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Das A-Team – Filmkritik

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Da will man nur helfen und dann so was… Die vier Jungs vom A-Team, seit Jahren eine der besten Einsatztruppen des US-Militärs, wollen gestohlene Druckplatten für Dollarnoten wiederbeschaffen. Durch eine List schafft es eine kleine fiese Söldnertruppe jedoch, dem A-Team zuvorzukommen und ihm auch noch den vermeidbaren Tod eines US-Generals in die Schuhe zu schieben. Hannibal und seinen Jungs bleibt nur eine Chance: aus der Haft ausbrechen, den Schuldigen suchen und der Wahrheit zu ihrem Recht verhelfen.

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Das „A-Team“ war für mich immer die nette (ja, im Sinne von DEM „nett“) US-Actionserie, die in einer Liga mit „Airwolf“ oder „Knight Rider“ spielte, dabei aber ein wenig mehr Wert auf Humor legte. Geguckt habe ich es nie, weswegen ich auch ganz unvoreingenommen zu dem Film Stellung nehmen kann. Ich muss sagen: er hat mir ziemlich gut gefallen! Die vier Hauptdarsteller waren schön zusammengecastet, Bradley Cooper konnte seinen Charme schön frei aufspielen lassen, ebenso wie Liam Neeson einmal mehr unter Beweis stellen konnte, wie wandlungsfähig er ist. Allen gemein ist die offensichtliche Spielfreude: die Jungs scheinen bei den Dreharbeiten einen Mords-Spaß gehabt zu haben. Die Chemie stimmt.

Die Handlung und das „Look and feel“ bewegt sich die ganze Zeit über in der Liga des Vorbilds: hier wurde ein ganz klassischer Actioner gestrickt, der ebenso in den 80ern hätte entstanden sein können. Bis auf eine Sache: die Effekte. Ihnen gebührt mein größtes „Wow!“. In vielen Szenen hatte ich den Gedanken: „Schön, dass man heutzutage selbst für Action-Komödien auf ein dreistelliges Millionenbudget zurückgreifen kann.“ Und so sorgen neben den stimmigen Onelinern und den ausgefuchsten Plänen der Spezialistentruppe vor allem die Schauwerte dafür, dass man ziemlich hochgeputscht aus dem Kino kommt.

Einzelne Coups der Truppe lassen sich mit den Filmen der „Ocean’s“-Reihe vergleichen. Doch während man bei Clooney & Co. vorab meist nur die Vorbereitungen sieht und sich erst zum Finale hin erschließt, wie alles ineinander greift, so gibt es hier u.a. eine sehr gekonnt erzählte Szene, in der hervorragend immer wieder zwischen der Planung und der tatsächlichen Ausführung des Plans umgeswitcht wird. So bleibt dem Zuschauer wie auch im übrigen Film immer die Übersicht erhalten.

Wenn Bradley Cooper in einem an Fallschirmen herabsinkenden Fallschrim mit dem Bordgeschütz gegnerische Flugzeuge auf’s Korn nimmt, ist das natürlich absolut „over the top“. Über „Hey, das ist doch gar nicht realistisch“ brauchen wir hier sicherlich nicht reden, zumal nur wenige Sekunden später dem Unrealismus noch ordentlich was draufgesetzt wird. Aber genau das macht den Charme vom A-Team aus: pfeif auf Realismus und gib dem Publikum Zucker! Und zwar Zucker in Form von abgefahrenen Ideen, die in jedem halbwegs realistischen Thriller nichts zu suchen haben, sich hier aber perfekt in den wilden Mix aus schneller Kamera und einem blendend aufgelegten Cast einfügen.

Für die einen ist es ein überdrehter Action-Mix mit vorhersehbarer Story, für mich ist es ein Film, der es schafft, die heimelige Atmosphäre eines 80er-Jahre-Actioners gekonnt mit CGI aufzupimpen. Popcorn-Kino vom Feinsten, vermutlich am ehesten für Zuschauer meines Alters.

Durchschnittliche Bewertung von "Das ATeam" bei 1 Bewertung: 8/10 Sternchen

Geschrieben von am 03. Oktober 2010 unter Filmkritiken || 1 Kommentar

Ein Kommentar

  1. [...] Zeitpunkt das Gefühl hatte da eine eingeschworene Gemeinschaft vor mir zu haben wie etwa in „Das A-Team“ oder der Ocean’s-Reihe. Irgendwie stimmte die Chemie [...]

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