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Podcast, Kritiken, Tipps

Archive for August, 2007

Der Gewinner steht fest: David hat sich mit vier richtigen Antworten das Superman-Radio gesichert. Herzlichen Glückwunsch. Hier folgen nun die Auflösungen zu den einzelnen Cartoons.

1. Hier sehen wir die Arztserie “Nip/Tuck”. Während Sean McNamara sich um die Praxis kümmert, hat sein Kollege Christian Troy nur Frauen im Kopf.

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2. Al Bundy und Family in “Eine schreklich nette Familie”

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3. Zugegebenermaßen etwas schwerer: “Party of Five”, eine Serie, die in den 90ern einen Golden Globe gewonnen hat. Der Karrierenstart für LOST-Star Matthew Fox

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4. Pastellfarbene Klamotten und ein schwarz gekleideter Mann mit Schnauzbart: das kann nur “Miami Vice” sein.

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5. Hawaii-Hemden hat seinerzeit Thomas Magnum in Mode gebracht. Jürgen von der Lippe hängt noch heute auf diesem Trend fest.

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5. Ein Klassiker der englischen Krimi-Serie “Die Profis” mit Lewis Collins

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7. Eine kleine Finte: in den Verfilmungen wurde Bosley von einem Farbigen (Bernie Mac) gespielt, in der 70er-Jahre-Serie war der Weiße David Doyle der Assistent der “Drei Engel für Charlie”.

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Nerdtalk wird zweistellig! Diese Woche wieder ohne Olly, der auf dem Weg zur Games Convention ist, sinnieren Andy und ich über die vergangenen neun Folgen und natürlich auch über die neuen Kinostarts der Woche. Zudem wurden zwei Filme bei einem DVD-Abend geschaut, deren Eindrücke wir euch natürlich nicht vorenthalten wollen.

Kommende Woche wird keine Nerdtalk-Folge erscheinen, da keiner von uns Dreien Zeit hat, die Aufnahme zu tätigen. Deswegen haben wir die Kinostarts der kommenden Woche bereits in dieser Folge besprochen. Um die Wartezeit auf Folge 11 ein wenig zu überbrücken, gibt es ein kleines aber knackiges Serienquiz, bei dem Ihr ein Superman-Radio gewinnen könnt.

Bis in zwei Wochen!

Den Rest, bitte…

Olly haut diese Woche viele Kritiken raus, die bei ihm auf Halde lagen. Futter, Futter, Futter!

Das Spiel der Macht (Olly)

Firewall (Olly)

Fantastic Four: Rise Of The Silver Surfer (Olly)

Fantastic Four (Olly)

Der Date-Profi (Olly)

Die Liebe in mir (Olly)

Letters From Iwo Jima (Olly)

Flags Of Our Fathers (Olly)

Beim ersten Mal (Andy)

Slither (Andy)

Harry Potter und der Orden des Phoenix (Andy)

Und auch diese Woche findet der Nerdtalk ohne Olly statt, der aktuell viel mit den Vorbereitungen zur Games Convention beschäftigt ist. Aber immerhin ist die Tonqualität nun besser als letzte Woche, obwohl auch diese Aufnahme nicht perfekt ist. Lasst euch gesagt sein, dass ab der Mitte die Qualität überraschend zunimmt.

Und nun viel Spaß mit der neuen Nerdtalk-Folge. Wir freuen uns über Feedback in den Kommentaren oder unter info@nerdtalk.de. Den Rest, bitte…

Ein neues Feature in unserem Blog: die wöchentliche Filmkritiken-Zusammenfassung. Wie bereits geschrieben werden unsere Kritiken nicht mehr in diesem Blog erscheinen, sondern verlinkt werden. Hier der erste Schwung. Wem das nicht reicht, der wirft einen Blick in unser großes Verzeichnis, das momentan auf den neuesten Stand gebracht wird.

Perfect Creature (Andy)

Transformers (Andy)

Severance (Andy)

28 Weeks Later (Olly)

Fast Food Nation (Olly)

Schräger als Fiktion (Olly)

Clerks II (Olly)

Die Liebe in mir (Phil [Audio])

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Auch diese Woche wieder nur zu zweit und leider auch wieder in minderer Ton-Qualität (Phil viel zu leise), dennoch wünschen wir mit interessanten Filmen wieder viel Spaß beim Hören. Und auch heute gilt wieder: Schickt uns euer Feedback.

