Wie man Männer für einen Frauenfilm gewinnt
Zugegeben: “Er steht einfach nicht auf Dich!” ist kein wirklich gelungener Filmtitel. Klingt eher nach SAT.1-Programm als nach einem wirklich guten Film. Ich freue mich trotzdem drauf, weil ich dieser Romantik-Komödie doch einiges zutraue. Außerdem sind die beiden Jennifers Conelly und Aniston mit dabei. Aber so manche Männer werden vielleicht gar keine Lust haben, sich diesen Film mit ihrer Frau/Freundin anzusehen. Drei der männlichen Darsteller wollen “uns Männern” die Angst vor diesem Film nehmen, indem sie uns versprechen, dass der Film zehn Klischees schon mal nicht bedienen wird. Sehenswert.
via Fünf Filmfreunde
Umfrage: DVD killed the TV-Star?
In den vergangenen Tagen gab es in den Medien Berichte, die über wegbrechende Zuschauerzahlen bei TV-Serien berichten. Immer mehr Menschen befreien sich von den Zwängen eines Zeitkorsetts, das uns das altgediegene Fernsehen nun einmal aufzwängt. Wer will schon noch sein Leben nach den Sendezeiten seiner Lieblingserie ausrichten? Wo es doch heute so schöne Alternativen gibt: Festplattenrecorder machen dank integrierten elektronischen Programmführern das Aufnehmen von TV-Sendungen so komfortabel wie noch nie. Doch die DVD scheint gerade für Serien die größere Konkurrenz zu sein. Viele Menschen sehen sich inzwischen gerne mehrere Episoden am Stück an, anstatt wochenlang auf die nächste Folge zu warten. Dieser Trend, der mit dem Echtzeit-Hit „24“ seinen Anfang genommen hat, setzt sich inzwischen auch für andere Serien durch, die in sich abgeschlossene Episoden haben und selten Cliffhanger bieten wie die wilden Jagden des Jack Bauer. Weiterer Vorteil von DVDs: sie bieten neben der häufig nicht sehr gelungenen Synchronisation auch die Original-Tonspur. Gerade bei Komödien kann der englische Wortwitz nur selten ins Deutsche herübergerettet werden. Daher wollen wir von Euch in unserer ersten Umfrage wissen: „Wie haltet Ihr das mit Serien und DVDs?“. Nehmt Euch ein Minütchen Zeit und klickt uns Eure Antworten auf unsere drei Fragen durch.
Filmkritik: “The Fall”
Tarsem Singh lieferte uns mit „The Cell“ zwar nicht gerade den spannendsten, aber doch einen der optisch aufsehenerregendsten Thriller der letzten Jahre. Anstatt einfach nur wie „Saw“ und Co. das Treiben eines Serienkillers von außen zu zeigen, verfrachtete er uns samt Latina-Queen JLo in dessen Gehirn, in dem wir mit schauerlichen Frauenbildern und imposanten Allmachtsfantasien konfrontiert wurden. Zwar hat der Regisseur seinen Namen inzwischen auf Tarsem verkürzt, rein von der Optik her bleibt er sich in seinem neuen Werk „The Fall“ jedoch absolut treu.
Filmkritik: “Der fremde Sohn”
So wenig ich mit den 60er-Jahre Western mit ihm anfangen konnte, so sehr verehre ich Clint Eastwood heutzutage für seine Leistungen als Regisseur. Filme wie „Mystic River“ und „Million Dollar Baby“ haben nicht nur verdientermaßen insgesamt sechs Oscar-Auszeichnungen bekommen, sondern gehören zu meinen absoluten Film-Highlights überhaupt. Nun also ein Drama mit Angelina Jolie. Kann das klappen? In einem Interview sagte Eastwood sinngemäß, dass man über all die Klatschblatt-Geschichten und Titelcover von Miss Jolie nicht vergessen sollte, dass sie auch einer über alle Maßen talentierte Vollblut-Schauspielerin ist. Eastwood geht sogar soweit, sie als die professionellste Schauspielerin zu bezeichnen, mit der er je zusammengearbeitet hat. Und tatsächlich kann Angelina Jolie in „Der fremde Sohn“ durchaus überzeugen.
