <category><![CDATA[John C. Reily]]></category> <category><![CDATA[Kate Winslet]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.nerdtalk.de/?p=2035</guid> <description><![CDATA[Der beschauliche New Yorker Stadtteil Brooklyn: zwei Elternpaare treffen sich, um über eines jugendlichen Ausraster zu verhandeln. Der Junge des einen Paares hat dem des anderen mit einem Stock zwei Zähne ausgeschlagen. Gemeinsam verfasst man nun Stellungnahmen für die Versicherungen und beratschlagt darüber, wie die beiden Kinder zukünftig miteinander auskommen können. Was als kooperatives Aufeinandertreffen [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Der beschauliche New Yorker Stadtteil Brooklyn: zwei Elternpaare treffen sich, um über eines jugendlichen Ausraster zu verhandeln. Der Junge des einen Paares hat dem des anderen mit einem Stock zwei Zähne ausgeschlagen. Gemeinsam verfasst man nun Stellungnahmen für die Versicherungen und beratschlagt darüber, wie die beiden Kinder zukünftig miteinander auskommen können. Was als kooperatives Aufeinandertreffen zweier zivilisierter Paare beginnt, wird mehr und mehr zu einem Debakel, das schon bald nichts mehr mit dem eigentlichen Streitfall zu tun hat.<br
/> <span
id="more-2035"></span><br
/> <img
class="alignnone" title="Dani10" src="http://static.nerdtalk.de/uploads/Dani10.jpg" alt="" width="516" height="121" /></p><p>Irre beeindruckend, wie temporeich und dynamisch sich ein Gespräch über das Verhalten zweier Söhne entwickeln kann. Wie ein Wort das andere ergibt und es plötzlich nicht mehr darum geht, dass es unrecht ist, wenn pubertierende Jungen eine handgreifliche Auseinandersetzung haben. Zugleich den Erziehungsberechtigten aber der Wunsch, selber handgreiflich zu werden, auf der Stirn tätowiert steht.</p><p>Gerade zu Beginn, als sich die beiden Elternpaare noch sehr kultiviert geben, empfinde ich „meine Anwesenheit“ bei deren Konversation geradezu beklemmend und erdrückend. Das Gespräch wirkt so schrecklich aufgesetzt, aber ist wohl das, was man von zivilisierten Menschen in dieser Situation erwartet. Aber nach wenigen Minuten fällt die Contenance und ich sitze staunend mit offenem Mund dabei (=im Kinosessel) wie ein Wort ein anderes ergibt. Geschrei, Hysterie, Süffisanz, Abgeklärtheit, Provokation, Besänftigung, Feigheit, Direktheit … ALLE möglichen und unmöglich Emotionen werden ausgeladen. Brillant, wie überzeugend und intensiv die Darsteller die gesamte Palette des Gefühlsregenbogens verkörpern. Offen gestanden, bei John C. Reily war ich im Vorfeld einen Hauch skeptisch, aber er fügt sich nahtlos in das Können der Oscar-Preisträger Foster, Winslet, Waltz ein. Jodie Foster wird vom Gutmenschen zur hysterischen Faustschwingerin, die ikonengleiche Perlenkettenträgerin Winslet zum versoffenen „mir doch scheißegal“-Luder, John C. Reily hatte sowieso nie Bock auf den Mist…  und Waltz, ja Waltz, ist abgeklärt, nonchalant, provozierend, landa-esque. Kurz denke ich, dass ihm die Rolle auf dem Leib geschrieben ist. Aber das wäre nicht fair und würde ihm nicht gerecht. Er kann jede Rolle spielen als wäre sie extra auf ihn zugeschnitten. Er kann das. GROSSARTIG!</p><p>Überraschenderweise verliert der Film für mich auch durch die Synchro nix. Großes Lob also auch an die Synchronsprecher. Das kann nicht einfach gewesen sein, einer hysterischen Kate Winslet oder einer kreischenden Jodie Foster seine deutsche Stimme zu leihen.</p><p>Mir liegt am Herzen zu erwähnen, dass das ein Film für Erwachsene ist!</p><p>Ich denke, Menschen mit Lebens-, Liebes-, Leidenserfahrung können die Dynamik und Dramatik sowohl des gesagten als auch unausgesprochenen Wortes besser wertschätzen.</p><p>Seit den letzten Oscar-prämierten Filmen habe ich dieses Jahr nichts besseres gesehen.</p><p><img