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Den Rest, bitte…

Jeder kennt das: manche Probleme werden erst im „laufenden Betrieb“ deutlich. So ist es auch bei Nerdtalk. Wir drei betreiben seit mehreren Jahren unsere privaten Blogs, in denen viel Zeit und vor allem Herzblut steckt. Ebenfalls seit Jahren finden sich dort Filmkritiken, die nun teilweise auch 1:1 in Nerdtalk übernommen wurden.

Grundsätzlich finden wir es jedoch problematisch ein und denselben Artikel auf zwei Plattformen zu veröffentlichen und gehen daher von nun an einen neuen Weg: einmal wöchentlich werden wir in einem Blog-Beitrag auf unsere neuesten Filmkritiken in den privaten Blogs verlinken, so dass Ihr auch weiterhin auf dem Laufenden seid.

Außerdem werden wir auch auf Seite „Filmkritiken“ zukünftig auf die Kritiken außerhalb Nerdtalks verweisen. Letztlich sollte es unerheblich sein ob hier auf einen Nerdtalk-Artikel oder einen Artikel unserer privaten Blogs verwiesen wird.

Das Blog von Nerdtalk wird sich in Zukunft inhaltlich auf den Podcast samt Shownotes und Kommentarfunktion konzentrieren, angereichert mit den Links zu neuen Filmkritiken. Mit dieser Lösung können wir persönlich wesentlich besser leben und hoffen auf Euer Verständnis.

borntobewild-posterger1.jpgOriginaltitel: Wild Hogs
Herkunftsland/Jahr: USA, 2007
Länge: 100 Minuten
Kinostart: 19. April 2007
DVD-Start: 23. August 2007
Regie: Walt Becker
Drehbuch: Brad Copeland
Darsteller: Tim Allen, John Travolta, William H. Macy, Martin Lawrence, Ray Liotta
Genre: Komödie, Road-Movie
Für Freunde von: Auf dem Highway ist die Hölle los, Little Miss Sunshine
Offizielle WebseiteIMDBTrailer

Andys Rating: ★★★★★★★☆☆☆

Inhalt:

„Gesettled“ sein ist toll: man hat ein sicheres Umfeld, ein eingerichtetes Leben im Kreise seiner Liebsten, einen sicheren Job und keinerlei Ängste. Leider auch keinerlei „Kick“. Grund genug für vier von Selbstzweifeln gezeichnete Männer, sich mal wieder auf den Bock zu setzen und per Motorrad durch die Staaten zu zuckeln. Grenzenlose Freiheit eben.

So haben sich das Dough (Tim Allen), Woody (John Travolta), Bobby (Martin Lawrence) und Dudley (William H. Macy) jedenfalls gedacht. Einfach mal raus aus dem heimischen Trott, das Abenteuer spüren und frei sein. Gegen alle Einwände der Ehefrauen machen sich die vier Freunde aus Collegezeiten noch einmal mit den Motorrädern auf den Weg an die Westküste.

Jeder hat seinen eigenen Grund für den Road-Trip: Dough will sich vor seinem Sohn ein wenig Respekt erarbeiten, der ihn für eine ziemliche Flachzange hält. Woody wurde von seinem berühmten Bikini-Model verlassen und ist vollkommen Blank – warum also bleiben? Bobby hat nach einem Jahr Urlaub zwecks Buchschreibens keine Lust wieder in seinen alten Job als Klempner zu wechseln – hat die Rechnung aber ohne seine dominante Frau gemacht. Und, tja…Dudley ist der schüchterne, unsichere Mitläufer, der vor Beginn der Tour allen stolz sein auftätowiertes Apple-Logo präsentiert – ein Nerd wie er im Buche steht.

Natürlich fährt das „Quartett Infernale“ von einer Schwierigkeit in die nächste: werden sie zuerst nur von einem sextollen Ranger verfolgt, der das Biker-Trüppchen für einen Club homosexueller Naturliebhaber hält, haben sie kurze Zeit später eine ganze Motorrad-Gang am Hals. Auf der Flucht landen sie in einem Wüstenkaff im amerikanischen Mittelwesten und müssen feststellen, dass auch die Einwohner von den Motorrad-Rowdies terrorisiert werden. Können vier alternde Herren die Rettung für das kleine Städtchen Madrid sein?

andi1.jpegAndy:

“Saumäßig unterwegs” ist eine lustige und teils sogar spannende Parodie auf „das große Biker-Lebensgefühl“. Die vier Hauptdarsteller entsprechen so absolut gar nicht dem Bild des cruisenden Bikers, das man aus Filmen wie „Easy Rider“ her kennt. Und sogar den harten Kerlen wird im Lauf des Films jede Coolness aberkannt, können sie ihr tolles Selbstbild doch nur dadurch aufrecht erhalten, dass sie anderen Furcht und Schrecken einjagen. Gekrönt wird der Film durch einen kurzen Auftritt des echten Easy Riders Peter Fonda.

