Nerdtalk Episode 96

March 26, 2009 by phil · 6 Comments
Filed under: Film, Kritik, Nerdtalk, Podcast, Shorties, Web, news, trailer, tv 

Back in the studios, aber schon wieder eine Sonderfolge. Eigentlich ist der Inhalt der selbe wie immer und dann auch wieder nicht.
Mystische Worte? Oh ja, lasst euch bei der Folge überraschen, die Hannoverschen Fußballfans allein beim Anblick das Herz öffnet.

Viel Spaß beim Hören :)

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Nerdtalk Episode 95

March 19, 2009 by phil · 3 Comments
Filed under: Film, Nerdtalk, Podcast, trailer 

Endlich mal wieder eine Aufnahme unterwegs.
Und hinzu kommt, dass wir ausnahmsweise mal schneiden mussten. Und ihr seid live dabei.
Heute leider ohne Timeline… Aber sie ist nicht abgeschafft.

Viel Spaß beim Hören :)

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Filmkritiken – Condensed

March 18, 2009 by andreas · Leave a Comment
Filed under: Film, Kritik 

Leute, der Punkt ist erreicht: ich gucke zu viele Filme. Entweder das, oder meine Lust, für jeden Film eine ausführliche Kritik zu schreiben, hat mich temporär mal verlassen. Auf jeden Fall gibt es für die inzwischen sechs Filme, die ich in den letzten fünf Tagen gesehen habe hier nur eine kurze Kritik von mir. Kurz, knapp, ab ins Kino, zack, zack!

Der Ja-Sager

Ich war überrascht wie gut mir diese Komödie mit Jim Carrey gefallen hat. Obwohl ich ohne Begleitung im Kino war und insgesamt in der frühen Nachmittagsvorstellung nur gut 20 Leutchen saßen, habe ich den Film ziemlich „abgefeiert“. Von Beginn an war Carrey sympathisch, feuerte gleich zu Beginn einige Lachsalven ab, unterhielt mich dann gut mit einer nicht zu sehr in den Vordergrund drängenden Love-Story und seiner – zugegeben sehr platten und offensichtlichen – Botschaft „Sag ja zum Leben!“. Kein Film für die Ewigkeit, aber für einen lustigen DVD-Abend mit nur leichter Unterhaltung gut geeignet.

Rating: ★★★★★★★☆☆☆

Der Rosarote Panther 2

Eigentlich ist jedes Wort über diesen Film zuviel. Ein absoluter Totalausfall. Nicht ein einziges mal konnten meine Begleitung und ich lachen. Und ich habe selbst bei „Vorbilder“ hier und da gelacht… Kann sein, dass viele Wortspiele in der deutschen Übersetzung über die Wupper gegangen sind, aber hier hat wirklich kein Gag gezündet. Einzig die Kinder im Vorschulalter schienen halbwegs ihren Spaß zu haben. Ich habe ja nun wirklich schon so einiges im Kino gesehen, aber ich glaube hier habe ich mich erstmals bei einer Komödie über die verschenkte Lebenszeit geärgert.

Rating: ☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆

Hilde

Hildegard Knef war eine streitbare Künstlerin, mit der zu Lebzeiten nicht jeder warm geworden ist. Auch ich habe mich bisher nie mit ihr als Person oder ihrem Werk groß auseinander gesetzt. Und dennoch hat mir der Film sehr gut gefallen. Heike Makatsch setzt hier ihrem bisherigen schauspielerischen Schaffen die Krone auf, gibt sie die Knef doch sehr authentisch. Vor allem die Sprechstimme hat mich schwer begeistert, da Makatsch tatsächlich diesen leicht maskulinen Ton trifft, der die Knef so unverwechselbar macht. Wer Angst hat mit dem Film ein Quasi-Musical zu sehen: gesungene Lieder kommen in dem Film nur sehr selten vor, insgesamt vielleicht drei Stück. Den Schwerpunkt legt der Film zum einen auf die starke Persönlichkeit der Knef, die wohl wie kaum eine andere einem Stehaufmännchen glich. Zum anderen wird die Akzeptanz des deutschen Publikums thematisiert, das sie zuerst feierte und nach „Die Sünderin“ verstoßen hat. Hier und da eine kleine Länge lässt sich gut verschmerzen. Sicherlich kein Pflichtfilm, aber wer sich eine gute Biographie eines deutschen Nachkriegs-Stars ansehen will, der bekommt hier eine gute Alternative.