src="http://www.nerdtalk.de/wp-content/uploads/Andy10.jpg" alt="Grafik" /></p><p>Wow! Einfach nur wow! Nun habe ich ja in meinem Leben schon viele Filme gesehen. Zugegeben: ich neige gerne zu sehr leidenschaftlichen Lobpreisungen, aber selten hat mich ein Film so in seinen Bann gezogen wie dieser hier. Dieser Film war für mich tatsächlich und im wahrsten Sinne des Wortes von der ersten bis zur letzten Szene unterhaltsam und spannend. Gerade letzteres ist bei einem Film, der – wenn auch nur halbwegs passend – gern in der Kategorie „Tragik-Komödie“ verortet wird, nicht alltäglich.</p><p>Von Beginn an liegt eine ganz besondere Spannung in der Luft. Da haben wir das eher gutmenschelnde, bodenständige Ehepaar (Jodie Foster / John C. Reilly), das stinknormalen Jobs nachgeht und darauf besteht, dass der Übeltäter aus dem Vorfall seine moralischen Lehren bekommt. Auf der anderen Seite das hochprofessionelle und offentlichtlich weitaus besser verdienende Ehepaar, bestehend aus einem erfolgreichen Anwalt (Christoph Waltz) und einer Investment-Bankerin (Kate Winslet), das dem Vorfall nicht zuviel Aufmerksamkeit beimessen will und die entstandenen Kosten aus der Portokasse bezahlt.</p><p>Die Dialoge sind wirklich meisterhaft und ergeben alles in allem ein perfektes, jederzeit nachvollziehbares „Ein-Wort-gibt-das-nächste“-Konstrukt, das nicht zuletzt durch die Untertöne lebt, die in vielen Fällen zwischen den Zeilen durchscheinen. Wie man aus dem recht simplen Vorfall so nach und nach Rückschlüsse auf die Persönlichkeiten der Elternpaare, ihre Ansichten zum Thema Gewalt, den Weltfrieden an sich und gar den Sinn und Zweck einer Ehe ziehen kann, ist phänomenal umgesetzt. Zudem Und gibt es hier tatsächlich mal einen Running Gag, der auch nach dem x-ten Mal noch richtig zündet.</p><p>Da es sich um ein verfilmtes Theaterstück handelt, das fast ausschließlich im Wohnzimmer des einen Paares spielt, benötigt man natürlich auch Darsteller, die einem Kammerspiel gewachsen sind. Alle vier Darsteller beweisen das für ihren Teil. Da hätten wir John C. Reilly, der mit seiner naiv-plumpen und doch liebenswerten Art an einen menschgewordenen Homer Simpson erinnert. Jodie Foster kommt im Lauf des Films auch richtig in Fahrt. Spätestens wenn ihr bei ihren Wutausbrüchen sogar die Adern auf der Stirn hervortreten, merkt man, dass sie eine echte Ausnahmeschauspielerin ist.</p><p>Für Kate Winslet würde meiner Meinung nach der Spruch passen, der häufig auf Schützenfesten und Betriebsfeiern zu hören ist: „Die fand ich nur besoffen richtig toll.“ Liegt sicherlich auch an ihrer Rolle als standesbewusste Geschäftsfrau, die nur schwerlich aus der Rolle fallen mag. Absolutes Highlight ist jedoch eindeutig Christoph Waltz, der Vorwürfe an sich abprallen lässt wie der Ostfriesennerz das Regenwasser. Und trotz hochkochender Emotionen auf beiden Seiten ist er es, der doch stets die Form wahrt und mit klitzekleinen Gesten doch den ganzen Kinosaal zum Lachen bringt. Hervorragend.</p><p>Wie schon erwähnt, habe ich mich nicht eine einzige Sekunde des Films gelangweilt, sondern war zu jeder Zeit immer nur gespannt wie sich die Kontrahenten gegenseitig Paroli bieten; vor allem auch, wie sich hier und da doch die Fronten verschieben. Denn auch wenn es anfangs Ehepaar gegen Ehepaar steht – im Lauf der Diskussion gibt es doch einige Szenen, in denen sich die Männer bzw. die Frauen gegen das jeweils andere Geschlecht verbünden. Und auch dadurch wird die Aussage des titelgebenden Gottes des Gemetzels bewiesen: gib den noch so zivilisierten Menschen einen Anlass zum Streit und sie verfallen wieder auf die niedersten Instinkte von Urmenschen.