Gekonnt nehmen die vier Hauptdarsteller sich selbst auf die Schippe, hadern mit den unvermeidlichen Alterserscheinungen und stehen teils vorzüglich unter der Fuchtel ihrer Frauen.

Viel Tiefgang wird bei diesem Film vermutlich kaum ein potenzieller Zuschauer vermuten, aber als Komödie funktioniert das Ganze ausgezeichnet. Vielleicht nicht gerade Kino-Pflicht, aber für einen lustigen DVD-Abend allemal geeignet.

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panslabyrinth_l200610171727.jpgOriginaltitel: El Laberinto del fauno
Herkunftsland/Jahr: Mexiko, Spanien, USA, 2006
Länge: 108 Minuten
Kinostart: 22. Februrar 2007
DVD-Start: 30. Juli 2007
Regie: Guillermo del Toro
Drehbuch: Guillermo del Toro
Darsteller: Ivana Baquero, Sergi López, Maribel Verdú
Genre: Fantasy-Drama
Für Freunde von: The Cell, Das Labyrinth
Offizielle WebseiteIMDBTrailer

Andys Rating: ★★★★★★★★☆☆

Inhalt:

Spanien, 1944 – die zwölfjährige Ofelia zieht mit ihrer Mutter Carmen zu ihrem “neuen Vater”. Capitan Vidal ist ein Offizier der spanischen Armee, der von einem abgeschiedenen Gutshof aus aufständische Partisanen jagt. An Carmen interessiert Vidal nur eines: der ungeborene Sohn, der schon vor der Geburt seine durch und durch spanische Brust vor Stolz anschwellen lässt. Seine Verachtung geht sogar soweit, dass die Ärzte im Notfall nur um das Leben des Sohnes kämpfen sollen – nicht aber und das der Mutter. In dieser lieblosen Welt, fernab jeglicher Gesellschaft, zieht sich Ofeila in ihre Fantasiewelt zurück. In der Nähe des Hofes entdeckt sie einen mystischen Torbogen, der den Eingang zu einem ebenso mysteriösen Labyrinth bildet. Auf einem nächtlichen Streifzug lernt sie dort das Fabelwesen Pan kennen, das ihr einige interessante Begebenheiten offenbart. So ist Ofelia angeblich eine Prinzessin, die sehr lange ihres Königreiches beraubt wurde und ein Dasein als schlichtes Mädchen fristen musste. Um sich jedoch als wahre Prinzessin zu beweisen, muss Ofelia drei Prüfungen bestehen, mit denen Pan sie beauftragt. Zu allem Unglück findet sich noch heraus, dass die Haushälterin von Captain Vidal die Schwester es Partisanen-Anführers ist.

andi1.jpegAndy:

“Pan’s Labyrinth” ist mit Sicherheit ein Film, auf den man sich einlassen muss, weil er dem Zuschauer einiges abverlangt. Es mag für manchen sehr befremdlich sein diesen Mix aus “Kriegs-” und “Märchen-Film” ernst zu nehmen. Wobei beides nicht wirklich zutrifft. “Pan’s Labyrinth” ist kein Kriegsfilm, dennoch geht es um den Kampf der Armee gegen Partisanen, der teilweise in sehr drastischen Bildern umgesetzt wird. Das ein oder andere Mal neigt man schon zum Wegsehen angesichts der Grausamkeit. Der Anblick von Feen und metergroßen Fantasie-Fröschen wirkt da natürlich erstmal ein wenig befremdlich. Die Geschichte ist spannend aufgebaut und kommt zu einem überraschenden aber dennoch versöhnlichen Schluss.

Vielerorts wird die fantastische Optik des Filmes gelobt. Sicherlich sehen die meisten Fabelwesen wirklich sehr gelungen aus, abgesehen mal von dem Giganten-Frosch, der mehr nach tschechischer Flimmerstunde aussah. Wesentlich mehr als die Optik ist mir persönlich jedoch die hervorragende Soundkulisse aufgefallen. Gleich in den ersten Szenen, zur Einführung des brutalen Capitan Vidal wird durch das betont knarzige Geräusch seiner Lederhandschuhe bei mir die Assoziation zum “uniformiert-bösen” hergestellt. Dielenfußböden knarren wunderbar, der Spaziergang auf dem Waldboden wird durch den Sound erst richtig erlebbar, ebenso wie der auf das Laub prasselnde Regen. Und selbst die Geräusche von Patronen, die durch Menschenfleisch geschossen werden, bekommen in diesem Film eine selten gekannte Intensität.

