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Trailershow: Prometheus, Dark Shadows, Battleship, Turn Me On Dammit!, Chernobyl Diaries

Geschrieben von am unter Featured, Trailer || 3 Kommentare

Prometheus (3D)

Nicht schlecht gemacht, auch wenn mich die Raumschiffe und die ganzen HUDs stark an Avatar erinnern. So wirklich was neues wird leider nicht mehr “erfunden”. Mich wird der Film wahrscheinlich als Besucher zu sehen bekommen. Daumen hoch für nette Sci-Fi Unterhaltung.

Dark Shadows

Ein typischer Tim Burton! Entweder man liebt die Filme oder man leibt sie nicht. Ich finde die Art und Weise von Burton nicht schlecht und hier hat er auch wieder eine lustig-überdrehte Geschichte zusammen gestellt, die gepflegt im Kino angesehen werden wird. Wie steht ihr zu Tim Burton? Liebe oder Haß?

Battleship

Sieht aus wie Transformers, kommt von der selben Firma, soll aber etwas ganz anderes sein? Irgendwie nicht. Sieht nicht nur so aus, sondern fühlt sich auch so an, wie eine Kopie. Auch wenn das ein oder andere Gesicht vorhanden ist, nicht undbedingt der Hit des Jahres.

Turn Me On, Dammit!

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Ein Beitrag aus Norwegen und ein Trailer zum hören! Ganz recht, zum hören, denn es ist ein wunderschöner Soundtrack hinterlegt, der wirklich gut gewählt ist. Anspruchsvolle Comming-of-Age Komödie.

Chernobyl Diaries

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Abenteuerurlaub mal anders. Erst habe ich gedacht, was das hier soll, doch dann stellte sich heraus, das es sich um einen Horrorfilm handelt. Endlich mal wieder, gabs schon länger nicht mehr. Ich finde ja schon alleine die Ruinen gruselig. Netter Film, auf den ich mich schon freue.

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3 Kommentare

  1. reptile sagt:

    Prometheus ist wirklich episch. Endlich wieder Scifi für Erwachsene von Ridley Scott, der das Genre mit ALIEN ja stark geprägt hat.

  2. Teo sagt:

    Bei Prometheus wird der Vergleich mit Alien sehr interessant werden. Der lebt ja von seiner dichten Atmosphäre (ähnlich wie Blade Runner) und ich bin gespannt, ob Ridley Scott so einen Stunt nochmal hinbekommt. Ausserdem freue ich mich auf Noomi Rapace, die ich in der Millennium Trilogie grandios fand.

    Bei Dark Shadows bin ich mir nicht ganz sicher. Habe am Wochenende nochmal Edward mit den Scherenhänden geguckt und wenn man sich den Dark Shadows-Trailer ansieht, fallen einem sofort einige Parallelen zwischen den beiden Filmen auf. Das ganze Setting wirkt sehr ähnlich. Edward mit den Scherenhänden finde ich wirklich großartig, aber wenn Burton den gleichen Aufguss noch einmal serviert, wird das Ganze schon deutlich weniger originell. Daher hoffe ich, dass es genügend neue Elemente und auch mal andere Perspektiven gibt.

    Alles, was sich zu Battleship sagen lässt, habe ich vor ein paar Tagen in diesem Tweet zusammengefasst: https://twitter.com/#!/HerrvonSpeck/status/180593625825153025

    Chernobyl Diaries sieht aus wie The Hills Have Eyes + Hostel, vielleicht mit weniger Splatter und Ekel. Wird evtl mal auf DVD geguckt.

  3. MOK sagt:

    Lt. Ridley Scott soll Prometheusm NICHT das Prequel zur Alienreihe sein. Dennoch wird es als ein solches von vielen Fans aufgefasst. Meiner Meinung nach hat Scott beizeiten erkannt, dass er da weitab vom Ziel entfernt landet und rettete sich in die Behauptung eines “eigenständigen Neuanfangs”. Siehe hierzu gerne das SPON Interview vom 15.01.2011

    Für mich Fan der Alienreihe ist der Film eine klare Fehlleistung. Die Chance an den (ungewollten) Anschluss an den eigentlichen, ersten Teil wird gleich am Anfang verpasst. Und auch wenn PROMETHEUS als eigenständiger Film (von einem “Werk” zu sprechen ist sicherlich zu hoch gegriffen) verstanden sein will, so lässt sich das unterschwellige und vielleicht ursprünglich doch gewollte Prequel nicht vollkommen wegdiskutieren.