Rating: ★★★★★★★☆☆☆

96 Hours

Viele Kritiker loben „96 Hours“ als einen der besten Action-Filme der letzten Jahre. Ich kann nur zustimmen. Liam Neeson gibt in seiner abgewetzten Lederjacke und mit Leidensmiene einen guten Ex-Agenten ab, der sich durch die Unterwelt kämpft, um seine entführte Tochter zu finden. Die gezeigte Action ist in weiten Teilen – so man das denn so nennen mag – „realistisch“. Doch in einigen Szenen wird dann in bestern Luc-Besson-Manier doch ein wenig zu sehr auf die Tube gedrückt. Wenn Neeson sich im Nahkampf zeitgleich gegen fünf Gegner behaupten kann, denkt man schon: „Es hätten auch zwei, drei Gegner weniger getan.“ Gerade in diesen „Massen-Kampfszenen“ verliert der Film oft seinen Hang zum Realismus. Nichtsdestotrotz legt der Film ein gutes Erzähltempo vor, so dass dem Zuschauer zu keiner Minute langweilig wird. So müssen gute Action-Thriller aussehen!

Rating: ★★★★★★★★★☆

The Watchmen

Als Comic-Unerfahrerner ging ich unvoreingenommen in den Film und wurde nicht enttäuscht. Zach Snyder hat mit „The Watchmen“ eine umfangreiche Comic-Verfilmung erschaffen, die im Gegensatz zu vielen anderen mit viel Hintergrundwissen und Tiefgang aufwarten kann. Im Mittelpunkt steht natürlich der Kampf von Gut gegen Böse, doch im Gegensatz zu anderen Vertretern des Genres, sind hier auch mal die Guten böse und haben ihre menschlichen Schwächen. Brachiale Action weicht erfreulich weit in den Hintergrund, wird aber trotzdem perfekt in Szene gesetzt. Mit gut drei Stunden ist die Verfilmung für meinen Geschmack fast ein wenig zu lang geraten – und wirkt trotzdem noch an einigen Stellen arg verkürzt. Kein Wunder: der Director’s Cut geht über vier Stunden. Vielleicht hätte sich eine Aufsplittung in zwei Filme eher angeboten, ähnlich wie bei „Herr der Ringe“. Ein erster Teil, der zeigt wie die Watchmen entstehen und letztlich verboten werden; und ein zweiter Teil, der sich mit dem aktuellen Geschehen beschäftigt. Egal: sehenswert ist der Film auf jeden Fall. Nicht nur in der Anfangs-Sequenz, in der auf ein Apartment mit der Nummer „3001“ gezoomt wird, ist erkennbar, dass der Regisseur auch für „300“ verantwortlich zeichnet. Snyder bedient sich wieder bei den Filmtechniken, die auch schon „300“ zu einem brachialen Augenschmaus gemacht haben. Vor allem der Vorspann ist allererste Güte. Dass mir natürlich besonders gefallen hat, die Hendrix-Version von Bob Dylans „All Along The Watchtower“ mal aus den fetten Kinoboxen zu hören, ist klar…

Rating: ★★★★★★★★☆☆

Slumdog Millionär

Ein Film, der schwer in knappe Sätze zu fassen ist. Zwar mag es ein wenig pathetisch klingen, aber ich hatte bei dem Film sehr stark das Gefühl, tief in die Seele Indiens blicken zu können. Regisseur Danny Boyle schafft es mit vielen kleinen Kameraeinstellungen, ein Gefühl für die Kultur und die Lebenswirklichkeit in Indien zu vermitteln. Allein die erste Szene, eine wilde Verfolgungsjagd durch die Slums von Mumbay, strotzt nur so von kleinen Bildern, die einen Eindruck des Straßenlebens in Indien geben. Blinde Bettler, herumlungernde Hunde, klagende Frauen – all das, jeweils nur für Sekundenbruchteile in schnellen Schnitten zu sehen, verschafft in kürzester Zeit mehr Atmosphäre für die indischen Slums als so manche stundenlange Dokumentation. Auf im folgenden erwartet den Zuschauer eine farbenfrohe Bildgewalt mit ausdrucksstarken Perspektiven und gut aufgelegten Laiendarstellern. Die Story kann durchaus fesseln und kommt erfreulicherweise ohne den klischeehaften Bollywood-Kitsch aus. Dieser hat nur einen ironischen Auftritt im Abspann, eine kleine Verbeugung vor der produktivsten Filmindustrie der Welt.

Dass „Slumdog“ mit der Realität von Millionen armen Menschen in Indien nichts zu tun hat, ist offensichtlich; ein Gefühl für die Lebensumstände kann er dennoch erzeugen. Allein die ausgeklügelten Bildkompositionen, die bis ins letzte Detail und bis in den letzten Sekundenbruchteil durchgeplant wirken, sind den Gang ins Kino wert.