Natürlich ist diese Gratwanderung zwischen Kriegs-Drama und Märchen ein Spagat, an dem vermutlich einige Zuschauer scheitern werden. Doch wer sich die Mühe macht den Film so zu nehmen wie er nun mal ist, der kann neben einigen gut verpackten Parabeln knappe zwei Stunden Erlebnis-Kino sehen, das zurecht mit drei Oscars prämiert wurde.

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babel-poster3.jpgOriginaltitel: Babel
Herkunftsland/Jahr: Frankreich, USA, Mexiko, 2006
Länge: 143 Minuten
Kinostart: 21. Dezember 2006
Regie: Alejandro González Iñárritu
Drehbuch: Guillermo Arriaga
Darsteller: Brad Bitt, Cate Blanchett, Mohamed Akhzam, Peter Wright
Genre: Drama
Für Freunde von: L.A. Crash, 11:14
Offizielle WebseiteIMDBTrailer

Andys Rating: ★★★★★★★★★☆

Inhalt:

Auf wundersame Weise verknüpft dieser Film das Schicksal verschiedener Menschen in Marokko, Mexiko und Japan. In der marokkanischen Wüste hüten zwei Jungen eine Herde Schafe. Um sich gegen streunernde Schakale zur Wehr setzen zu können, hat ihnen ihr Vater ein Gewehr mitgegeben. Im brüderlichen Schieß-Wettstreit kommt es zu einem verhängnisvollen Unfall: bei einer Schießübung auf einen Reisebus wir die Touristin Susan (Cate Blanchett) verletzt. Obwohl es mit ihrer Ehe nicht zum besten steht, reißt sich ihr Mann Richard (Brad Pitt) fast ein Bein aus, um für sie Hilfe aufzutreiben.

Zu Hause in San Diego hütet Nanny Amelia in beiden Kinder des Touristen-Paares. Da die Hochzeit ihres Sohnes in Mexiko ansteht, sie aber keine Vertretung finden kann, nimmt sie die beiden Kinder mit über die Grenze.

In Tokyo erleben wir das taubstumme Teenie-Girl Chieko, das sich von seiner Umwelt abgelehnt und ungeliebt fühlt. Auf Teufel komm raus versucht sie die Aufmerksamkeit der Jungs auf sich zu ziehen, um in ihrer Clique – einem Taubstummen-Volleyball-Team – nicht als Versagerin dazustehen.

andi1.jpegAndy:

Ich habe ja schon den oscarprämierten “L.A. Crash” sehr geliebt, in dem sich verschiedene Handlungen nach und nach zu einer gemeinsamen Geschichte verknüpfen. Und dieser Film ist ähnlich, aber dennoch komplett anders. Ein einziges Ereignis beeinflusst das Leben von Menschen in den verschiedensten Teilen der Welt. Sehr interessant sind die krassen Wechsel zwischen dem hochzeitfeiernden Mexiko, dem neonleuchtend-schnellebigen Tokio und der einsamen Wüste Marokkos. Drei Orte, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten werden hier meisterhaft in einer einzigen Geschichte untergebracht.

Wenn ich den Film mit einem Wort beschreiben müsste, dann wäre es sicherlich “intensiv”. Dieser Film ist intensiv wie in der letzten Zeit kaum ein anderer. Zum einen sicherlich dadurch, dass viel mit der “Original-Sprache” gearbeitet wurde: Mexikaner sprechen spanisch, Marokkaner arabisch und Japaner eben japanisch. Nur die wenigen Dialoge der Amerikaner kommen ohne Untertitel aus.

Auch sonst ist der Film eine echte Wohltat für Auge und Ohr: er nimmt sich Zeit, zeigt die Personen auch gern in einer schon fast indiskreten Nahaufnahme, fesselt dann wieder durch die Landschaftsaufnahmen Marokkos oder schnell geschnittenen Bildern des pulsierenden Tokio.

Selbst der meist etwas oberflächlich wirkende Brad Pitt spielt in diesem Film so eindringlich, dass ich wieder mal ganz nah am Wasser bauen musste. Thank you for that!

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