</p><p>Ein wenig Vorsicht ist geboten: der Film sollte schon explizit als „Komödie für Erwachsene“ angesehen werden, da es hier keinen Schenkelklopfer-Humor gibt, sondern der Film vielmehr seinen Reiz daraus gewinnt, die Persönlichkeiten und ihre Weltansichten millimetergenau zu sezieren. Es machte mir einen Heidenspaß zu sehen, wie herrlich manche Sätze missverstanden werden können – oder noch besser: wenn sie richtig verstanden werden und damit die nächste Bombe zum Platzen bringen. Eine Komödie mit Hintersinn, die zwar hier und da auch „normale Comedy“ mit verbaut („Ja, Walter?“), deren Humor aber sicherlich nicht in erster Linie auf niedere Instikte wie Schadenfreude und Slapstick-Humor anzielt.</p><p>Fazit: hier treffen hervorragende Darsteller (3 Oscar-Gewinner, 1 Oscar-Nominierter) auf eine dynamische Story, die so unterhaltsam in Szene gesetzt wurde, dass sogar der belanglos gefilmte Abspann noch für einen letzten richtig guten Lacher gut ist. Den könnte ich gleich glatt noch mal schauen.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.nerdtalk.de/2035-der-gott-des-gemetzels-filmkritik/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>2</slash:comments> </item> <item><title>30 Minuten oder weniger &#8211; Filmkritik</title><link>http://www.nerdtalk.de/2028-30-minuten-oder-weniger-filmkritik/</link> <comments>http://www.nerdtalk.de/2028-30-minuten-oder-weniger-filmkritik/#comments</comments> <pubDate>Sun, 27 Nov 2011 09:02:00 +0000</pubDate> <dc:creator>andreas</dc:creator> <category><![CDATA[Film]]></category> <category><![CDATA[Filmkritiken]]></category> <category><![CDATA[30 Minuten oder weniger]]></category> <category><![CDATA[Danny McBride]]></category> <category><![CDATA[Jesse Eisenberg]]></category> <category><![CDATA[Nick Swardson]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.nerdtalk.de/?p=2028</guid> <description><![CDATA[Dwayne (Danny McBride) möchte gerne von einem Latino-Killer seinen Vater töten lassen. Doch bekanntermaßen ist nicht mal der Tod umsonst und der Killer möchte für die Tat vorab 100.000 Dollar sehen. Jetzt heißt es: einen Dummen finden, der die Dorfbank überfällt. Gemeinsam mit seinem Kompagnon Travis (Nick Swardson) entführt er den Pizza-Ausfahrer Nick (Jesse Eisenberg), [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Dwayne (Danny McBride) möchte gerne von einem Latino-Killer seinen Vater töten lassen. Doch bekanntermaßen ist nicht mal der Tod umsonst und der Killer möchte für die Tat vorab 100.000 Dollar sehen. Jetzt heißt es: einen Dummen finden, der die Dorfbank überfällt. Gemeinsam mit seinem Kompagnon Travis (Nick Swardson) entführt er den Pizza-Ausfahrer Nick (Jesse Eisenberg), legt ihm eine Sprengstoffweste an und gibt ihm 10 Stunden Zeit, das Geld zu beschaffen. Als wenn Nick nicht schon genug Probleme hätte, denn gerade jetzt hat er sich mit seinem allerbesten Freund derbe zerstritten.</p><p><span
id="more-2028"></span><img
src="http://www.nerdtalk.de/wp-content/uploads/Andy2.jpg" alt="Grafik"><p>Wenn Nicks Aussage, er wäre nicht auf Facebook, sondern „unplugged“ schon der beste Lacher des Films ist (weil Darsteller Eisenberg in „<a
