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Filmkritik “G-Force”

Filmkritik “G-Force”

Inhalt:
Darwin, Blaster und Suarez führen gefährliche Geheimaktionen aus, leben aber versteckt in einem Labor des FBI. Denn: Sie sind Meerschweinchen. Mit Koordinator Speckles, einem Maulwurf, und Stubenfliege Mooch decken die Drei einen Riesenskandal auf: Saber Industries, renomierter Hersteller von Küchengeräten, stattete alle Küchengeräte mit einem Spezialchip aus, der dem Unternehmen helfen soll, die Weltherrschaft zu übernehmen. Die G-Force-Truppe treten erstmalig aus dem Schatten ihrer Geheimidentität heraus und erbittet Hilfe vom FBI. Anstatt aber dies zu erhalten, plant das FBI die G-Force aufzulösen.
Also machen sich die fünf Tiere selbst auf den Weg, die Welt zu retten – und die Zeit rennt ihnen weg.

philkritik-thumb.jpgPhil Kritik:
Vier Meerschweinchen, die die Welt retten sollen? Ich war mir der Sache nicht so sicher.
Als ich aber den ersten 3D-Trailer gesehen habe, hat mich der Film gepackt und ich wusste: G-Force wird trotz Kindchenschema geschaut.

Den Film zeichnet besonders eine ganz besondere Darstellungsart aus: Der Film füllt nicht die gesamte Leinwand aus, stattdessen ist darum ein durchaus dicker schwarzer Streifen. Den Sinn dessen merkt man, wenn Wassertropfen, Funken oder auch mal ein Seil in diesen Rahmen reinreichen: Da nur besondere Elemente den schwarzen Rahmen durchbrechen und der Rest der Story im normalen Bildbereich stattfindet, sorgen die “Rahmen-Elemente” für einen wahren 3D-Effekt, es scheint, als ob Funken, Wasser oder Anderes in den Zuschauerraum hineinfliegt.
Für mich als einer, der 3D-Filme nur in der Tiefe sieht, aber nie Effekte in den Raum hinein, durchaus eine schöne Umsetzung, die ihren Sinn nicht verfehlt.

Die Story ist erwartet flach und vorausschaubar, dennoch kann der Film zumindest an einzwei Stellen zumindest ein verwundertes Augenhochziehen verursachen. Unerwartet actionreich geht es bereits ins Rennen und der Film hält ziemlich lang seine Action, flacht zur Mitte ab, um dann am Ende noch einmal richtig Fahrt aufzunehmen. “G-Force” ist ein Projekt, das zeigen möchte, was heutzutage alles mit 3D möglich ist, entsprechend viele Situationen gibt es mit Elementen, die schillernd, krachend oder funkelnd auf die Kamera und in den Zuschauerraum zuzurasen scheinen.
Trotzdem ist die Idee von vier Geheimagenten in Form von Meerschweinchen ganz annehmbar umgesetzt und es macht Spaß, den Film zu sehen. Die Sprüche können teilweise belustigen, die Charaktere sind zwar nicht besonders charaktertief ausgearbeitet und doch irgendwie auf ihre Art lustigknuffig.

Für einen 3D-Realfilm macht der Film wirklich Spaß, ist aber wohl für Kinder unter 12 aufgrund der hohen Dichte an schnellen Schnitten, vielen Explosionen und nicht disneygewohnter Kindchenstory nicht zu empfehlen. Für einen netten Nachmittag der Größeren, die auch mal 3D erleben möchten, ist der Film aber durchaus mal einen Besuch wert.

Durchschnittliche Bewertung von "“GForce”" bei 1 Bewertung: 6/10 Sternchen

Geschrieben von am 07. November 2009 unter Film, Filmkritiken || keine Kommentare

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