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Filmkritik “I love you, Beth Cooper”

Filmkritik “I love you, Beth Cooper”

Inhalt:
Abschlussfeier des Colleges, alle Augen sind auf Abschlussschüler Denis gerichtet, der nun die Schülerrede halten wird. Doch, einmal da oben, wittert Denis die Chance und gesteht Beth Cooper seine Liebe.
Die kräftig umworbene junge Frau findet dies anfangs nur peinlich. Abends will sie zu dem neuen Deppen des Jahrgangs zur Abschlussparty. Aber mit seiner tollpatischigen Art geht alles schief. Beth fasst einen Entschluss: Sie und ihre Freundinnen zeigen Denis samt Kumpel mal, was man wirklich alles in einer Nacht erleben kann…

philkritik-thumb.jpgPhil Kritik:
Der Film ist wahrlich kein Meisterwerk: Er spielt gern mit den ganzen flaschen Fäkalwitzen, die man schon zig Mal vorher gesehen hat. Die Geschichte ist ziemlich vorausschaubar und die Charaktere derart überstilisiert, dass all das ausschließlich fernab jeglicher Realität stattfinden kann.
Und doch hatte der Film seine kleinen Feinheiten, die ihn vor dem Totalausfall retten.

So ist es der Hauptdarsteller selber, der mit seiner von Natur gegebenen Hässlichkeit und besonders seiner Nase hervorsticht. Seine Rolle als absoluten minderbemittelten Nerd bringt er dem Film entsprechend gut auf die Leinwand und hebt sich damit auch über Kuhmist und Kondomwitze hinweg. Seine absolute Unerfahrenheit mit dem weiblichen Geschlecht, gegen die selbst erfahrener ist, sorgt für manchen Lacher und, ja doch, Sympathien. Hinzu kommen manch skurrile Szenen, man denke nur an den Kampf der Handtücher, die viel von Star Wars hatte. Auch die Idee hinter den Fähigkeiten des Siegers des Kampfes sei in diesem Atemzug erwähnt.
Störend ist der gesamte Schwenk über die Homosexualität von Denis’ Freund, denn die Diskussionen bringen die Story kein bisschen voran, geschweige denn sorgen sie für einen Wandel im Freund. Diesen Teil hätte man komplett außen vor lassen können.

In der Summe kann der Film weder wahrlich überzeugen, aber absoluter Mist war er auch nicht. Für seine hochstilisierten Figuren war der Film ein Stück zu ernsthaft, für ein Drama zu kitschig.
Aber mit einigen lustigen Ideen und einem Hauptdarsteller, der selten besser in seine Rolle gepasst hat, ist der Film zumindest wert, mal im Free-TV gesehen zu werden.

Durchschnittliche Bewertung von "“I love you, Beth Cooper”" bei 1 Bewertung: 5/10 Sternchen

Geschrieben von am 23. Oktober 2009 unter Film, Filmkritiken || keine Kommentare

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