href="http://www.nerdtalk.de/1151-the-social-network-filmkritik/">Social Network</a>“ den Facebook-Gründer Mark Zuckerberg gespielt hat), sagt das viel über die Humorlosigkeit des Films aus. Die Gags sind zu jeder Zeit platt und auch die Handlung bietet keine Überraschungen. Nie wieder wird im Film so viel Spannung aufkommen wie in den ersten zwei Minuten. Da gibt’s eine tolle Verfolgungsjagd ohne Verfolger; es geht einfach nur um das rechtzeitige Liefern einer Pizza, das recht rasant und spritzig in Szene gesetzt wird.</p><p>Das war es dann aber auch schon mit amüsanter Spritzigkeit. Erschreckend wie wenig Schwung der Regisseur Ruben Fleischer von seiner Horror-Komödie „Zombieland“ (ebenfalls mit Jesse Eisenberg in der Hauptrolle) mit in diesen Film bringen konnte. Gerade nach dem durchaus unterhaltsamen Film aus 2009 hätte man von Fleischers nächstem Werk wirklich mehr erwarten können.</p><p>Die Darsteller sind bestenfalls Durchschnitt. Eisenberg als halbwegs cooles College-Boy-Opfer ist okay, seine Gegenspieler der Fraktion „Dumm und Dümmer“ passen sich ihren Rollen gut an und Best-Buddy Aziz Ansari kann auch nicht wirklich viel zur Stimmung beitragen. Selbst Quoten-Latino Michael Peña, der in den vergangenen 10 Jahren gefühlt in jedem Film den bösen Latino gespielt hat, fängt an, in dieser Rolle zu langweilen.</p><p>Trotz opulenter Sprengstoffweste fällt selbst der große Knalleffekt am Ende ziemlich mau aus. Da kann das erwartungsvolle Kinopublikum, das sich wieder einmal von einem locker-spritzigen Trailer getäuscht wähnt, schon kaum noch die Augen offen halten.</p><p>Merke: Komödien ohne Witz sind wie Supernasen ohne Mike und Thomas. Ein Film, um den man ruhig einen ganz großen Bogen machen sollte. Selbst bei einem DVD-Abend bräuchte man wohl schon viel Promille, um das Gezeigte halbwegs komisch zu finden.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.nerdtalk.de/2028-30-minuten-oder-weniger-filmkritik/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Gegengerade, 20359 St. Pauli &#8211; Filmkritik</title><link>http://www.nerdtalk.de/2024-gegengerade-20359-st-paulifilmkritik/</link> <comments>http://www.nerdtalk.de/2024-gegengerade-20359-st-paulifilmkritik/#comments</comments> <pubDate>Sat, 26 Nov 2011 16:39:25 +0000</pubDate> <dc:creator>andreas</dc:creator> <category><![CDATA[Film]]></category> <category><![CDATA[Filmkritiken]]></category> <category><![CDATA[Denis Moschitto]]></category> <category><![CDATA[Dominique Horwitz]]></category> <category><![CDATA[Fabian Busch]]></category> <category><![CDATA[Gegengerade]]></category> <category><![CDATA[Timo Jacobs]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.nerdtalk.de/?p=2024</guid> <description><![CDATA[Für Magnus (Timo Jacobs), Kowalski (Denis Moschitto) und Arne (Fabian Busch)steht ein großer Tag bevor: ihr Verein, der FC St. Pauli kämpft heute Nachmittag um den Einzug in die 1. Bundesliga. Doch kurz vor dem Anpfiff gerät Kowalski unter Verdacht, einer jener Vandalen zu sein, die nachts in Hamburg Autos anzünden. Neu-Hooligan Magnus nutzt die [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Für Magnus (Timo Jacobs), Kowalski (Denis Moschitto) und Arne (Fabian Busch)steht ein großer Tag bevor: ihr Verein, der FC St. Pauli kämpft heute Nachmittag um den Einzug in die 1. Bundesliga. Doch kurz vor dem Anpfiff gerät Kowalski unter Verdacht, einer jener Vandalen zu sein, die nachts in Hamburg Autos anzünden. Neu-Hooligan Magnus nutzt die freie Zeit vor dem Spiel, ein paar Faschos zu vertrimmen. Polizei-Ermittler Karl Stiller (Dominique Horwitz) gehen die Pauli-Fans schon lange gegen den Strich. Punktgenau zum großen Spiel will er mit einer Sondereinsatztruppe ein Exempel statuieren – mit tödlichem Ende.</p><p><span
id="more-2024"></span><img
