Archive for Juli, 2007
Für alte Fans der Serie ist die Erwartungshaltung gegenüber dem neuen Streifen “Indiana Jones And The City Of The Gods” natürlich sehr hoch. Lange erwartet soll der vierte Teil der Indy-Saga am 22. Mai 2008 in den deutschen Kinos anlaufen. Natürlich wird es auch zu diesem Film eine Menge Merchandise geben. Während ich auf Indy-Peitschen und Kaffee-Becher gut verzichten kann, könnte dieses Spiel hier schon eher was für Freunde der Serie sein: “Lego Indiana Jones: The Videogame”, angekündigt für den Sommer 2008.
via Golem
Titel/Originaltitel: The Simpsons Movie
Herkunftsland/Jahr: USA, 2007
Länge: 87 Minuten
Kinostart: 26. Juli 2007
Regie: David Silverman
Drehbuch: Matt Groening, James L. Brooks
Sprecher: Dan Castellaneta, Julie Kavner, Nancy Cartwright, Yeardley Smith
Genre: Animationsfilm, Komödie
Für Freunde von: Simpsons-TV-Serie
Offizielle Webseite – IMDB – Trailer
Andys Rating: 









Ollys Rating: 









Inhalt:
Wieder mal will keiner auf Lisas Umwelt-Engagement hören: der See in Springfield steht dank der mannigfaltigen Vergiftung kurz vor dem Umkippen. Natürlich ist es gerade Homer, der mit einem großen Tank voll Schweinemist das Fass zum Überlaufen bringt. Entsprechend wird Familie Simpson von der Bevölkerung aus Springfield vertrieben. Um die Gefahr für die umliegende Region zu begrenzen, wird die Stadt erst mal unter einer riesigen Glaskuppel versiegelt. Natürlich kommt die Rettung der Stadt und all ihrer Einwohner mal wieder unserem liebsten Nicht-Helden Homer zu.
Andy:
Ohne große Erwartungen ging ich in den Film und wurde somit positiv überrascht. Zwar sind meine Zeiten als leidenschaftlicher Simpsons-Fan schon lange vorbei, aber dennoch ist die gelbe Parallelwelt immer wieder hübsch anzusehen. Am spannendsten war natürlich die Frage: „Kann der Film über 85 Minuten das Niveau halten, das im Fernsehen mit 25 Minuten so optimal zu passen scheint?“ Er kann!
Bart & Co. nehmen den geneigten Zuschauer von Beginn des Filmes an in ein wahres Witze-Sperrfeuer, dem nie die Puste ausgeht. Bieten andere Komödien meist einen furiosen Anfang, einen in die Länge gezogenen Mittelteil und ein leidlich vorhersehbares Ende, weiß „The Simpsons – Der Film“ doch zu überzeugen und die Zuschauer bei der Stange zu halten.
Der Film bietet einen groben Überblick über die komplette Bandbreite des Springfield-Universums. Alle bekannten Charaktere, die zum „Stamm-Personal“ gehören, finden Platz in diesem Film, auch wenn manche von ihnen (beispielsweise Apu oder Smithers) eher eine Statistenrolle haben und nicht ihre aus der Serie bekannten typischen Charakterzüge zeigen können. Keiner wurde ganz vergessen, aber nicht jeder hat eine inhaltsschwere Rolle, eine wie ich finde gute Lösung. So haben auch jene Zuschauer viel Spaß an der Geschichte, die in den vergangenen 20 Jahren in einem Erdloch ohne Fernsehen gehaust haben und mit der Serie nicht vertraut sind.
Durchweg bieten die Simpsons die aus dem Fernsehen gewohnte Mischung aus typischem Cartoon- und Fäkalhumor mit einer schönen Prise Sozialkritik und Respektlosigkeit – aber eigentlich nichts, was es nicht auch schon in der einen oder anderen TV-Episode zu sehen gab. So manche Halloween-Folge hat da schon mehr Kult-Status als ich ihn der Verfilmung zutraue.