Rating: ★★★★★★★★★☆

Filmkritik: “The Wrestler”

March 13, 2009 by andreas · Leave a Comment
Filed under: Film, Kritik 

Was habe ich mich auf diesen Film gefreut! "Jahre" könnte man sagen. Schließlich war ich von der Machart von "The Fountain" so angetan, dass ich mir auch noch die früheren Werke von Darren Aronofsky angesehen habe. Während "Requiem For A Dream" noch halbwegs massentauglich ist, begeisterte mich sein Erstlingswerk "Pi" vor allem durch seine erschwerte Zugänglichkeit. Alle drei Filme trugen die eindeutige Handschrift von Aronofsky. Doch irgendwie war klar, dass auch der gute Darren irgendwann mal leicht verdaulichere Filme machen würde…

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Filmkritik: “Marley & ich”

March 12, 2009 by andreas · 2 Comments
Filed under: Film, Kritik 

Wer im Film- und Fernsehgeschäft eine sichere Bank sucht, der landet fast
zwangsläufig bei Tieren. Egal ob Lassie, Fury, Flipper, Charlie, Huutsch,
Rex, Beethoven und wie sie alle heißen: Tiere ziehen immer. Und auch wenn
der Publikumserfolg meist sehr berechenbar erscheint: "Marley & ich" bricht
mit vielen Traditionen der "normalen Tierfilm-Unterhaltung".

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Nerdtalk Episode 94

March 12, 2009 by phil · 7 Comments
Filed under: Film, Nerdtalk, Podcast, trailer 

Gut, Besser, Nerdtalk!
Hört sich überheblich an? Na, dann lauscht mal in die aktuelle Folge rein.

Viel Spaß beim Hören :)

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Filmkritik: “Bedingungslos”

March 11, 2009 by andreas · Leave a Comment
Filed under: Film, Kritik 

Es bestätigt sich immer wieder: die Filmschaffenden aus Nordeuropa haben (ebenso wie ihre Autoren) einen Hang zum Schrägen und Sperrigen. Kann ich persönlich ja sehr gut leiden. Mit „Bedingungslos“ kommt nun ein dänischer Film in die Kinos, der dem mainstreamverwöhnten Publikum erwartungsgemäß einiges abverlangt.

Bedingungslos

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Filmkritik: “Der Vorleser”

March 10, 2009 by andreas · Leave a Comment
Filed under: Film, Kritik 

Deutsche Schüler werden in ihrer Schulzeit mit dem einen oder anderen literarischen Werk Bekanntschaft machen, das sich mit der NS-Zeit auseinandersetzt. Florian Gansels Neuverfilmung des Buchs „Die Welle“ konnte im vergangenen Jahr unter anderem deswegen so viele Besucher in die Kinos locken, weil Lehrer ganze Schulkassen zur Ansicht der aus dem Unterricht bekannten Lektüre lotsten. Nun also Bernhard Schlinks „Der Vorleser“, der sich in den vergangenen Jahren einen festen Platz auf vielen Lehrplänen erarbeitet hat.

DerVorleser_scene_01

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Filmkritik: “Moulin Rouge!”

March 9, 2009 by andreas · 2 Comments
Filed under: Film, Kritik 

Meist braucht es für einen Regisseur mehrere Filme, um beim geneigten Publikum herzenstiefe Zuneigung zu gewinnen. Anders ist meine Liebe zu Baz Luhrman. Seine Frühwerke „Strictly Ballroom“ und „Romeo & Julia“ hatte ich nicht gesehen; bei seinem dritten Film „Moulin Rouge!“ möchte ich dann aber ruhig von „Liebe auf den ersten Blick“ sprechen. Ein Film, der mich mit seiner Schönheit von der ersten Sekunde an verzaubert hat.

Moulin Rouge vf-front

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Nerdtalk Oscargewinnspiel Auswertung 2009

March 5, 2009 by phil · 1 Comment
Filed under: Nerdtalk, Shorties 

Noch in der aktuellen Folge erzähle ich, dass es Probleme mit den Namen in der Oscar-Gewinnspiel-Auswertung gäbe. Schließlich wollen wir nicht eure kompletten Namen ins Netz pusten.
Ha, hat sich was!

Der Knoten ist geplatzt, die Auswertung ist online.
Die grün hervorgehobenen Felder sind die korrekt getippten Felder, am Ende jeder Zeile sieht man die korrekten Tipps pro Person.

Zur Auswertung aller Oscarteilnehmer

Viel Spaß damit :)

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