src="http://static.nerdtalk.de/uploads/Andy3.jpg" alt="3 Sterne" /><p>Viele Köche verderben den Brei. Und hier sind wirklich erstklassige Köche am Werk. Die Besetzungsliste kann neben den bereits genannten auch noch mit Schauspielgrößen wie Moritz Bleibtreu, Wotan Wilke Möhring, Mario Adorf, Natalia Avelon, André Eisermann sowie Dschungel-Fee Katy Karrenbauer, Karate-Kid Claude-Oliver Rudolph und Porno-Queen Vivien Schmidt aufwarten. Ebenso überfrachtet wie die Besetzungsliste ist leider auch die Handlung.</p><p>Episodenhaft erhält der Zuschauer Einblicke in das Leben rund um den FC St. Pauli. So verquirlt der Film Themen wie Gentrifizierung, Autobrandstifterei, Fascho-Randale und skrupellose Immobilien-Investoren zu einem trägen Brei, der weder wirklich unterhält, noch echtes Interesse für die meist nur oberflächlich angerissenen Themen weckt.</p><p>Vor allem fehlt dem Film eine klare Linie. Arne beispielsweise hat die gesamte Saison über seine beiden Kumpel mit der Kamera verfolgt und will nun den großen Tag per Handkamera als Krönung seiner kleinen Privat-Doku filmen. Vom Ansatz her gut, leider geht so ein Erzählstrang im allgemeinen Wust ziemlich unter und wird nicht zu Ende erzählt. Ebenso der Grand Senior des deutschen Films: Mario Adorf. Er weckt zwar als kleiner Mann von der Straße, der sich mit zig Gelegenheitsjobs durch’s Leben schlägt, schnell Sympathien. Letztendlich bleibt die Historie seiner Figur aber komplett im Unklaren und man fragt sich vielmehr: „Wie schafft der Kerl die ganzen Jobs? Und eine eigene Kneipe hat er auch noch? Wie geht das denn?“. Hinzu kommt Claude-Oliver Rudolph, der als Kiez-Arzt samstags gern mal mitprügelt und somit eine spezielle Seite des Hooligantums zeigt. Recht so, aber abgesehen von einer chaotischen, uninspirierten Prügelszene dient er nur noch dazu, dass Pornostar Vivien Schmidt mal kurz ihre Brüste in die Kamera halten kann. In einem guten Film wäre eine solche Rolle komplett dem Filmschnitt zum Opfer gefallen.</p><p>Als kleines Sittengemälde funktioniert der Film so halbwegs. Hier passt das unausgegorene Storytelling sogar ganz gut zum allgemeinen Sujet. Was aber dann ganz und gar nicht ins Bild passen will, sind neben ein paar anderen Szenen vor allem die Auftritte von André Eisermann. Der darf nämlich frei heraus – wie der Pastor von der Kanzel &#8211; über das Fan-Sein und die Liebe zum eigenen Verein philosophieren (freundlich für „schwafeln“). Sinngemäße Sätze wie „Bei einem Tor entlädt sich die Anspannung zu einer alles mitreißenden Flut aus Freude, getragen von der Masse“ wollen so gar nicht zum Rest des Film passen. Vermutlich so gedacht – aber leider komplett humorfrei.</p><p>Was am Ende bleibt ist ein verwirrtes „Wie? Das war’s jetzt?“ gefolgt von einem heftigen „Perlen-vor-die-Säue“-Gefühl. Wotan Wilke Möhring – meiner Meinung nach einer der wirklich großen Schauspieler seiner Generation – hat vielleicht 15 Sekunden Screentime. Vermutlich wurden viele der Stars mit einem Satz wie „Wir machen da einen Film über die Fans vom FC St. Pauli und wollen dem Verein ein Denkmal setzen“ geködert. Wirklich zufrieden können sie mit dem Endergebnis nicht sein. Einzig Moritz Bleibtreu überzeugt in seinen wenigen Minuten als skrupelloser Immobilien-Hai und auch Mario Adorf gibt seiner Figur in der wenigen Zeit, die ihm bleibt erstaunlich viel Tiefe.</p><p>Alles in allem ein Film wie Knäckebrot: knuspert lustig, macht aber nicht satt.