Um nicht missverstanden zu werden: der Film war die Kinokarte wirklich wert, denn er bietet vom Anfang bis zum Ende des Abspanns eine Witz-Dichte, die ihresgleichen sucht. Und man muss nicht mal ein großer Simpsons-Gucker sein, um diesem Film eine Menge abgewinnen zu können. Dennoch: irgendwie fehlte mir das Besondere. Gerne hätte ich beispielsweise mehr verulkte Prominente gesehen. Zwar ist der erste Auftritt von Arnold Schwarzenegger ein echtes Film-Highlight, aber an der einen Stelle eine Paris Hilton oder Britney Spears mehr hätte dem Film ganz gut getan. Aber anstatt diejenigen „VIPs“ zu zeigen, die ordentlich Angriffsfläche bieten, bekommen wir noch den harmlosesten von allen zu sehen: Tom Hanks. Da wäre mehr drin gewesen.
Auch hätten es nach meinem Geschmack ein paar mehr Anspielungen auf Kinofilme sein dürfen. Wenn man schon nach fast zwei Jahrzehnten den Sprung auf die Leinwand wagt, wäre doch gerade das die beste Möglichkeit Shrek, Nemo und Konsorten standesgemäß auf die Schippe zu nehmen und mit dem Film-Business ins Gericht zu gehen.
Echte Fans (wie Phil) werden bemängeln, dass Maggie sich ihr allererstes Wort, das sie im unterhaltsamen Abspann von sich gibt, hätte sparen können. Dass die Macher sich dafür auch noch ein so plumpes Wörtchen ausgesucht haben, macht die Sache nur noch schlimmer.
Was bleibt ist eine sehr gelungene und kurzweilige Leinwand-Adaption, die erfreulicherweise bis zum Schluss das Tempo halten kann. Es bleibt der Beigschmack nichts Aufregenderes gesehen zu haben als vier normale „Simpsons“-Folgen am Stück. Trotzdem: irgendwann wird der noch mal geschaut!
Olly:
Ich bin alles andere als ein Simpsons-Fan, das Kinodebüt der gelben Familie aus dem spießigen Springfield wollte ich mir jedoch nicht entgehen lassen. Immerhin mussten die Fans über zehn Jahre darauf warten. Dafür bekommen sie jetzt eine Simpsons XXL Folge, die immerhin die dreifache Länge einer Serienfolge hat. Und genau so fühlt sich der Film auch an. Optisch leicht aufpoliert bekommt man genau das serviert: Simpsons-Humor in Reinkultur.
Die amerikanische Doppelmoral steht wieder am Pranger und das eben so charmant rotzig, wie man es kennt. Der Humorpegel ist über die gesamte Lauflänge seht weit oben angesiedelt, ohne echte Aussetzer zu haben. Die zahlreichen Anspielungen auf Stars, Filme und ähnliches sind durchweg gelungen und lassen den aufmerksamen Zuschauer vor Lachen aus dem Sitz fallen.
Abseits davon sind die Simpsons eine willkommene Abwechslung vom Animations-Einerlei. Eine gute Story und mitreißender Humor brauchen eben keinen Effektoverkill. Man sollte keine Wunder erwarten, denn es gibt nichts, was man nicht auch so auf de TV-Schirm sehen könnte. Aber das heißt bei den Simpsons nichts schlimmes, denn der Erfolg gibt ihnen Recht.
The Simpsons Movie- I Pronounce You Chuck And Larry
- Harry Potter And The Order Of The Phoenix
- Hairspray
- No Reservations
- Transformers
- Ratatouille
- Live Free Or Die Hard
- I Know Who Killed Me
- Who’s Your Caddy?