Filmkritik: “Jerichow”
Den Filmen von Christian Pätzold wohnt ein ganz besonderer Zauber inne. Wer etwa „Wolfsburg“ oder “Yella” gesehen hat, hat weniger das Gefühl, einen Film gesehen zu haben, als vielmehr, normale Menschen auf ihrem Lebensweg ein Stückchen begleitet zu haben. Pätzold findet das Drama im Alltäglichen und schafft es genau dadurch Intensität und Glaubwürdigkeit zu transportieren. So auch wieder in „Jerichow“.
Nerdtalk Episode 88
Vergangene Woche wurden die Oscarnominierungen bekanntgegeben. Kein Wunder, dass wir in der verganenen Woche viele Filme im Kino gesehen haben und euch so einen Einblick in den einen oder anderen oscarnominierten Film geben können.
Viel Spaß beim Hören
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Filmkritik: “Saw V”
Eigentlich hatte die „Saw“-Reihe mich als Fan ja schon fast verloren. Nach einem furiosen ersten Teil, der für mich zu den besten Filmen der vergangenen zehn Jahre gehört, ging es stetig bergab. Während mich der erste Teil vor allem durch seine Story und einen hervorragenden Twist begeistern konnte, verlagerten die folgenden Teile ihren Schwerpunkt immer mehr hin zur exzessiven Gewaltdarstellung. Immer mehr Blut, immer mehr Details. Ein Trend, den ich nicht nur falsch, sondern auch beunruhigend finde. Umso besser, dass „Saw V“ sich wieder mehr auf seine alten Stärken beruft und in Sachen Blutvergießen die Fünf-Liter-Eimer im Schrank lässt.
Trailer: “Inside Hollywood”
Ich muss diesen Trend nicht verstehen, warum momentan so viele US-Produktionen für den deutschen Markt einen neuen Namen bekommen. Eine englischen Namen…
Nachdem aus “Taken” bereits “96 Hours” geworden ist (was tatsächlich besser klingt als ein “Entführt! Von Vater gejagt!” in bester SAT.1-Film-Film-Manier…) kommt Ende März “What just happened” als “Inside Hollywood” in die deutschen Kinos.
Hauptdarsteller ist ein hoffentlich geläuterter Robert DeNiro, der aus dem Debakel mit “Kurzer Prozess” hoffentlich was gelernt hat. Er spielt in der Komödie den Filmproduzenten Ben, dessen Ehe ebenso in Scherben liegt wie sein neuestes Filmprojekt. Dessen Regisseur weigert sich, den Film so umzuschneiden, dass er beim Publikum nicht durchfällt. Außerdem gibt es einen wundervoll aufspielenden Bruce Willis – mit Glatze und Vollbart, der sich ebenso selbst spielt wie Sean Penn.
Und damit auch die Teenager was zu Gucken haben, spielt “Twilight”-Star Kristen Stewart auch noch mit. Könnte ganz interessant werden…
Filmkritik: “Zeiten des Aufruhrs”
Sam Mendes mag zwar nicht zu den produktivsten Regisseuren Hollywoods gehören, sicherlich aber zu den besten. Für seinen Erstling „American Beauty“ hagelte es fünf Oscar-Trophäen und auch der Nachfolger “Road to Perdition” konnte sich über einen Goldjungen freuen. Besonders „Jarhead“ hat das Genre des Antikriegsfilms erfrischend bereichert – und mir persönlich sehr gut gefallen. In „Zeiten des Aufruhrs“ wendet sich Mendes nun wieder dem Scheitern einer Ehe aus dem amerikanischen Middleclass der 50er Jahre zu. Und beschert uns damit ein herausragendes Drama.
Filmkritik: “Transporter 3”
Mit der Transporter-Reihe hat Luc Besson etwas im europäischen Kino etabliert, was eher selten ist: grundsolide Action-Kost mit einem Hauch Martial Arts. Wenn auch das Genre des Actionfilms in Europa eher selten erfolgreich ist, schafft es Jason Statham als Auftragsfahrer Frank Martin doch immer wieder für neue Impulse zu sorgen.