    Wir haben den Film nun auch gestern in der Sneak gesehen und waren durchweg enttäuscht. Zu groß sind die Logik- und leider auch Continuitylücken, zu schwach die Ensembleleistungen und zu offensichtlich wurden herausstechende Charaktereigenschaften einzelner Protagonisten aus dem ersten Alien Film gekupfert. Sei es der eigensinnige Captain, der der charismatischere Bruder von Cpt. Dalles sein sollte/könnte oder aber einige Mitglieder der Crew, denen es in erster Linie ums Geldverdienen geht. Hier wären dann Brett bzw. Parker Seelenverwandte vom Geologen Fifield. War Noomi Rapace in der kongenialen ersten Millenium Verfilmung der Stig Larsson Thriller durch ihre geniale Andersartigkeit der einsame und doch sehr spannende Part der Story, so verpasst sie hier in meinen Augen vollkommen den Anschluss an ihre bisherigen Leistungen. Auf langweilig und hässlich geschminkt, mit überirdischen postoperativen Selbstheilungsfähigkeiten ausgerüstet und im ScyFi Thema hoffnungslos fehlbesetzt, nerft sie mich bereits ab der der zweiten Szene in der Höhle und steigert sich sich -wohl gelangweilt- bis zum Finale in keinster Weise. Vielleicht hat Scott hier unbedingt eine weibliche Heldin besetzen wollen, die Miss Weaver -einer wirklichen Ikone- irgendwie nachfolgen sollte; doch das Ziel wurde IMHO weit verpasst. Unambitioniert und Uninspiriert sind die hier sich mir aufdrängenden Adjektive.

    Ich glaube zudem nicht, dass die Menschheit bis zum Ende des 21. Jahrhundert sämtliche technischen Herausforderungen gelöst hat, um in nur knapp mehr als zwei Jahren ein mehrere Lichtjahre entferntes Sonnensystem anzufliegen. Ausserdem wundert mich, dass das Raumschiff doch so sauber und organisiert dasteht, der Cpt. und seine Crew jedoch im Gammellook, pickelig und ungewaschen herumlaufen. Ist das auch eine Anlehnung an die Crew der Nostromo, die jedoch auch auf einem echten “Arbeiterschiff” haust; dreckig und verwohnt? Die Siedler des zweiten Teils auf dem Mond finden zudem keine weiteren Hügel bzw. Raumschiffe. Ausserdem heisst der besiedelte Mond/Planet dort LV-426 und nicht wie in Prometheus LV-223 – doch das alles nur nebenbei.

    Mein Fazit: Als eigenständiger Film ist Prometheus maximal als “nett” einzustufen und sicherlich keinen zweiten Kinobesuch wert – als (natürlich nicht beabsichtigtes) Prequel der Alienreihe jedoch ein totaler Flop und insgesamt in Betrachtung und Einwertung der eingesetzten Mittel sogar eine absolute Niete. So zeigt sich, dass Scotts erstes Alien Werk wirklich, wirklich eine sensationell gute und ideenreiche Leistung im Zusammenspiel von Drehbuch, Regie, Kamera, Ausstattung und traumhaft guter Besetzung war. Doch leider lässt sich so etwas nicht nach Belieben widerholen. Wenn Scott dies als Lehre aus der Geschichte ziehen kann, gut. Falls nicht, findet der nächste Alienausflug ohne mich statt.

    Für die bunten Farben, die relativ lippensynchrone Eindeutschung und das weniger hübsche und doch funktionalrealistische Raumschiff und der CGI gibts drei Eimer säurehaltiges Blut. Einen weiteren halben Eimer gibts für Charlize Theron, die wie immer für einen WOW-Effekt sorgt und sogar eine sehr gekonnt beiläufige und humorvolle Note zum eigentlich androgyn angelegten Charakter beisteuert (in zehn Minuten bei mir…) *LOL

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