Quelle: IMDB
Die Simpsons – Der Film- Harry Potter und der Orden des Phönix
- Stirb langsam 4.0
- Shrek der Dritte
- Quentin Tarantino’s Death Proof
- Next
- Pirates Of The Carribean: At World’s End
- Ocean’s Thirteen
- Beste Zeit
- Motel
Quelle: Cinema
Titel/Originaltitel: Idiocracy
Herkunftsland/Jahr: USA, 2006
Länge: 84 Minuten
Kinostart: 25. Januar 2007
Regie: Mike Judge
Drehbuch: Mike Judge
Darsteller: Luke Wilson, Maya Rudolph, Dax Shepard
Genre: Komödie
Für Freunde von: Luke Wilson…;-)
Offizielle Webseite – IMDB – Trailer
Andys Rating: 









Inhalt:
Menschheit – quo vadis? Wie sieht unsere Zukunft aus? Während die meisten Filme uns eine hochtechnisierte Welt zeigen, in der coole und intelligente wirklich schlaue Dinge tun (oder sich mit ihrer hohen Intelligenz gerissene Gemeinheiten ausdenken…), geht Mike Judges „Idiocrazy“ einen anderen Weg. Ausgehend von der These, dass die sozial benachteiligten wesentlich mehr Kinder in die Welt setzten als die Intellektuellen, die sich mehr ums Karriere-Vorankommen als um Nachwuchs kümmern, wird uns eine erschreckende Welt vor Augen geführt. Der absolute Durchschnitts-Soldat Joe Bauers wird durch ein misslungenes Experiment 500 Jahre in die Zukunft verschlagen. Doch anstatt der vermuteten blitzblanken High-Tech-Sauberwelt erwarten ihn Völkerscharen von verdummten Menschen, die zwar viel High-Tech haben, aber dafür keinen Grips mehr im Kopf. Mit Intelligenz hat das alles nichts mehr zu tun. Und da der Blinde auch in 500 Jahren noch unter den Einäugigen der König ist, wird Joe, der in seinem früheren Leben durch stupides Nichtstun aufgefallen ist, zum intelligentesten Menschen der Welt erklärt. Schnell erhält er vom Präsidenten der Vereinigten Staaten (ein Ex-Pornostar und Catcher) den Auftrag die Probleme der Welt zu lösen.
Andy:
Mir persönlich macht die These des Drehbuchautors auch jedes Mal Bauchschmerzen wenn ich am Hannoverschen Hauptbahnhof sitze und mir vorstelle, dass die vorbeitrottenden Gestalten irgendwann mal für meine Rente aufkommen sollen. In der gesellschaftskritischen Grundidee des Films steckt viel Potenzial. Leider wird die ganze Sprengkraft dieser allzu realistischen These bereits in den ersten fünf Minuten verballert: an dem Beispiel zweier Paare – einerseits die „Karrieremenschen“, andererseits die „Vollpfosten“ – wird die Entwicklung hin zum Volk der Verdummten sehr eindringlich und äußerst lustig verbildlicht. Während erstere „irgendwann mal Kinder wollen, wenn’s in die berufliche Planung passt“, ist bei letzteren ein „Verdammt, ich bin schon wieder schwanger!“ ein jährlich wiederkehrender Ausruf. Sehr plakativ und unterhaltsam. Hier musste ich wirklich Tränen lachen, auch wenn die Beispiele schon fast zu realistisch waren.
Leider kann die folgende Handlung rund um Soldat Joe Bauers dieses hohe Niveau zu keiner Sekunde erreichen. Anstatt ein wenig hintergründige Sozialkritik zu üben und hier und da dem Zuschauer das Weiterdenken zu überlassen, ergeht sich der Film in offensichtlichen Banalitäten mit leichtem Hang zum platten Fäkalhumor. Dass beispielsweise „Starbucks“ in 500 Jahren ein Bordell ist, weil es eine „Full Body Latte“ anbietet, zeigt in etwa das Niveau der Witze. Nur selten regen einige Spitzen wirklich zum Nachdenken an: gelungene Sozialkritik wie etwa ein Gerichtssaal voll Bandenwerbung, ist sehr selten.
Gerade auch beim Charakter des amerikanischen Präsidenten hätte man beim derzeitigen Amtsträger genug Vorlagen für bissige Real-Satire gehabt, so dass man sich den plumpen Catcher und Pornostar hätte sparen können. Ein trotteliger Präsident wie ihn Dennis Quaid bravourös in „American Dreamz“ gegeben hat, hätte wesentlich mehr Chamre gehabt als ein schwarzer Muskelprotz mit langen Haaren, der dauern “Hey Baby” und ähnliches schreit. Die Witze bleiben durchweg zu dumm und zu harmlos, als dass einen der Fortgang der Geschichte auch nur ansatzweise interessieren würde. Da erstaunt es nicht, dass der Verleiher Fox selbst für die Aufführung in den USA nicht einmal Plakate druckte, so schlecht wie der Film in Test-Screenings ankam.