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.nerdtalk.de/2024-gegengerade-20359-st-paulifilmkritik/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Maria Simon</title><link>http://www.nerdtalk.de/2022-maria-simon/</link> <comments>http://www.nerdtalk.de/2022-maria-simon/#comments</comments> <pubDate>Wed, 23 Nov 2011 16:18:41 +0000</pubDate> <dc:creator>andreas</dc:creator> <category><![CDATA[Film]]></category> <category><![CDATA[Kolumne]]></category> <category><![CDATA[TV-Tipps]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.nerdtalk.de/2022-maria-simon/</guid> <description><![CDATA[Ich habe mich verliebt! In das mitreißende Schauspiel von Maria Simon. Eigentlich sagt der Tweet ja schon alles, aber es lässt mir keine Ruhe. Diese Frau ist es wert, dass ich über sie ruhig noch ein paar mehr Zeilen verliere. Maria Simon ist eine Frau für’s Fernsehen. Kinotechnisch war sie meines Wissens nur in „Good [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mich verliebt! In das mitreißende Schauspiel von <a
href="http://www.imdb.com/name/nm0800314/" target="_blank">Maria Simon</a>.</p><p><a
href="http://static.nerdtalk.de/uploads/2011/11/Tweet_Maria_Simon.jpg"><img
style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;" title="Tweet_Maria_Simon" src="http://static.nerdtalk.de/uploads/2011/11/Tweet_Maria_Simon_thumb.jpg" alt="Tweet_Maria_Simon" width="504" height="196" border="0" /></a></p><p>Eigentlich sagt der Tweet ja schon alles, aber es lässt mir keine Ruhe. Diese Frau ist es wert, dass ich über sie ruhig noch ein paar mehr Zeilen verliere.</p><p><span
id="more-2022"></span></p><p>Maria Simon ist eine Frau für’s Fernsehen. Kinotechnisch war sie meines Wissens nur in „Good Bye Lenin!“ und „Die Gräfin“ (an der Seite von Julie Delpy und William Hurt) zu sehen. Dafür sorgt sie auf der Mattscheibe dafür, dass sich die Ferres und Neugebauers unseres Landes ganz warm anziehen müssen.</p><p>Zum einen ermittelt sie seit nunmehr zwei Folgen im Leipziger „Polizeiruf 110“ und gibt dort die etwas verschlossene Kommissarin, die aber durchaus auch mal Herz zeigen kann. Das sind zumindest die Polizeiruf-Folgen, auf die ich mich am meisten freue. Richtig in Erinnerung bleiben aber ihre herausragenden Leistungen in Fernsehfilmen.</p><p>Beispiel: „<a
href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/bilderserie/1268196/Kongo?bildIndex=1#/beitrag/bilderserie/1268196/Kongo" target="_blank">Kongo</a>“, hier ermittelt sie als Feldjägerin vor Ort in Afrika, nachdem ein Soldat durch einen Unfall mit Dienstwaffen ums Leben gekommen ist. Besonders sehenswert machte den Film für mich vor allem die Tatsache, dass die „Frau in der Männertruppe“ zwar thematisiert wird, aber sich nicht alles um das Mann-Frau-Ding dreht. Auf Widerstand trifft sie nicht vor allem, weil sie eine von nur wenigen Frauen im Männer-Camp ist, sondern weil sie die unbeliebte interne Ermittlerin ist, die vor Ort die gewachsenen Hierarchie-Strukturen unter die Lupe nimmt. Dass der Widerstand trotzt harter Schale dennoch ordentlich an ihr nagt, stellt Simon beeindruckend dar.</p><p>Eigentlicher Grund für diesen Beitrag aber ist ihre Rolle der Johanna in „<a
href="http://www.imdb.de/title/tt1810596/" target="_blank">Es war einer von uns</a>“. Der TV-Film wurde bereits auf mehreren Festivals bejubelt, Maria Simon hat für ihre darstellerische Leistung (zu recht!) den <a
href="http://regieverband.de/de_DE/magazine/145727/index" target="_blank">Regiepreis METROPOLIS für die beste weibliche Darstellerin</a> erhalten und ist für den Deutschen Fernsehpreis nominiert. In dem Film spielt sie eine junge Frau, die gemeinsam mit ihrer Freundesclique ausgelassen in deren Wohnung feiert. Als sich zum Ende hin alle nach und nach auf den Weg nach Hause machen, fährt sie volltrunken mit ihrem Fahrrad allein durch die Hamburger Nacht – bis zum Filmriss. Später wacht sie in einem kleinen Waldstück nahe dem Elbstrand auf und muss feststellen, dass sie offensichtlich vergewaltigt wurde. Die