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Filmkritik “Pandorum”

Filmkritik “Pandorum”

Inhalt:
Die Astronauten Payton und Bower wachen nach sehr langer Zeit aus dem programmierten Tiefschlaf auf und finden die Räumlichkeiten des Raumschiffs verwahrlost vor. Von anderen Crewmitgliedern keine Spur. Der Zugang zur Brücke des Schiffs ist blockiert. Während Payton im „Aufwachraum“ die Stellung hält, macht sich Bower auf, um in dem gigantisch großen Raumschiff einen Weg zur Brücke oder der Energieversorgung zu finden. Dass auf dem Schiff ganz und gar nichts mehr so ist, wie es sein sollte, merkt er früher als ihm lieb ist…

andykritik.jpgAndys Kritik:
Meine Erwartungen an den Film waren nach ersten Kritiken doch recht verhalten. Umso überraschter war ich, dass „Pandorum“ mich von Anfang bis Ende sehr fesseln konnte. Die Mischung fand ich zumindest ganz gut gelungen. Während Payton auf der Brücke für die psychische Komponente zuständig war (Gedanken um das Alleinsein auf dem Schiff und an den Weltraumkoller namens Pandorum), sorgte Bower eindeutig für den physischen Anteil. Da der Film vor allem von dem Unwissen lebt, das der Zuschauer mit den Hauptdarstellern teilt, verbieten sich hier natürlich echte Spoiler. Nur soviel: man könnte Pandorum als eine recht gelungene Mischung aus „Resident Evil“, „Alien“ und einem Hauch „2001 – Odyssee im Weltraum“ bezeichnen. Nur wie es bei solchen Mischungen leider häufig der Fall ist: wer viel Altbekanntes aufköchelt, gibt selten viele neue Impulse hinzu. Kurzum: die Neuerfindung des Science-Fiction-Films bleibt aus.

Dennoch: die düstere Stimmung auf dem Raumschiff, das bruchstückhafte Erringen von Informationen, das langsam ein komplettes Bild ergibt, hat mir viel Spaß gemacht. Einige Zuschauer kritisieren, dass zu früh zu klar wird, in welche Richtung der Handlungs-Hase hoppelt. Dieses Urteil kann ich nur bedingt teilen. Auch wenn relativ schnell klar ist, wie sich der Film entwickelt, kann er den relativ hohen Spannungs-Level doch überraschend gut halten.

Ein ganz besonderes Highlight hielt der Film zumindest für mich auch noch bereit: die Sächsin Antje Traue sorgte als Biologin Nadia bei mir für viel Wärme ums Herz, vor allem auch durch ihre fantastische (eigene?) Synchronstimme. Da vergesse ich sogar fast schon Milla „Resident Evil“ Jovovich. Frau Traue sollte ich zukünftig im Auge behalten… (Testosteron-Content Ende)

Alles in allem ist „Pandorum“ ein Film, der dank seiner düsteren Atmosphäre durchaus einen Kinobesuch wert ist, eine DVD-Ausleihe eh allemal.

Durchschnittliche Bewertung von "“Pandorum”" bei 1 Bewertung: 8/10 Sternchen

Geschrieben von am 09. Oktober 2009 unter Film, Filmkritiken || 1 Kommentar

Ein Kommentar

  1. [...] Der letzte wirklich innovative Film für das Massenpublikum war sicherlich „Saw“, „Pandorum“ blieb einige wirklich schöne neue Ideen schuldig und Filme wie „So finster die Nacht“ [...]

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