Auch Luke Wilson bleibt in seiner Rolle des Durchschnitts-Soldaten mehr als unauffällig. Zwar kann das Methode und Absicht sein, aber wenn ein realer Schauspieler weniger Tiefe bringt als eine Animationsfigur, dann „Gute Nacht“. Vielleicht hätte der Film als CGI-Komödie aus dem Hause Pixar besser gewirkt. Auf jeden Fall hätten sich die „Shrek“-Macher mit Hintergründigkeit und Witz ein wenig mehr Mühe gegeben. So bleibt eine „Pups-Komödie“, die man nach den ersten fünf Minuten getrost wieder abschalten kann. Diese fünf Minuten sind aber trotz aller Kritik wirklich sehenswert!
Herkunftsland/Jahr: Deutschland, 2006
Länge: 104 Minuten
Kinostart: 17. August 2006
Regie: Marcus H. Rosenmüller
Drehbuch: Christian Lerch, Marcus H. Rosenmüller
Darsteller: Markus Krojer, Fritz Karl, Jürgen Tonkel, Saskia Vester
Genre: Komödie
Für Freunde von: Wunderbare Jahre (TV-Serie)
Offizielle Webseite – IMDB – Trailer
Andys Rating: 









Inhalt:
Der elfjährige Sebastian steckt voll in der Lebenskrise: von seinem großen Bruder hat er erfahren, dass ihre Mutter während seiner Geburt gestorben ist. Sebastian fühlt sich schuldig, nicht nur am Tod seiner Mutter, sondern auch an jenem einiger anderer Lebewesen. Das Thema Tod lässt ihn nicht mehr los: er möchte wissen wie es Jimi Hendrix geschafft hat „unsterblich“ zu werden und macht sich zudem auf die Suche nach einer neuen Freundin für seinen Vater. Der fristet ein graues Dasein als Wirt der Dorfkneipe. Um auch ja nichts falsch zu machen, holt sich Sebastian für seine Taten am Grab der Mutter immer deren Erlaubnis.

Andy:
Dass diese volkstümliche Komödie im bayrischen Ur-Dialekt viele Preise gewonnen hat (u.a. drei Trophäen beim Deutschen Filmpreis), war mir bewusst. Mit der vorab bekannten Handlung konnte ich jedoch nicht viel anfangen. Wem es ähnlich geht, dem sei empfohlen: diesen Film muss man einfach gesehen haben!
Wir werden in die naive Weltanschauung eines Elfjährigen entführt, der im festen Glauben an Himmel und Hölle aufwächst. In seiner Traumwelt urteilen die Schauspieler der örtlichen Laienspielgruppe über seinen Verbleib im Fegefeuer – dargestellt in vielen skurrilen Fantasie-Szenen.
Einen Großteil seines Charmes gewinnt der Film durch seinen ur-bayrischen Dialekt, der in einigen Szenen kaum zu verstehen war. Wenn Sebastian am Grab seiner Mutter steht und ganz schüchtern ein „Konnst `mer net a Zeich’n geba?“ herauspresst, möchte man den Kleinen am liebsten in den Arm nehmen. Der Dialekt unterstreicht die Unbedarftheit des Kleinen ebenso wie die konservativen Denkweisen seiner erwachsenen Umwelt. Weiteres Highlight des Films sind somit auch die zünftigen Stammtisch-Gespräche, in denen Sebastian von den Gästen/Freunden seines Vaters in die großen Fragen des Lebens eingeweiht wird: wie ist das wenn man tot ist und – für Männer noch wichtiger – wie wird eigentlich „g`schnakslt“? Wie kriegt man die Frauen rum?
Für den kleinen Nachwuchs-Schauspieler Markus Krojer, der mit seinem unschuldig-harmlosen Gesicht und den großen Kulleraugen einen großen Sympathie-Bonus einfährt, wirkt seine Rolle wie auf den Leib geschneidert. Da werden Erinnerungen an die 90er-Serie “Wunderbare Jahre” wach, in der Fred Savage als kleiner Kevin Arnold ebenso naiv versuchte in die Erwachsenenwelt hineinzuwachsen. Überzeugend gibt er den kleinen Lausbub, der brennend daran interessiert ist, die Sache mit dem Tod (und letztlich auch dem Leben) zu verstehen. Die Wege, die er dabei bestreitet, sind mehr als nur unterhaltsam. Mich hat der Film in ein ständiges Wechselbad der Gefühle getrieben. Ein dauerndes Hin und Her zwischen „Du Dummerchen, das kannst Du doch wohl nicht glauben!“ und „Haben wir das in dem Alter nicht alle geglaubt?“. Er erinnert an die eigene Unbedarftheit des Kindseins: daran, dass man für alle Probleme die idiotischsten (oder einfach nur „kindlichsten“) Lösungen gesucht hat. Die verrückteste Lösung und für mich der absolute Höhepunkt des Films….nein, zuviel verraten will ich nicht, deswegen sage ich nur „Frankenstein-Kaninchen“.