Untersuchung ihres Blutes durch die Polizei kommt zu dem Schluss, dass Johanna auf der Party Liquid-Extasy ins Glas gemischt wurde. Somit steht fest: der Vergewaltiger ist mit großer Sicherheit im eigenen Freundeskreis zu suchen. Was für ein heftiges Thema, was für ein heftiger Film. Wenn man den Hintergrundberichten trauen darf (beim ZDF gehe ich mal fest davon aus), dann ist es keine Seltenheit, dass der Vergewaltiger im eigenen Bekanntenkreis zu finden ist. Ebenso wird von einer bemerkenswerten Zunahme von Missbrauchsdelikten in Zusammenhang mit Liquid-Extasy in den vergangenen Jahren berichtet. Ein Thema also, das pressiert. Gerade der TV-Film ist mit seinen zumeist Millionen Zuschauern das probate Mittel, die Thematik in den Fokus der Öffentlichkeit zu bringen.</p><p>Durch verschiedene Filme rund um das Thema Vergewaltigung kann sich inzwischen wohl so jeder halbwegs vorstellen, was für ein Trauma die Opfer durchleiden müssen. Sowohl körperlich als noch viel mehr seelisch. Dieser Film hier stößt nun in eine neue Dimension vor, die – so unvorstellbar es anfangs klingt – noch viel mehr die Hölle sein muss als die Vergewaltigung durch einen Unbekannten. Denn was ist denn, wenn mehrere Freunde der Tat verdächtigt werden müssen? Genau das arbeitet der Film hervorragend heraus. Dass sich das Opfer mehr und mehr zurückzieht, den Kontakt zum engsten Freundeskreis abbricht. Dass sich irgendwann die Freunde gegen das Opfer stellen, weil sie es leid sind, allesamt unter Generalverdacht gestellt zu werden. Und plötzlich wird das Opfer noch einmal zum Opfer, nur weil es kein Vertrauen mehr aufbringen kann. Der Film zeigt sehr eindringlich wie sehr die Frage nach dem Täter das Leben des Opfers immer mehr und mehr zerfrisst und ihm droht, jegliche Grundlage zu rauben. Ein Leben ohne ein gewisses Grundvertrauen ist kein Leben mehr.</p><p>Und hier kommt Maria Simon ins Spiel. Sie versteht es in diesem Film wirklich bis in die hinterletzte Ecke perfekt, das seelische Chaos, das in ihre brodelt, gelungen darzustellen. Es sind ihre Blicke, ihre brüchige Stimme, und auch das Aussehen, das sie in ihrer Rolle so glaubwürdig macht. In den ersten Szenen ist sie eine, die sich in ihrem Freundeskreis wohl fühlt. Eine offene junge Frau, die das blühende Leben zu sein scheint. Später dann, von Zweifeln und Ängsten zerfressen sieht man sie total heruntergekommen, mit fettig-strähnigen Haaren und tiefen Augenringen. Simon zeigt den seelischen und körperlichen Zerfall einer einst so attraktiven Frau mustergültig. Vor allem der häufige Wechsel zwischen sensibler Frau und knallharter Ermittlerin hat mir durch sein teils nur andeutungsweises Minenspiel sehr imponiert. An ein, zwei Stellen hatte ich wirklich Tränen in den Augen. Nicht nur, weil die Geschichte so herzzerreißend ist, sondern eben auch weil Maria Simon diese gebrochene, aber dennoch für sich selbst kämpfende Frau so bravourös darstellt. Im wahrsten Sinne des Wortes „mitreißend“.</p><p>Also: auch wenn der Film sicherlich harter Tobak ist und auch wenn so mancher unter Euch vielleicht eine gewisse Abneigung gegen Fernsehfilme hat. Tut Euch selbst einen Gefallen und <a
href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1497598/Es-war-einer-von-uns?bc=sts;suc&amp;flash=off" target="_blank">guckt Euch diesen Film an</a> (abrufbar bis 29.11.2011). Es lohnt sich wirklich!</p><p><iframe
width="500" height="281" src="http://www.youtube.com/embed/Tizc_dKoaqs?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.nerdtalk.de/2022-maria-simon/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>5</slash:comments> </item> </channel> </rss>