Die illustre Schauspieler-Riege schafft es eine heimelig-bayrische Stimmung zu erzeugen, füllen sie doch alle ihre zugegebenermaßen recht klischeebehafteten Rollen prima aus. Der Zuschauer bekommt das schöne Gefühl, dass – abgesehen von dem ewig präsenten Thema “Tod” – die Welt in den bayrischen Bergen noch komplett in Ordnung ist. So macht “Heimatfilm” richtig Spaß!
Heute werden die Nerdtalker gemeinsam das Kino entern, um sich ein eigenes Urteil über “Die Simpsons” zu bilden. Mehr dazu gibt es dann am Mittwoch in Folge 7. Vorher aber noch eine kleine Kuriosität, die man “virales Marketing” oder auch einfach nur “Verrücktheit” nennen kann.
Nahe dem englischen Städtchen Cerne Abbas in der beschaulichen Grafschaft Dorset gibt es eine heidnische Kultstätte. Dort wurde im 17. Jahrhundert mit Kreide ein “Steinzeitmensch” ins Gras gemalt, der eine Länge von imposanten 70 Metern aufweisen kann. Viele halten diese Zeichnung für ein Symbol der heidnischen Spiritualität. Witzbolde (oder Matt Groening persönlich?!) sind auf die Idee gekommen in deiner Nacht-und-Nebel-Aktion diesem einsamen Kämpfer einen prominenten Mann unserer Zeit an die Seite zu stellen:

Quelle: The London Paper
Von meinem London-Trip im Mai habe ich mir mal ein paar englische Filmzeitschriften mitgebracht und werde jetzt mal in loser Folge ein wenig darüber berichten.
Den Anfang macht die „Empire“, die mir sofort am sympathischsten war, bietet sie doch neben aktuellen Berichten und Insider-Informationen auch sehr viel Skurriles. Das scheint typisch England zu sein. Da dürfte Stoff für einige Postings drin sein.
Den Anfang macht mal das auffälligste Special dieser Ausgabe: ein „Ü18“-Teil! Sehr schön gemacht. Da gibt es praktisch eine Zeitschrift in der Zeitschrift. Vor Jahren gab es bei uns zum Beispiel in Computerspiele-Zeitungen auch herausnehmbare Extra-Teile für Spieletipps (Gibt’s die heute noch, Olly?!). Dieser Ü18-Teil geht noch einen Schritt weiter: Die gut 30 Seiten sind an der Außenseite verschlossen und müssen erst durch das Abreißen an einer perforierten Linie geöffnet werden. Versehen ist das Ganze natürlich mit einem „Dare you Enter?“
Und was man dann zu Gesicht bekommt wird einer Ü18-Ausgabe auch echt gerecht. Passend zum momentanen Grindhouse-Hype wurde hier das Splatter-Genre mal liebevoll analysiert. Den Anfang soll hier heute mal eine kleine Illustration machen, die einen arg morbiden Charakter hat. An der dargestellten „Otto-Normalverbraucher“-Leiche erkennen wir viele Spuren von .. sagen wir mal „Gewalteinwirkungen“. An jeder Wunde ist detailliert beschrieben in welchem Film eine ebensolche Verletzung vorgekommen ist. Klickt auf die Grafik „to get a better impression“.
P.S.: Die Empire ist auch in Deutschland im gut sortierten Bahnhofs-Kiosk erhältlich. Der Preis liegt hierzulande aber um die 11 Euro.
Heute wieder in Vollbesetzung geht es weiter mit Folge 6. Neben den Neustarts der Woche und einigen Kritiken haben wir dieses Mal viele interessante Themen. Wie üblich: Schickt uns euer Feedback.
RSS-Feed für Podcast – Einklickabo via iTunes – Nerdtalk bei podster
Das Highlight der Woche sind sicherlich die Simpsons. Es kommen mit Tanz der Vampire und der Rocky Horror Picture Show zwei alte Klassiker erneut ins Kino, Trailer dazu schenken wir uns aber mal.
Simpsons (Comedy)


Letzte Kommentare